Düsseldorf Verkehr

D_1Mai_Johannes_20150501_articleimage

Bleibt vorerst Fahnenträger der Mai-Demo: Kollege Johannes Rau, Ex-Ministerpräsident von Niordrhein-Westfalen und ehemaliger Bundespräsident, wird nicht Namensgeber für den Düsseldorfer Flughafen

Geisel zieht Antrag auf „Johannes-Rau-Flughafen“ vor der Ratssitzung zurück

Die Namensgebung für den Düsseldorfer Flughafen ist vom Tisch. Er wird nicht den Zusatz „Johannes-Rau-Flughafen“ bekommen. Einen entsprechenden Antrag wird Oberbürgermeister Thomas Geisel im Aufsichtsrat und bei der Gesellschafterversammlung des Flughafens von der Tagesordnung nehmen. Damit solle das Andenken an Johannes Rau geschützt werden, heißt es. Für Geisel ist es eine schwere politische Niederlage.

Die CDU werde den Gegenantrag in der Ratssitzung zurückziehen, bestätigte ein Fraktionssprecher report-D auf Nachfrage. CDU-Fraktionschef Gutt bezeichnete das ganze Verfahren als „schlecht gemanagt“.
Thomas Geisel hatte sich mit der rot-grünen Landesregierung und der Witwe von Johannes Rau im Vorfeld geeinigt und wollte anschließend den Düsseldorfer Rat über die Namensgebung abstimmen lassen. Doch nicht einmal in der eigenen Ampelkoalition erhielt Geisel für seinen Plan eine Mehrheit. Vor allem die FDP kündigte Widerstand an – weil sie nicht vorab in die Überlegungen einbezogen worden war.
Experten verweisen darauf, dass der Stadtrat eigentlich gar nicht hätte in das Namensverfahren einbezogen werden müssen. Die Flughafen-Eigner - Stadt und Land – hätten die Namensfrage auch unter sich klären können.

Zurück zur Rubrik Verkehr

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Verkehr

D_Flughafen_Windsack_20161026

Der Adler ist gelandet. Nach sechs Tagen, 66 Tagesordnungspunkten und mehr als 600 Wortmeldungen sind alle rund 40.000 Bedenken und Einsprüche gegen eine Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens bei der Anhörung in der Messe zu Wort gekommen. Dieser Ansicht ist das Düsseldorfer Regierungspräsidium. Die Beamten dort müssen nun ihre Hausaufgaben machen.

pol_572013b

Das Handy ist der neue Rausch. Über Alkohol, Marihuana und Co. im Straßenverkehr verliert Frank Kubicki kein Wort mehr. Als der Leiter des Verkehrsdirektion im Düsseldorfer Polizeipräsidium am Montag (20.2.) die Unfallzahlen für 2016 vorstellt, arbeitet er zwei Problemgruppen heraus: Verkehrsteilnehmer jeden Alters, in Autos oder auf Fahrrädern, die wie blöde auf ihren Smartphones herumtippen und dabei im Blindflug auf immer stärker befahrenen Innenstadtstraßen unterwegs sind. Und Senioren, die sechs von neun Düsseldorfer Unfalltote stellen – die übrigen drei fuhren Motorrad oder Roller - aber auch als Verursacher von Autounfällen im Zwielicht der Ermittler stehen.

D_Attac_Transport_Winfried Wolf_20170216

Die Globalisierungskritiker von attac zogen eine am Donnerstagabend (16.2.) im Bilker Bürgersaal eine Linie zwischen dem Niedergang des globalen Handels und dem umstrittenen Ausbau des Reisholzer Rheinhafens. Der Politikwissenschaftler und ehemalige PDS-Bundestagabgeordnete Wilfried Wolf steckte den Kurs. Links dümpeln Dutzende Schiffe der als insolvent abzuwickelnden Hanjin Reederei – bis Herbst 2016 die siebtgrößte Containerreederei der Welt. Und rechts rasselt der Kettenbagger, um Elbe und Rhein noch tiefer auszubuddeln, für immer noch größere Schiffe, noch mehr Überkapazitäten, noch ruinöseren Wettbewerb.  

Tausend und ein Karnevalsbild

report-D: Social Media / RSS

Düsseldorf, Helau!