Düsseldorf Aktuelles

D_Duegida_20151016

Die rechtsextreme Dügida krakeelte am Freitagabend wieder gegen Flüchtlinge in Düsseldorf

Düsseldorfs Polizei ließ Dügida laufen – Kritik an SPD-Chef Rimkus für Zustimmung zu Asylgesetzen

Weniger als 50 Islamfeinde (Polizeiangabe: 72), die hetzten und krakelten wie immer – aber länger durch Düsseldorf laufen durften als jemals zuvor. Gut 350 Gegendemonstranten von Düsseldorf stellt sich quer, DSSQ (Polizei: „circa 200 Personen“), die nach eigenen Schilderungen mehrfach eingekesselt wurden und noch nicht einmal die verkehrsreiche Kreuzung Oststraße/Friedrich-Ebert-Straße verlassen durften. Das war der Demo-Abend in Düsseldorf in Kurzform.

Die Stimmung bei den Gegendemonstranten: denkbar schlecht. Mehrfach wurde das Abstimmungsverhalten des Düsseldorfer SPD-Chefs Andreas Rimkus thematisiert: „Erst läuft der scheinheilig in Garath bei der Demo gegen die Reps mit, dann stimmt er – wie die Düsseldorfer CDU-Politiker – im Bundestag für die Asylgesetze.“ Andere SPD-Politiker hätten sich sehr wohl enthalten oder mit Nein gestimmt. Rimkus habe stattdessen durchgewinkt. „Vielleicht sollten wir Dügida hier allein lassen und vor die Düsseldorfer SPD-Zentrale ziehen – denn die sorgen dafür, dass ein Großteil der Dügida-Hetze Gesetz wird.“

D_Duegida_Radler_20151016

Nah beieinander: Gegendemonstranten per Rad und selbsternannte Retter des Abendlandes auf der Kreuzung Graf-Adolf-Straße/Berliner Allee

Das tat DSSQ nicht. Sondern stellte sich den Krakeelern auch im strömenden Regen entgegen. Die Polizei tat dieses Mal alles dafür, den selbsternannten Rettern des Abendlandes ihren Wunsch-Weg durch die Stadt zu bahnen. Man legte einen mobilen Kessel um die rechten Marschierer, der manchmal Lücken bekam, so dass es etwa auf der Breitestraße, Höhe Verwaltungsgericht zu Rangeleien zwischen Polizei und Gegendemonstranten kam.

D_DSSQ_20151016

Gerangel zwischen Antifa und Polizei auf der Breite Straße

Zudem tat die Ordnungsmacht im Vorfeld alles, um Blockaden des Dügida-Zugwegs gar nicht erst entstehen zu lassen. Dass die Gäste mehrerer Hotels verwundert bis erschreckt und angstvoll auf die ausländerfeindlich skandierenden Rechten schauten, nahm man hin. „Merkel und der ganze Dreck“ müsse weg, brüllte Dügida – und zeigte erneut alle Anwohner an, die ihnen spontan einen Stinkefinger zeigten.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_CSD_2016_28052016

Der CSD in Düsseldorf läuft noch bis Sonntag, aber einer der Höhepunkte war die große Parade, die am Samstagnachmittag durch die Innenstadt zum Rhein zog. Diesmal mit flotten Tempo und so stellten die Truppen Käthe Köstlich auf der Bühne vor ein vollkommen neues Problem: Statt der traditionellen Verspätungen kam der Zug in diesem Jahr deutlich zu früh an.  Egal, gefeiert wurde auf und vor der Bühne und da waren Zeitpläne nicht wichtig.

Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, hier die große report-D Fotostrecke.

D_DRK_Besatzung_24052016

Eine komplette Intensivstation in einem Rettungswagen wird dringend benötigt, wenn Patienten verlegt werden oder zu Spezialuntersuchung gefahren werden müssen. In Düsseldorf und Umgebung übernimmt diesen Transport das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Am Dienstag (24.5.) wurde eine neue Rettungswache für fünf dieser rollenden Intensivstationen eingeweiht.

D_LVR_Maskottchen_24052016

Seit mehr als zehn Jahren veranstaltet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) Aktionen zur Inklusion. Die „Tour der Begegnung – Inklusion lauft“ hatte am 5. April den Auftakt in Düsseldorf. Seitdem waren in 17 Städten von NRW Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam sportlich auf Tour. Am Dienstag (24.5.) fand das Tour-Fest mit 150 Kindern und Begleitern vor dem Landtag statt.

report-D: Social Media / RSS