Düsseldorf Blaulicht

D_Messer_20160224

Abtransport des niedergestochenen 46-Jährigen in der Merziger Straße, Düsseldorf Derendorf: Notarzt und Sanitäter mussten ihn zunächst stabilisieren

Düsseldorf Derendorf: 24-Jähriger sticht im Drogenrausch Bekannten nieder und randaliert

Ein Mann sticht seinen Gastgeber nieder, der blutend und schwer verletzt zu Boden sinkt. Dann randaliert er im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses; tritt mehrere Türen ein, schreit und kommt der zur Hilfe gerufenen Polizei mit einer Bratpfanne in der einen und einem Messer in der anderen Hand entgegen. Drogen-Horror an der Merziger Straße in Düsseldorf Derendorf. Die Beamten mussten Pfefferspray und Handschellen einsetzen, um den 24-Jährigen ruhig zu stellen.

Der Notruf ging laut Polizeibericht am Mittwoch (24.2.) um 2.40 Uhr ein. Im Hausflur treffen Beamten den verwirrten 24-Jährigen. Während er gefesselt am Boden liegt, gibt der Randalierer laut Polizeibericht zu, Drogen konsumiert zu haben. Mehr noch: Er habe einen Mieter, bei dem er eigentlich ein Nachtquartier hatte, mit dem Messer niedergestochen.

Notoperation noch in der Nacht

Notarzt und Sanitäter brauchen eine ganze Weile, bis der 46-jährige Schwerverletzte transportfähig ist. Dann wird er sofort in einen Krankenhaus gebracht, wo er sich noch in der Nacht einer Notoperation unterziehen musste. In der Wohnung stellten die Polizeibeamten eine große Menge an Betäubungsmitteln sicher, so die offizielle Mitteilung. Auch der Geschädigte gelte deswegen als Tatverdächtiger.
Der 24-Jährige wird dem Amtsarzt vorgestellt. Nach dessen Urteil leidet der junge Mann unter Wahnvorstellungen. Deshalb wird er in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen, wo er bis auf weiteres bleiben soll.

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

D_UnfallBenrath_Handschuh_20150419

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Hansaallee in Düsseldorf-Heerdt: Dort starb am Montag (26.9.) ein 20 Jahre alter Motorradfahrer aus Krefeld nach einem schweren Sturz noch an der Unfallstelle.

D_Feuerwehr_Ratingen_Säuberung_26092016

Nach sechs Stunden Stillstand platzte Britta G. um 13.32 Uhr der Kragen: „Keine Informationen, kein Wasser für die im Stau Wartenden – Ich habe Respekt vor allen Einsatzkräften, die ihr Bestes geben, aber das Handling der Vollsperrung muss doch auch mit Blick auf die kleinen Kinder und älteren Leute hier im Stau anders gehen- oder?“ postete die Autofahrerin völlig entnervt auf Facebook. Über viele Kilometer verteilte, stark reizende und glitschige Seifenlauge sorgte dafür, dass mehrere hundert Menschen den Wochenstart untätig auf der Autobahn verbringen mussten. Im Düsseldorfer Süden staute sich der Verkehr – den ganzen Tag über.

D_brennendes Auto_20160104

An diesem Montagmorgen kam bei der Düsseldorf Feuerwehr keine Langeweile auf: Es brannten vier Autos, ein Wohnmobil, ein Wohnwagen und ein Altkleidercontainer. Rund 200.000 Euro an Werten gingen in Flammen und Rauch auf. Die Kriminalpolizei ermittelt jeweils zur Brandursache.

report-D: Social Media / RSS