Düsseldorf Verkehr

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Bleibt vorerst Fahnenträger der Mai-Demo: Kollege Johannes Rau, Ex-Ministerpräsident von Niordrhein-Westfalen und ehemaliger Bundespräsident, wird nicht Namensgeber für den Düsseldorfer Flughafen

Geisel zieht Antrag auf „Johannes-Rau-Flughafen“ vor der Ratssitzung zurück

Die Namensgebung für den Düsseldorfer Flughafen ist vom Tisch. Er wird nicht den Zusatz „Johannes-Rau-Flughafen“ bekommen. Einen entsprechenden Antrag wird Oberbürgermeister Thomas Geisel im Aufsichtsrat und bei der Gesellschafterversammlung des Flughafens von der Tagesordnung nehmen. Damit solle das Andenken an Johannes Rau geschützt werden, heißt es. Für Geisel ist es eine schwere politische Niederlage.

Die CDU werde den Gegenantrag in der Ratssitzung zurückziehen, bestätigte ein Fraktionssprecher report-D auf Nachfrage. CDU-Fraktionschef Gutt bezeichnete das ganze Verfahren als „schlecht gemanagt“.
Thomas Geisel hatte sich mit der rot-grünen Landesregierung und der Witwe von Johannes Rau im Vorfeld geeinigt und wollte anschließend den Düsseldorfer Rat über die Namensgebung abstimmen lassen. Doch nicht einmal in der eigenen Ampelkoalition erhielt Geisel für seinen Plan eine Mehrheit. Vor allem die FDP kündigte Widerstand an – weil sie nicht vorab in die Überlegungen einbezogen worden war.
Experten verweisen darauf, dass der Stadtrat eigentlich gar nicht hätte in das Namensverfahren einbezogen werden müssen. Die Flughafen-Eigner - Stadt und Land – hätten die Namensfrage auch unter sich klären können.

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