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Die Aussuchten auf ein ruhiges Plätzchen an der Kö? Be...scheiden. Ebenso wie die Abzocker-Preise der Awista.

Die Awista und ihre Kö-Preise

Bänke sind zum Sitzen da. Das gilt leider nicht für die Düsseldorfer Kö. Die dortigen Sitzgelegenheiten sind häufig derartig mit Vogelkot verdreckt, dass sich niemand mehr zu einer kleinen Pause niederlässt – schon gar nicht der Kö-Besucher, dem weltstädtische Eleganz versprochen wurde.

Nun kann man es sich einfach machen und sagen: Die Kö ist eine Flaniermeile, die Besucher sollen über die Prachtstraße bummeln, shoppen, Champagner und/oder Espresso trinken und nicht auf Parkbänken abhängen. Könnte ein Standpunkt sein, trifft es aber nicht wirklich. Peter Wienen von der Interessengemeinschaft Königsallee hat es erfasst. „Die Bänke stehen ideal, wenn der Vogelkot nicht wäre“, erklärte er dem Düsseldorfer Zentralorgan, der Rheinische Post. Und er lieferte dem verdutzten Leser auch gleich die Lösung: „Vielleicht müssten die Bänke häufiger gesäubert werden.“

Wenn man das "vielleicht" weglässt, dann ist das ist ja mal eine wirklich prima Idee, Herr Wienen. Wie sind Sie nur darauf gekommen ...?

Und wer räumt in Düsseldorf den Dreck weg? Richtig, die Awista. Für stattliche 5500 Euro im Jahr werden die Kö-Bänke ganze 18 Mal im Jahr gereinigt, derzeit nur einmal im Monat. Nun ja, die Lage hat offenbar ihren Einfluss auf die Preisgestaltung. Immerhin sind wir an der Kö – und dort gibt es nun mal Kö-Preise. Es wäre eine weitere prima Idee, wenn die Stadt die Awista-Preise mal überprüft. Oder den Auftrag einem anderen Anbieter überträgt. Für 5500 Euro findet sich mit Sicherheit jemand, der die Bänke mindestens 36 Mal im Jahr reinigt.

Haste Awista, kostet es halt richtig Geld. Nee, war falsch: Hasta la vista! (Auf Wiedersehen!) auf der Kö.

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