Berlin | Die Öffnung des Fernlinienbusmarktes in Deutschland vor dreieinhalb Jahren ist für die Busunternehmen trotz des Peiskampfes ein profitables Geschäft.

Nach einer Analyse des Deutschen Sparlassen- und Giroverbandes (DSGV) haben die mittelständischen Busfirmen, die für Bahn, Post oder Flixbus den eigentlichen Betrieb durchführen, 2012 im Durchschnitt noch Verlust gemacht, seit 2014 seien die Busunternehmen aber im Plus. Wegen der steigenden Fahrgastzahlen erhöhe sich die Auslastung der Fahrzeuge, heißt es.

„Der intensive Preiswettbewerb, den sich die großen Anbieter liefern, wird also nicht unverhältnismäßig auf dem Rücken der kleinen Subunternehmen ausgetragen. Zumindest geht es ihnen jetzt deutlich besser als vorher“, lautet das Fazit des Sparkassenverbandes. Dominiert wird das Geschäft von Flixbus mit inzwischen mehr als 80 Prozent Marktanteil.

Nach mehreren Übernahmen ist die Deutsche Bahn mit etwa zwölf Prozent Marktanteil der einzig verbliebene ernsthafte Konkurrent. Und auch die Bahn überprüft gerade das Geschäft.

Autor: dts