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Plan der neuen Skateanlage in Eller, Foto: Stadt Düsseldorf

Skaten in Düsseldorf: Neuer Skatepark wird in Eller gebaut

Deutschlands größter Skatepark soll im nächsten Jahr an der Heidelberger Straße in Eller eröffnet werden. Die Finanzierung steht, die Baupläne sind erstellt und schon bald sollen die Arbeiten beginnen. Oberbürgermeister Thomas Geisel stellte das Projekt am Dienstag (13.10.) in Eller vor.

Das neue Skaterparadies wird an der Heidelberger Straße entstehen. In mehreren Workshops wurde seit 2012 mit Jugendlichen und Architekten entwickelt, wie der Park aussehen soll.

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Mit einer Fläche von 3800 Quadratmetern wird es der größte Skatepark in Deutschland werden. Dabei wird die Anlage an der Heidelberger Straße so gestaltet, dass die Grünflächen und Bäume weitgehend erhalten werden können.

Skater vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen in allen Altersklassen sollen sich im Park wohl fühlen. Es sind eine "Kids-Area", eine "Flat-Area", eine "Bowl-Area" und ein "Street-Bereich" mit jeweils unterschiedlichen Leistungsanforderungen vorgesehen.

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Im Street-Bereich wird der Kinderstern des Düsseldorfer Künstlers Imi Knoebel in den Parcour integriert. Er steht für die Rechte der Kinder und Jugendlichen. Die einzelnen Teile des Skateparks werden am Ort und Stelle betoniert und nicht als Fertigteile angeliefert. Die Anlage wird auch für internationale Wettbewerbe nutzbar sein.

Noch in diesem Jahr soll mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden, die Fertigstellung ist für Sommer 2016 geplant. Die Baukosten sind mit rund 1,8 Millionen Euro angesetzt.

Betreiber des Parks wird das Jugendamt sein. Als Sponsor für die Elektrik und die Flutlichtanlage konnten die Stadtwerke gewonnen werden. Der Skatepark wird montags bis sonntags in der Zeit von 9 bis 21 Uhr geöffnet sein. Lediglich an Sonntagen muss zwischen 13 und 15 Uhr eine Ruhepause eingehalten werden.

Thomas Geisel freute sich bei der Informationsveranstaltung in der Aula der Lore-Lorenz-Schule, dass der Bau nun starten wird. Er selber könne die Anlage aber nicht nutzen, bedauerte er. Zwar sei er noch in der Alters-Zielgruppe, aber nach einen Sturz vom Skatebord im vergangenen Jahr musste er seiner Frau versprechen, sich nicht mehr auf ein schmales Brett zu stellen.

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