Düsseldorf Blaulicht

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Durch das rasche Eingreifen der Feierwehr konnten bei einem Wohnungsbrand in Düsseldorf Wersten sechs Menschen gerettet werden

Wohnungsbrand in Düsseldorf Wersten: Feuerwehr rettet sechs Menschen, einen Hund und eine Katze

Sechs Bewohner, ein Hund und eine Katze gerettet: Nur durch das rasche Handeln der Feuerwehr konnte am Donnerstag (11.2.) an der Pattscheider Straße in Düsseldorf Wersten Schlimmeres verhindert werden. Ein Mann wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Den Schaden am dreigeschossigen Wohngebäude schätzen Experten auf rund 60.000 Euro.

Ein Mann kommt nach Hause, schließt die Wohnungstür auf – da schlagen ihm schon hohe Flammen entgegen, dichter, beißender Rauch quillt aus den Wohnräumen. Der Mann warf die Wohnungstür zu und flüchtete auf die Straße, wo ihn bereits Rettungskräfte in Empfang nahmen.

Dichter Rauch aus dem geborstenen Fenster im ersten Stock

Was aus Sicht der Retter eher als Routineeinsatz begann, änderte sich spätestens bei Eintreffen an der Pattscheider Straße; sofort forderte der Einsatzleiter Verstärkung an: Dichter Rauch quoll durch geplatzte Glasscheiben im ersten Stock. Flammen waren zu sehen. Im Dachgeschoss standen zwei Frauen und zwei Kinder am Fenster und riefen um Hilfe. Hilfe kam vom Leiterwagen: Die Drehleiter stoppte vor dem Gebäude und über den Rettungskorb konnten die beiden Mütter mit ihren Kindern gerettet werden, sie blieben unverletzt. 

Hilfe kam über die Drehleitern

Aus dem zweiten Stock barg die Besatzung der Drehleiter eine Frau, die am Fenster stand. Auf der Gebäuderückseite machte sich ein Mann bemerkbar, der auf die Dachgaube seiner Wohnung geklettert war. Er konnte von einer zweiten Drehleiter sicher zu Boden geholt werden. Parallel löschte die Feuerwehr den Küchenbrand. Aus der Dachgeschosswohnung rettete die Feuerwehrmänner weiterhin noch einen Hund und eine Hauskatze, die unverletzt dem Tierhalter übergeben werden konnte.
Die Brandwohnung ist bis zur Renovierung unbewohnbar. Aus dem gesamten Wohnhaus wurde mit Hilfe eines Großgebläse der Brandrauch ins Freie geblasen. Die Mieter konnten danach wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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