Düsseldorf Blaulicht

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Auch auf dem Düsseldorfer Burgplatz und am Rheinufer ist die Situation zu Silvester grenzwertig: Nun gesteht die Polizei: Es gibt elf Anzeigen von Frauen wegen secxueller Belästigung und Diebstahl 

Jetzt auch Düsseldorf: elf Anzeigen wegen sexueller Übergriffe auf Frauen

Um den nordrhein-westfälischen Landesinnenminister Ralf Jäger, SPD, wird es eng. Während er in diversen Nachrichtensendungen öffentlich-rechtlicher Sender den Aufklärer gab, gestand der Leiter der Düsseldorfer Polizeipressestelle dem Westdeutschen Rundfunk, WDR: Auch in Düsseldorf gab es in der Silvesternacht Übergriffe auf Frauen. Es liegen elf Anzeigen vor.

Das hatte die Düsseldorfer Polizei bisher so nicht kommuniziert. Sie reiht sich damit ein in das Verschweigen, das der Polizei Köln zur Last gelegt wird. Auch während diese Meldung geschrieben wird, gibt es keine offizielle Meldung der Polizei Düsseldorf. Nur eine einzelne Äußerung ion einem Interview. Offiziell wurde von der Düsseldorfer Polizei eine „arbeitsreiche“ Neujahrsnacht kommuniziert, nicht aber die Übergriffe: „Einsatzleitung meldet bislang keine schweren Sachverhalte“ heißt es in der Mitteilung zur Neujahrsnacht.

In der Altstadt begrabscht und das Handy geklaut

Das hat eine junge Frau in der Düsseldorfer Altstadt dem WDR ganz anders geschildert: Früh um zwei Uhr sei sie mit ihrer Freundin in der Altstadt in ein Gedränge geraten. Plötzlich seien beide Frauen angefasst und begrabscht worden, sagte sie dem WDR: „Man konnte gar nicht wissen, woher die Hände kamen und von wem.“ Als sie aus dem Pulk der Männer herauskam, war ihr Handy verschwunden.

Düsseldorfer CDU fordert Sicherheitskonzept

Die Düsseldorfer CDU fordert umgehend ein Sicherheitskonzept für die Landeshauptstadt – und spricht damit der Düsseldorfer Polizei ihr Misstrauen aus. Die Menschenmassen in Düsseldorf müssten jederzeit friedlich feiern können, ohne Angst zu haben, betont auch Ratsherr Andreas Hartnigk (CDU), stellvertretender Vorsitzender im Ordnungsausschuss. Die CDU fordere seit langem mehr Videokameras an zentralen Plätzen. Dazu müssten Stadt und Polizei besondere Kriminalitätsschwerpunkte identifizieren. Zudem fordert die Polizei mehr Polizeibeamte.

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