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D_kinder-_und_jugendhilfetag_18112015

(v.l.) Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Karin Böllert (Vorsitzende der AGJ), Johannes Horn (Leiter Jugendamt) und Peter Klausch (Geschäftsführer AGJ)

Düsseldorf ist Veranstaltungsort für die 16. Kinder- und Jugendhilfetage 2017

Düsseldorf wird vom 28. bis 30. März 2017 Gastgeber für Europas größten Kinder- und Jugendhilfegipfel.

Rund 50.000 Besucher werden an den drei Veranstaltungstagen der 16. Kinder- und Jugendhilfetage erwartet. Er richtet sich an die Fachkräfte, die in diesem Bereich arbeiten, aber auch an interessierte Menschen. Die Veranstaltungen sind Fachkongresse und Fortbildungen. Die Themen Kinderarmut, Ganztagsbildung, Inklusion, neue Wege der Finanzierung, der demographische Wandel und die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen und Freien Trägern werden behandelt. In Deutschland arbeiten rund 800.000 Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche sieht Düsseldorf als gutes Umfeld für die Veranstaltung. "Wir unterstützen Eltern bei der Erziehung, Betreuung, Förderung und Bildung von Kindern und Jugendlichen, um gute Lebensbedingungen zu schaffen und Teilhabe zu ermöglichen“, erklärte er bei der Vorstellung des Termins.

Ausrichter des Kinder- und Jugendhilfetages ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AJG). Das Motto der 16. Auflage der Veranstaltung im Messe- und Kongresszentrum lautet "22 MIO. JUNGE CHANCEN – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten." Entwickelt wurde das Motto von einer Expertengruppe, die damit ein gesellschaftspolitisches Signal setzen will. Erziehung, Bildung, Teilhabe und Inklusion seien Voraussetzung, damit alle 22 Millionen jungen Menschen die bestmöglichen Chancen für ihr Aufwachsen erhalten, erklärte die AGJ-Vorsitzende Prof. Dr. Karin Böllert.

Den damit verbundenen Herausforderungen wird sich die Kinder- und Jugendhilfe auf dem Fachkongress gemeinsam mit anderen Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und den Medien stellen.

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