Düsseldorf Blaulicht

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Lodernde Flammen in der Brandsimulationsanlage in Garath

Flammenwand und Bällebad: Das neue Trainingszentrum der Düsseldorfer Feuerwehr

Hohe Rauchwolken quellen aus dem Gebäude, die Feuerwehr ist vor Ort – ein Szenario, das auf dem Hof der Feuerwehrschule in Garath zum Standard gehört. Das brennende Gebäude hat im Inneren noch vieles zu bieten, es ist das neue Atemschutzübungszentrum der Düsseldorfer Feuerwehr.

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Die Brandsimulationsanlage

Für den Ernstfall gut trainiert zu sein ist für Feuerwehrleute lebensnotwendig. Denn mit jedem Fehlverhalten könnten sie sich und andere Menschen in Gefahr bringen. Das Training von Gefahren gehört zum Lehrplan der Feuerwehrschule. Am Dienstag (16.2.) wurde die hochmoderne Atemschutzübungsstrecke mit Brandsimulationsanlage eröffnet, für die die Stadt rund 4,6 Millionen Euro investiert hat.

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Das Atemschutzübungszentrum

Das neue Gebäude besteht aus zwei verschiedenen Bereichen. Gut 200 Meter lang ist die Lauf- und Kriechstrecke in der Atemschutzübungsstrecke. Auf vier Ebenen mit flexiblen Modulen wurde eine Strecke errichtet, in der neueste Technik steckt. Ein Element ist die „Brechende Stufe“, die weltweit zum ersten Mal in einer Atemschutzübungsstrecke installiert wurde. Vom Leitstand steuerbar, können die Treppenstufen je nach Belastung zum Wegklappen gebracht werden. Ein Bällebad simuliert ein Trümmerfeld mit nachrutschendem Material. Die Anlage ist so ausgestattet, dass parallel mehrere Trupps gleichzeitig üben können. Die Überwachung erfolgt mit Infrarot- und Wärmebildkameras. Es gibt eine Notsignalleine und alle Feuerwehrleute werden vor dem Betreten der Strecke mit einem Transponder ausgestattet. Per Knopfdruck kann Rauch ausströmen oder abgesaugt werden und auch unterschiedlichste Geräusche können situationsgerecht eingespielt werden.

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Der Kontrollraum für die Anlage

In der Brandsimulationsanlage sind verschiedene Räume wie Küche oder Schlafzimmer nachgestellt und die Ausbreitung von Bränden kann dort in unterschiedlichster Art und Weise simuliert werde. Die Brandbekämpfung kann je nach Übungsszenario über Treppenhaus, Fenster oder Balkon erfolgen.

Zum Neubau gehören außerdem der Kontrollraum, eine Werkstatt, ein Lager für Übungsgeräte, ein Vorbereitungs- und ein Schulungsraum sowie sanitäre Anlagen.

Verschiedene Werksfeuerwehren und andere Kommunen haben bereits Interesse an einer Mitnutzung der hochmodernen Anlage bekundet. Die Stadt rechnet mit Einnahmen von bis zu 100.000 Euro pro Jahr.

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(v.l.) Peter Albers, Branddirektor der Feuerwehr Düsseldorf, erhielt bei der Eröffnung das deutsche Feuerwehrehrenkreuz in silber von OB Thomas Geisel und Bezirksbrandmeister Hans-Peter Thiel

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