Düsseldorf Verkehr

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(v.l.) Andrea Blome, Thomas Geisel, Stephan Keller und Klaus Klar in der Verkehrsleitzentrale

Grüne Welle für Düsseldorfer ÖPNV und was das für den Autoverkehr bedeutet

Schnellere Busse und Bahnen sind der beste Weg die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu steigern. Dazu hat die Stadt nun in Zusammenarbeit mit der Rheinbahn die Zeitenwende eingeleitet. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Rheinbahnvorstand Klaus Klar stellten die neuen Maßnahmen am Donnerstag (19.11.) am Beispiel der Kreuzung Düsseldorfer Straße und Belsenstraße vor.

 

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Rheinbahnvorstand Klaus Klar erläutert OB Thomas Geisel den Nutzen der neuen Technik

Grüne Welle für Busse und Bahnen

An vielen Kreuzungen in Düsseldorf soll die grüne Welle für den ÖPNV bald der Normalfall sein. Über kleine Sender funken die Busse und die Bahnen regelmäßig ihren Standort. Die Ampelschaltungen werden über eine verkehrsabhängige Logik geschaltet und erzeugen so eine bedarfsorientierte grüne Welle. Für die Autofahrer bedeutet dies auf den ersten Blick, immer hinter dem ÖPNV zurückstehen zu müssen. Doch die Freigabe für Busse und Bahnen erfolgt nur, wenn sie kurz vor einer Kreuzung sind. Ist dies nicht der Fall soll die Ampelschaltung für PKW’s länger grün zeigen.

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Grüne Welle für den Bus

Optimierung an verschiedenen Stellen

Diese Technik wird nun nach und nach an immer mehr Standorten in Düsseldorf eingeführt. Zwei neue Mitarbeiter im Amt für Verkehrsmanagement sind mit der Programmierung beschäftig. Dazu werden Aktionspläne anhand der Daten aus dem städtischen Verkehrsrechner und dem rechnergestützten Betriebsleitsystem der Rheinbahn erstellt. Ein wichtiger Punkt ist die Betriebsaufnahme der Wehrhahnlinie. Die oberirdischen Abschnitte dieser Linien sollen ebenfalls durch die neue Technik optimiert werden. In 2015 werden 32 Lichtsignalanlagen mit der Technik versehen. Bei komplettem Austausch der Technik liegen die Kosten je Anlage bei rund 120.000 Euro, eine Aufrüstung kostet etwa 20.000 Euro. Für 2016 sind weitere 40 Anlagen geplant.

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Die Linie U75 wird mit Priorität optmiert

„Guter ÖPNV räumt die Straßen leer“

Klaus Klar führte aus, dass die Zeitersparnis auf den Linien bis zu 25 Prozent betragen kann. Bei der Linie U75 ist die Verkürzung der Fahrzeit von 42 auf 32 Minuten prognostiziert. Die Optimierung kommt den täglich 720.000 Fahrgästen zu Gute und soll einen Anreiz bieten auf den ÖPNV umzusteigen. Die daraus resultierende Entlastung des Autoverkehrs würde eine zusätzliche Verkehrsentlastung bringen. „Gutes ÖPNV räumt die Straßen leer“ fasst er zusammen.

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