Düsseldorf Blaulicht

sek_2842013

Festnahme am Donnerstagabend in Düsseldorf, hier Symbolbild

Festnahme bei Düsseldorf: Behörden untersuchen Verbindungen zu mutmaßlichem Brüsseler Attentäter

In Düsseldorf Bilk/Oberbilk am Donnerstagabend ein Spezialeinsatzkommando, SEK, einen 28 Jahre alten Deutschen festgenommen. Kontakte zu einem der Brüsseler Bombenattentäter werden derzeit untersucht. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber report-D bestätigt. Gegen den Mann werde „wegen Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Straftat“ ermittelt.

Keine Erkenntnisse über geplante Attentate in Düsseldorf

Der Mann namens Samir E. wird von der Staatsanwaltschaft der Salafistenszene zugerechnet. Die Festnahme erfolgte, weil E. rechtskräftig zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe wegen Bandendelikten verurteilt worden ist. Offenbar ein Nebenprodukt des polizeilichen Interesses an den Verbindungen zu den Salafisten. Zwei Dinge sind der Staatsanwaltschaft wichtig: Die Festnahme am Donnerstagabend war völlig unspektakulär. Und: Es gebe keinerlei Erkenntnisse dazu, dass in Düsseldorf Attentate vorbereitet wurden oder gar unmittelbar bevorstanden.

Verbindungen nach Brüssel

Die Verbindung des Düsseldorfers zu dem mutmaßlichen Brüsseler U-Bahn-Attentäter Khalid El Bakraoui geht zurück auf den vergangenen Sommer. Damals waren die beiden Männer im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien an der Weiterreise gehindert worden.Türkische Sicherheitsbehörden verdächtigten die beiden, für die Islamisten zu kämpfen. Gemeinsam wurden sie im selben Flugzeug nach Amsterdam abgeschoben. Derzeit werde untersucht, ob es auch danach Verbindungen zwischen den beiden Männern gegeben habe.

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

hells_angels872010a

Rockerbanden wollen deutlich machen, dass sie die Düsseldorfer Altstadt regieren. Dass dann niemand mehr dorthin kommen mag, also als erstes die Geschäfte in den eigenen Kneipen und Diskotheken den Bach runtergehen, ist für diese Schläger offenbar zu hoch. Am Mittwoch, gegen 19 Uhr droschen 50 „echte“ Männer auf Mühlenstraße und Burgplatz wild aufeinander ein.

D_Handydiebstahl_07072016

Viel zu oft haben Taschendiebe ein leichtes Spiel. In Fußgängerzonen, in Bussen und Bahnen oder bei Großveranstaltungen nutzen sie das Gedränge, um den Menschen Wertsachen aus der Jacke, dem Rucksack und Taschen zu ziehen. Dagegen geht die Polizei jetzt mit einer Aufklärungsaktion vor: „Augen auf und Taschen zu!“

D_Feurwehrboot_20160828

*** Aktualisiert: Der 27-Jährige ist nach Angaben der Polizei verstorben **

Der Einsatz war groß: 60 Retter, drei Hubschrauber, fünf Rettungsboote, ein Feuerlöschboot, die Taucherstaffel, zwölf Fahrzeuge an Land: Mit all diesen Kräften suchte die Feuerwehr am Sonntagnachmittag (28.8.) nach einer im Rhein treibenden Person. Zwei Stunden lang. Dann bargen sie einen 27 Jahre alten, bewusstlosen Mann aus dem Fluss.

report-D: Social Media / RSS