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(v.l.) Flughafengeschäftsführer Ludger Dohm und Forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner

Düsseldorfer Flughafen befragt die Bürger im Umland

Die Menschen erkennen den Düsseldorfer Flughafen als Wirtschaftsfaktor und schätzen das Fliegen als zeitgemäßes Fortbewegungsmittel. Flughafen Geschäftsführer Ludger Dohm ist zufrieden mit diesem Ergebnis der Bürgerbefragung durch das Berliner Meinungsforschungsinstitut Forsa.

Fast 3000 Bürger aus dem Umfeld des Airports befragte Forsa telefonisch. Repräsentativ wurden volljährige Menschen aus Düsseldorf, Meerbusch, Ratingen, Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Moers, Mühlheim a.d.R, Neuss, Tönisvorst und Willich ausgewählt. In einem etwa 20 Minuten-Interview  äußerten sich die Befragten im September zu ihrem Reiseverhalten, dem Flughafen als Wirtschaftsfaktor und als Lärmquelle.

Mit den Fragen wollte der Flughafen überprüfen, ob sich die Wahrnehmung der Menschen seit der ersten Umfrage aus dem Jahr 2012 verändert hat. Die Analyse verlief bezüglich der Bewertung als Wirtschaftsfaktor für die Region und die Bürger als sehr positiv. Die Bedeutung als internationaler Airport für die Region, für Nordrhein-Westfalen und Deutschland war den Befragten bewusst.

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(v.l.) Manfred Güllner, Forsa, Ludger Dohm und Thomas Kötter bei der Präsentation der Befragungsergebnisse

Gespannt war der Flughafen, ob die geplante Kapazitätserweiterung von Vorfeldflächen auf dem westlichen Betriebsgelände oder die PFT-Bodenbelastung durch den Einsatz von Löschschaum in der Vergangenheit, sich auf die Wahrnehmung der Befragten auswirken würde. Sie wertet die Bedeutung für das Umland als nicht relevant, obwohl im Vergleich zur Befragung 2012 die Attribute Glaubwürdigkeit, Fairness und Kommunikation schlechter bewertet wurden. Thomas Kötter, Leiter der Unternehmenskommunikation erläuterte bei der Vorstellung der Befragungsergebnisse, das obwohl ein Nachbarschaftsbüro eingerichtet ist, dies wenig für Beschwerden in Anspruch genommen wird.

Kommentar: Bürgerbefragung statt Nachbarschaftsbefragung

Da die Teilnehmer an der Forsa-Umfrage repräsentativ ausgewählt wurden, kamen die meisten nicht aus der direkten Nachbarschaft des Flughafens. Entsprechend waren die negativen Bewertungen durch Lärm und Emissionen im Ergebnis wenig vorhanden. Durch die klare Botschaft der Befragung, der Flughafens sei ein Wirtschaftsfaktor, werden die Lärmgegner schnell in eine Ecke gestellt, den Fortschritt und das Wachstum verhindern zu wollen. Die Empfindlichkeit einiger Anwohner über Lärm und Schmutz spielt fast keine Rolle, wenn es um den wirtschaftlichen Erfolg einer Aktiengesellschaft und der ganzen Region geht.

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