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Klar, meistens rein - und ab Januar satte 8 Prozent teurer: Düsseldorfs Trinkwasser

Düsseldorfer Stadtwerke erhöhen Wasserpreise –Wasserwerk Kaiserswerth bleibt wegen PFT geschlossen

Die Stadtwerke Düsseldorf verteuern das Trinkwasser um durchschnittlich 8 Prozent. Wie der Versorger mitteilte, müssen Singles ab Januar 1,60 Euro pro Monat mehr zahlen. Für eine vierköpfige Familie fielen monatlichen 2,60 Euro mehr als bisher an.

Im Einzelnen erhöhen sich in Düsseldorf der jährliche Grundpreis von 80,25 auf 96,30 Euro (brutto) und der Arbeitspreis von 1,80 auf 1,89 Euro (brutto) pro Kubikmeter. Rund 700.000 Menschen in Düsseldorf, Mettmann und den angrenzenden Regionen sind von Preisanhebung betroffen. Drei Wasserwerke und eine Vielzahl weiterer technischer Einrichtungen bereiten täglich rund 155.000 Kubikmeter Rohwasser auf, das im Wesentlichen durch Uferfiltration aus dem Rhein gewonnen wird. Über ein etwa 2.500 Kilometer langes Leitungsnetz werden die Haushalte mit Trinkwasser versorgt.

Wasserwerk Kaiserswerth bleibt wegen PFT-Alarm geschlossen

Kritik übte Landesumweltminister Johannes Remmel (Die Grünen) an den nach Einschätzung seines Hauses extrem überhöhten PFT-Werten im Grundwasser zwischen dem Flughafen und dem Rhein. Polyfluorierte Tenside gelten als krebserregend. In einem Bericht für einen Landtagsausschuss heißt es unter anderem, das Niedrigwasser des Rheins habe im September und Oktober 2015 die Lage noch verschärft. Das Anfang Oktober abgeschaltete Wasserwerk Kaiserswerth bleibe vorerst außer Betrieb.

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