Düsseldorf Aktuelles

D_Amwald_28102015

Thomas Geisel (links) und Jürgen Heddergott (rechts) übergeben die Schlüsseld für den Gruppenraum an den Sprecher des Wohnprojektes (mitte)

Düsseldorf schafft bezahlbaren Wohnraum: Klimaschutzsiedlung Am Wald ist bezugsfertig

In Düsseldorf Hassels wurden am Mittwoch offiziell die Schlüssel an die neuen Mieter der Klimaschutzsiedlung Am Wald übergeben. Die Städtische Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD) hat damit den ersten Bauabschnitt drei Wohnhäuser mit 27 Wohnungen fertig gestellt. Die meisten Wohnungen werden von Mitgliedern des Wohnprojektes „Gemeinsam Wohnen im Alter“ belegt.

Jürgen Heddergott, Vorstand der SWD, Oberbürgermeister Thomas Geisel und zahlreiche Vertreter von Politik und Verwaltung waren am Mittwoch (28.10.) nach Hassels gekommen, um die neu entstandenen Wohnhäuser einzuweihen. Im Mittelpunkt standen die Mieter, die nach 15 Monaten Bauzeit ihre Wohnungen beziehen können.

Projekt Wohngruppe

Unter Moderation der Diakonie hatten sich die  künftigen Bewohner von 18 der Wohnungen bereits seit über einem Jahr regelmäßig getroffen. Denn die Häuser Am Wald sollten für sie nicht nur ein neues Heim werden, sondern sind Teil des Wohnprojektes „Gemeinsam Wohnen im Alter“.

Alle Beteiligten nahmen Einfluss auf das gemeinsame Ziel, sich gegenseitig im Alltag zu unterstützen und eine Gemeinschaft zu werden. 50 Jahre und älter sind die neuen Bewohner. Einige von ihnen haben Handicaps, so dass es schwierig war, auf dem normalen Wohnungsmarkt eine passende und bezahlbare Unterkunft zu finden. Am Wald sind die Wohnungen barrierefrei, ein Aufzug bringt die Bewohner in die vier Etagen und das Außengelände wird so gestaltet, das Menschen mit Rollator oder Sehbehinderung sich zurecht finden. Im Erdgeschoss steht der Gruppe eine Wohnung als Treffpunkt zur Verfügung. Durch die öffentliche Förderung liegen die Mieten bei 6,55 Euro/Quadratmeter, beziehungsweise 7,45 Euro/Quadartmeter für Mieter mit Wohnberechtigungsschein. Die Mieten im freifinanzierten Bereich betragen 10,50 Euro/Quadratmeter.

D_Amwald_aussen_28102015

Die gelben Häuser links neben dem Neubau werden ab Dezember für den zweiten Bauabschnitt abgerissen

Energetisch und sozial

Für Thomas Geisel ist die Einweihung der Häuser ein Schritt in die richtige Richtung. Der Bedarf an Wohnraum in Düsseldorf steige stetig und besonders Wohnungen im unteren Preissegment seien begehrt. Aber auch das Baukonzept ist besonders, denn die Siedlung gehört zum Programm der 100 Klimaschutzbauten in NRW. Sie sind als Passivhäuser gebaut und werden durch zentrale Lüftungsgeräte innerhalb der Gebäude geheizt. Für die neuen Mieter bedeutet dies eine Umstellung, denn die Temperatur in den Wohnungen wird zentral auf 21 Grad geregelt, Heizkörper gibt es keine. Die Fenster bleiben zu, denn Lüften im konventionellen Sinn führt hier nur zum Auskühlen der Räume. Alle Bewohner haben mit Mietvertrag eine Beschreibung der Technik bekommen, damit die Energieeffizienz auch erreicht werden kann.

Ab Dezember startet der zweite Bauabschnitt. Dann werden die alten Häuser entlang der Forst- und Hoxbachstraße abgerissen und bis Anfang 2017 weitere 35 Wohneinheiten erstellt.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Demo_Alle_10122016

Der 10. Dezember steht weltweit für den Tag der Menschenrechte. Zu einer Demonstration gegen das Regime des türkischen Präsidenten Tayyip Erdoğan hatte das Türkei Zentrum Düsseldorf aufgerufen. Versammlungsort war der Bürgersteig vor der Zentrale der Sparkasse auf der Berliner Allee, um damit auch gegen die Finanzierung von Waffengeschäften durch die Stadtsparkasse zu demonstrieren.

D_Gaslicht_er_09122016

Nach den Bürgerinformationen zum geplanten Abbau der Gaslaternen in Düsseldorf hatten die Menschen in den Stadtteilen bis Freitag (9.12.) Zeit, bei der Stadtverwaltung den Erhalt der Laternen in ihrer Straße zu wünschen. Bis Mittwoch waren 4300 schriftliche Eingaben eingetroffen. Am Freitag kamen nochmals zahlreiche hinzu, da die Initiative Gaslicht kistenweise Eingaben gesammelt hatte.

D_TOM_drei_06122016

Der rote Teppich fehlte am Dienstag (6.12.) im Landtag, obwohl zur Medienpreisverleihung eingeladen war. "TOM" ist kein lauter Medienpreis, er ist eher still und leise, denn er wird an Menschen verliehen, die sich getraut haben ein Thema zu beleuchten, dass den meisten eher unangenehm ist: Der Umgang mit dem Tod, die Arbeit der Kinder- und Jugendhospize und die pädiatrische Palliativversorgung.

Düsseldorf, Helau!

report-D: Social Media / RSS