Düsseldorf Aktuelles

D_Frauen_Karneval_08032016

(v. l.) Etta Hallenga (Frauenberatungsstelle), Ellen Schlepphorst (CC), Eva Inderfurth (Frauenberatungsstelle), Künstler Jacques Tilly, Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart und ihre Vertreterin Silke Laqua vor dem Mottowagen

Rosensonntagszug in Düsseldorf am 13. März: Aktion gegen sexualisierte Gewalt

Mit einem Mottowagen werden Frauen am Sonntag beim Karnevalsumzug auf Gewalt an Frauen aufmerksam machen. Am Rosensonntag wird es auch wieder eine Anlaufstelle für Frauen, den Security Point, geben.

Jacques Tillys Mottowagen mit dem Titel "Keine sexualisierte Gewalt, keine sexuellen Übergriffe gegen Frauen" hatte bereits am Rosenmontag einen kurzen Auftritt vor dem Düsseldorfer Rathaus. Am Sonntag soll er nun allen Jecken beim Rosensonntagszug präsentiert werden. Mitarbeiterinnen des Gleichstellungsbüro der Stadt Düsseldorf, der Frauenberatungsstelle, die Ministerin Barbara Steffens und Vertreterinnen von Institutionen, Vereinen und Politik begleiten als Fußgruppe den Wagen beim Karnevalsumzug. Die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart zu der Aktion: "Allen Beteiligten ist es wichtig, gemeinsam ein Zeichen zu setzen anlässlich der aktuellen Debatte zur sexualisierten Gewalt gegen Frauen in Bezug auf die Silvesternacht in Köln." Die Mitglieder der Fußgruppe werden orangene Schleifen oder Schals tragen, denn Orange ist die Farbe gegen Gewalt.

Frauen Security Point

An Rosensonntag wird - wie an den Karnevalstagen - der Frauen Security Points an der Mertensgasse 1 von 12 Uhr bis 24 Uhr wieder geöffnet sein. Zielgruppe sind Frauen und Mädchen, die verunsichert sind, sich bedroht fühlen, sexuelle Übergriffe gesehen oder selbst erlebt haben. Sie erhalten direkte kostenlose Unterstützung, auf Wunsch auch anonym. Vor Ort stehen Fachkräfte der "frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V." sowie des Opferschutzes der Polizei Düsseldorf als Ansprechpersonen zur Verfügung. Neben Rat und Hilfe wird den Frauen ein Schutzraum geboten. Der Heimatverein Düsseldorfer Jonges stellt dafür erneut die Räume seiner Geschäftsstelle zur Verfügung. Zusätzlich ist das Fachpersonal des Frauen Security Points während der Öffnungszeiten telefonisch unter 0157-70075415 erreichbar.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW hat am 13. März wieder die Internetseite geschaltet. Hier sind wichtige Rufnummern und Informationen zusammengestellt.

Hilfe für Frauen auch nach Karneval

An 365 Tagen im Jahr steht Frauen das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" zur Verfügung. Die Beraterinnen des bundesweiten Telefons sind unter der Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr kostenfrei erreichbar. Sie stehen allen Betroffenen beratend zur Seite, beraten bei Fragen zu rechtlichen Möglichkeiten, zu weiteren Anlaufstellen in der Nähe oder einfach hören einfach nur zu.

Auch die Frauenberatungsstelle Düsseldorf bietet Unterstützung und Beratung. Sie ist sowohl telefonisch (0211.68 68 54) als auch persönlich nach Terminvereinbarung in ihren Räumen auf der Talstraße 22-24 zu erreichen. Weitere Informationen hier.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Demo_Alle_10122016

Der 10. Dezember steht weltweit für den Tag der Menschenrechte. Zu einer Demonstration gegen das Regime des türkischen Präsidenten Tayyip Erdoğan hatte das Türkei Zentrum Düsseldorf aufgerufen. Versammlungsort war der Bürgersteig vor der Zentrale der Sparkasse auf der Berliner Allee, um damit auch gegen die Finanzierung von Waffengeschäften durch die Stadtsparkasse zu demonstrieren.

D_Gaslicht_er_09122016

Nach den Bürgerinformationen zum geplanten Abbau der Gaslaternen in Düsseldorf hatten die Menschen in den Stadtteilen bis Freitag (9.12.) Zeit, bei der Stadtverwaltung den Erhalt der Laternen in ihrer Straße zu wünschen. Bis Mittwoch waren 4300 schriftliche Eingaben eingetroffen. Am Freitag kamen nochmals zahlreiche hinzu, da die Initiative Gaslicht kistenweise Eingaben gesammelt hatte.

D_TOM_drei_06122016

Der rote Teppich fehlte am Dienstag (6.12.) im Landtag, obwohl zur Medienpreisverleihung eingeladen war. "TOM" ist kein lauter Medienpreis, er ist eher still und leise, denn er wird an Menschen verliehen, die sich getraut haben ein Thema zu beleuchten, dass den meisten eher unangenehm ist: Der Umgang mit dem Tod, die Arbeit der Kinder- und Jugendhospize und die pädiatrische Palliativversorgung.

Düsseldorf, Helau!

report-D: Social Media / RSS