Politik Stadtteile

D_RRX_ReisholzBF_nachher_11032016

Der Reisholzer Bahnhof wird komplett umgebaut

RRX verändert den Düsseldorfer Süden

Vertreter der Bahn informierten am Freitag (11.3.) die Bezirksvertretung 9 über den aktuellen Stand bei den RRX-Plänen. Für den RRX-Halt in Benrath laufen zurzeit noch die Prüfungen. Die bereits fertigen Pläne für den Abschnitt im Bereich Reisholzer Bahnhof machten die Bezirksvertreter sprachlos.

Die Verbindungen werden für die Fahrgäste mit dem Start des RRX deutlich verbessert. Alle 15 Minuten wird dann ein RRX von Köln über Düsseldorf Richtung Dortmund fahren. Der Bedarfsplan Schiene, in dem der Bund die Infrastrukturmaßnahmen festlegt, wird in Bezug auf einen Haltepunkt Benrath neu überprüft. Es bestehen Chancen, aber die DB Netz AG, die mit der Planung beauftragt ist, hat den Bereich Benrath vorerst ausgeklammert, bis eine Entscheidung gefällt ist.

Große Umbauten im Bereich Reisholzer Bahnhof

Die Pläne für den Streckenabschnitt Düsseldorf Hellerhof bis Reisholz sind allerdings schon so weit, dass den Bezirksvertretern in der Sitzung am Freitag erste Animationen über die Veränderungen gezeigt wurden. Dabei ist der Bereich Henkelstraße und Bahnhof Reisholz ein Punkt, an dem intensiv umgebaut wird. Die Bahnsteige werden verlegt und die Überführung an der Henkelstraße wird komplett verändert. In diesem Bereich entsteht ein sogenanntes Kreuzungsbauwerk, das den Zügen den Wechsel der Gleise ermöglicht. Aktuell sehen die Pläne dieses Kreuzungsbauwerk als Gebilde vor, bei dem die Züge in zwei Etagen übereinander geführt werden. Dies bedeutet eine Höhe von 12 Metern, von außen mit einer Lärmschutzwand versehen. Die Anwohner blicken dann nur noch auf Wand, was die Animationen der DB Netz anschaulich zeigten.

D_RRX_Furtherstr_vorher_11032016

Further Straße, wie sie heute ist

D_RRX_Furtherstr_nachher_11032016

Further Straße, dann mit Lärmschutzwand

D_RRX_Furtherstr_Fürst_vorher_11032016

Further Straße Ecke Fürstenberger Straße, Stand heute

D_RRX_Furtherstr_Fürst_nachher_11032016

Further Straße Ecke Fürstenberger Straße, mit 12-Meter-Wand

D_RRX_Furtherstr_oben_vorher_11032016

Aussicht von der Further Straße aus der dritten Etage heute

D_RRX_Furtherstr_oben_nachher_11032016

Aussicht von der Further Straße aus der dritten Etage auf die Lärmschutzwand

Die Tieflegung des Kreuzungsbauwerkes wird geprüft. Dass die DB Netzt beim Bau ihrer Maßnahmen sehr auf die Wirtschaftlichkeit und weniger auf die Belange der Bürger achtet, haben auch schon die Bürger von Angermund erfahren. Dort möchte die Bahn ebenfalls mit Lärmschutzwänden arbeiten und steht der „Einhausung“, d.h. die Gleisführung unter der Erde, kritisch gegenüber.

D_RRX_Querschnitt_11032016

Dieser Querschnitt zeigt, wie die Züge in verschiedenen Etagen fahren

Arbeitskreis im Rathaus

Klaus Lorenz leitet den dezernatsübergreifenden Arbeitskreis der Stadt, der bemüht ist, eine verträgliche Lösung zu erarbeiten. Für die DB Netz ist es eine schwierige Abwägung, denn Beschwerden der Anwohner im Planfeststellungsverfahren, die bis vor Gericht gehen, könnten den Zeitplan des RRX deutlich verzögern.

D_RRX_Alfelderstr_vorher_11032016

Ansicht vorher und nachher

D_RRX_Alfelderstr_nachher_11032016

Zurück zur Rubrik Stadtteile

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Stadtteile

D_Asyl_Further_AmWald_Koch_23062016

In Düsseldorf Hassels werden zwei neue Unterkünfte für Flüchtlinge errichtet. In Leichtbauhallen werden an der „Further Straße“ ab nächster Woche 192 Menschen und „Am Wald“ ab Anfang August 288 Menschen untergebracht. Die Flüchtlingsbeauftrage Miriam Koch informierte Nachbarn und interessierte Bürger am Donnerstagabend (23.6.) über die Vorhaben.

D_OBDialog_Rath_2_22062016

Oberbürgermeister Geisel hatte am Mittwochabend (22.6.) zum Dialog geladen und etwas mehr als hundert Rather waren in den Pfarrsaal St. Josef gekommen, um das vorzubringen, was ihnen am Herzen lag. Dabei ging es hauptsächlich um Verkehrsprobleme: Belegte Parkplätze durch einen Parkdienstleister vom Flughafen, wegfallende Abstellmöglichkeiten durch den Ausbau des ÖPNV, künftige Verkehrsbelastungen nach dem Bau des Möbelhauses an der Theodorstraße und zunehmender Lärm durch den RRX.

D_AWO_ipunkt_Tür_20062016

Wenn man Julia Wagner und Jürgen Mai nach ihrer Arbeit fragt, lächeln sie. Am Freitag waren sie beim Fest auf dem Kamper Acker, am Samstag auf einem Sommerfest, am Montag hatten sie selber Gäste in ihrem neuen Büro an der Küpperssteger Straße. Was sich nach Spaß und feiern anhört, ist Basis ihrer Arbeit. Die beiden Mitarbeiter der AWO gehen in die Stadtteile Holthausen und Wersten und möchten Menschen kennenlernen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Langzeitarbeitslosen, die oft zurückgezogen leben, weil sie sich ihrer Situation schämen.

report-D: Social Media / RSS