Düsseldorf Aktuelles

D_Bundesadler_20160208

Wer gegen Flüchtlinge hetzt, zündelt am Bundesadler - meint Jacques Tilly mit seinem Rosenmontagszugwagen. Auch der wird am Samstag vor der Messe vorfahren

Breites Bündnis mit Demo und Kulturprogramm gegen den Auftritt von Rechtspopulisten in der Düsseldorfer Messe

Demonstration gegen den Auftritt von Rechtspopulisten im Düsseldorfer Messe Congress Centrum: Dazu ruft ein breites Bündnis alle Düsseldorfer auf. Sie sollen am Samstag, 13. Februar, 14 Uhr, vor das Congress Centrum kommen, Stockumer Kirchstraße 61. Als Rednerin bei der Veranstaltung im Gebäude ist unter anderem die AfD-Vorsitzende Frauke Petry angekündigt.

Anmelder der Veranstaltung im Gebäude ist die „Europäische Konservative und Reformer“ (EKR) – eine Sammelbecken-Fraktion im EU-Parlament. Da EKR-Mitglieder die Messeräume auf EU-Parlamentspapier angefragt hatten, verzichtete die „Düsseldorf Congress Sport und Event“ unter ihrem Leiter Hilmar Guckert auf eine genaue Prüfung. Die Eventmacher mussten von „Düsseldorf stellt sich quer“ darauf hingewiesen werden, wen sie sich da ins Haus geholt hatten. Den Vertrag aufzulösen, trauten sich die Messe-Manager dann allerdings nicht mehr, hieß es.

Gegen die Hetzte der Afd wehren

Zur Gegendemonstration haben sich unter anderem die beiden stellvertretenden Düsseldorfer Bürgermeister Klaudia Zepuntke (SPD) und Günter Karen-Jungen (Die Grünen) angesagt. Als Rednerin wird die evangelische Superintendentin Henrike Tetz für den „Düsseldorfer Appell“ sprechen. Sie sagt: „Die AfD diffamiert Flüchtlinge und schürt gezielt Ängste, um Menschen zu verunsichern und einzuschüchtern. Das hat mit einem demokratisch offenen Meinungsaustausch nichts zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass die Düsseldorfer am kommenden Samstag deutlich zeigen: Wir in Düsseldorf setzen uns gegen dieses unerträgliche Vorgehen der AfD zur Wehr.“

"Keine Gewalt gegen Flüchtlinge"

Für DSSQ, Düsseldorf stellt sich quer, betont Oliver Ongaro: „Wir rufen alle Düsseldorfer und Düsseldorferinnen auf, sich am Samstag an den Protesten gegen die AfD zu beteiligen. Für eine Partei, die offen zu Gewalt gegen Flüchtlinge aufruft, darf in unserer Stadt kein Platz sein.“

Buntes Kulturprogramm

Begleitet wird der Protest von einem bunten Kulturprogramm Der albanische Flüchtling Ando spielt auf seiner Geige. Enriko Palazzo, Düsseldorfer Filmemacher und Sänger, singt antirassistische Lieder, das Duo „Grobe Liederwurst“ kommt mit Cajon und Gitarre und der Pantomime Nemo ist dabei. Jacques Tilly unterstützt den Protest durch zwei Motivwagen, die er für den Düsseldorfer Rosenmontagzug gebastelt hat. Die Wagen thematisieren die AfD und die stark zunehmende Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte.
13. Februar, 14 Uhr: Demo, Reden, Kulturprogramm gegen rechte Hetzer in der Düsseldorfer Messe,
Rotterdamer Straße, Stockumer Kirchweg 61

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_DRK_Besatzung_24052016

Eine komplette Intensivstation in einem Rettungswagen wird dringend benötigt, wenn Patienten verlegt werden oder zu Spezialuntersuchung gefahren werden müssen. In Düsseldorf und Umgebung übernimmt diesen Transport das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Am Dienstag (24.5.) wurde eine neue Rettungswache für fünf dieser rollenden Intensivstationen eingeweiht.

D_LVR_Maskottchen_24052016

Seit mehr als zehn Jahren veranstaltet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) Aktionen zur Inklusion. Die „Tour der Begegnung – Inklusion lauft“ hatte am 5. April den Auftakt in Düsseldorf. Seitdem waren in 17 Städten von NRW Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam sportlich auf Tour. Am Dienstag (24.5.) fand das Tour-Fest mit 150 Kindern und Begleitern vor dem Landtag statt.

D_Silvia_Ankunft_24052016

Bei ihrem Besuch des Landtags in Düsseldorf wurde Königin Silvia von Schweden im Plenarsaal bereits sehnsüchtig von Grundschülern aus Köln und Burscheid erwartet. Die Viertklässler hatten auf den Stühlen der Landtagsabgeordneten Platz genommen und freuten sich, dass die Königin auch einige Worte an sie richtete. Dabei wunderten sich die Schülerinnen über die schlichte Kleidung der schwedischen Majestät, zumindest eine kleine Krone hätten die Mädchen erwartet.

report-D: Social Media / RSS