Düsseldorf Karneval

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Die Gerresheimer Bürgerwehr stellt traditionell eine große Fußgruppe. Beim Rosenmontagszug 2.0 hatten sich acht Fußgruppen mehr angemeldet als am eigentlichen Rosenmontag

Nun hat Düsseldorf seinen Senf dazugegeben: Hunderttausende beim Karnevalszug 2.0

Er kommt langsam, aber gewaltig: Düsseldorf erlebte am Rosensonntag mit vierwöchiger Verspätung einen der schönsten Karnevalszüge der vergangenen Jahre. Bei strahlendem Frühlingswetter feierten viele hunderttausend Jecken, verkleidet und gut gelaunt, in der Stadt. Vor dem Rathaus wurde eine Zuschauerzahl von 1,1 Millionen Menschen ausgerufen. Offiziell niederzuschreiben traute sich die Stadt diese Zahl dann aber nicht. Sei’s drum: Die Verlängerung der XXS-Session tat allen gut.

Der komplette Rosensonntag in Düsseldorf am Rathaus - in 706 Bildern in der report-D "Scharf-wie-Mostert-Bildergalerie"

Der Düsseldorfer Zug ganz nah - 312 Bilder von der Mühlenstraße

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Mehrere Hunderttausend Jecken kamen zumFrühlings-Zug in die Düsseldorfer Altstadt

Rückblick: Düsseldorf hatte den Sturm, Köln aber den Zug – so war‘s am Rosenmontag. Die lange Nase, die der Dom dem Bergischen Löwen drehte, ließ niemanden kalt. Auch Jacques Tilly nicht – den Kleister-Meister der rollende Spitze. Also kam der vom Winde verwehte Zoch als einer der sechseinhalb neuen Motivwagen auf die Straßen.

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Gegründet jetzt: die Lilla Engel

Report-D hatte die neuen Wagen bereits am Sonntagmorgen online, den Trump mit Ohren, den Putin als Financier rechtsradikaler Parteien, die Flüchtlingsfamilie zwischen wutschnaubenden Stieren, einer davon ist Europa und zugleich das was viele, viele ach so besorgte Bürger verdrängen: Nämlich das Exportweltmeister Deutschland mit seiner Rüstungsindustrie jahrelang blendend verdient hat an den Konflikten, die nun die Menschen zu uns bringen: ein Papppanzer, der den Politikern das lange Rohr ins Maul schiebt, war ein deutlicher Hinweis von Jacques Tilly und seinem Team.

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Mit Rakete als Frauenverteidigerin: NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens im Düsseldorfer Karnevalszug

Aber auch jenseits der politischen Mottowagen war dieser Sonntag „Scharf wie Mostert“. Auf der Mühlenstraße feierten zahlreiche Kölner und hatten sogar ein Transparent aufgehängt. Die „Lilla Engel“ gingen als neue Karnevalsgesellschaft im Zug mit. Emanzipationsministerin Barbara Steffens trug eigenhändig eine (Pappmaché-)Rakete hinter Tilly Wagen gegen Frauenbelästigung her. Und der grüne Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld hatte sich zur Tarnung das Gewand der KG Regenbogen übergestreift – wurde aufgrund seiner Körpergröße aber dennoch sofort als „Jimmy ging zum Regenbogen“ identifiziert. Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker rollte getarnt mit einer grauen Perücke auf einem Gesellschaftswagen mit – oder wars gar keine Perücke??

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Erst vom Winde verweht, dann mit cooler Sonnenbrille jeck op'm Deck: das Prinzenpaar Hanno I und Sara I.

Das Prinzenpaar – Hanno I. und Sara I. – genossen ihr Sonnendeck hoch oben über den Narren bei der rund dreistündigen Kreuzfahrt der 112 Wagen und 10.000 Teilnehmer – darunter mehr als 1.000 Musiker – einmal quer durch die Stadt. Als sich der närrische Lindwurm gegen 16 Uhr auf der Friedrichstraße auflöste, waren viele heiser und hatten lahme Arme vom Balkes-Werfen.

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Tanz der Fußgruppen auf der Düsseldorfer Mühlenstraße

Die Bilanz der Polizei

In ihrer vorläufigen Bilanz (Stand Sonntag, 16 Uhr) hat die Polizei kaum mehr als karnevalistisches Grundrauschen: sieben (Vorjahr: 14) Personen nüchterten in Polizeigewahrsam aus, 22 (Vj. 51) Personen hatten von einem der rund 1000 Beamten einen Platzverweis bekommen, zwei (0) verlorene Kinder waren zur Kindersammelstelle gebracht worden.

Die Bilanz der Feuerwehr

245 Retter und Notärzte waren im Einsatz. Bis Sonntag, 18 Uhr gab es 85 (Vj. 66) Hilfeleistungen in den Unfallhilfestellen. 33 (Vj. 29) Menschen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Vier Narren meldeten sich mit Schnittverletzungen – ohne Glasverbot. Im Vorjahr – mit Glasverbot waren es drei Patienten, die sich geschnitten hatten.
Karneval 2015/16 ist nun endgültig vorüber – Hoppeditz hat ruh.

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Die Mitarbeiter der Klinik für Neurochirurgie der Uniklinik Düsseldorf müssen es wissen

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