Titelthemen

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Manchmal ist wichtig, was Menschen unterlassen. Als die Rechtsradikalen nach mehr als vier Stunden am Montag ihre Demonstration mit der Nationalhymne beenden wollten, schepperte zwar die Musik vom Band. Mitgesungen hat von denen aber niemand, all dem eifrig geschwenkten Schwarz-Rot-Gold zum Trotz. Einigkeit und Recht und Freiheit sind ja auch nicht ihr Text. Es geht um Zwietracht und Hass und Unterdrückung Andersdenkender und anders Lebender.

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Im Herbst vergangenen Jahres gegründet, traf sich der Runde Tisch zu Asyl- und Flüchtlingsfragen das dritte Mal im Rathaus. Wichtigste Nachricht: Die Zahl der Asylbewerber wird weiter steigen. Zum Stichtag 1. Januar 2015 gibt die Verwaltung die Zahl der Asylbewerber in Düsseldorf mit 2140 an. Eine Steigerung auf 4000 Flüchtlinge bis Ende 2015 wird erwartet.

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Die Polizei glaubt, die mutmaßlichen Automatensprenger von Rath dingfest gemacht zu haben. Die Brüder Nicolai (28) und Alexander (33) T. sitzen in Untersuchungshaft. Sie schweigen zu den Vorwürfen.

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Je nachdem, woher der Wind weht, stinkt es nach Fäkalien. Der Geruch quillt aus zwei mobilen Toiletten, die auf dem Bürgersteig stehen. Davor versammelt sich ein Häuflein von etwa 150 Islamgegnern und lobt den Polizeischutz. DÜGIDA ist in der Stadt.

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Volker Neupert vom Düsseldorfer Appell ist am Montagmittag überwältigt: „Mittlerweile folgen uns über 100 Institutionen und Firmen. Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt Neupert gegenüber report-d.de.

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Das war ein Düsseldorfer Tag in der Esprit-Arena. Im Kampf um die Playoff-Plätze schlägt die DEG den Erzrivalen aus Köln, die Haie, mit einem am Ende glücklichen 3:2 (1:0, 2:1, 0:1). Zugabe zum sportlichen Erfolg: 51.125 Zuschauer sahen das Wintergame im Fußballstation, Rekord! Noch nie kamen in Europa mehr Zuschauer zu einem Vereinsduell im Eishockey.

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Die Entscheidung mit dem Aktenzeichen 1 L 54/15 macht dem Spaß ein Ende: Es ist 21.40 Uhr an diesem Freitagabend, als der mit weißer Perücke im Stil eines französischen Höflings kostümierte Oberbürgermeister Thomas Geisel von seinen Mitarbeitern aus der Stadthalle gebeten wird. Und dann verhagelt es ihm den jecken Abend. Die Präsidentenkammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hat entschieden: „Der Düsseldorfer Überbürgermeister darf nicht aus dem Amt heraus zu Gegenmaßnahmen gegen die für Montag, 12. Januar 2015, geplante Versammlung der Dügida (= Pegida Düsseldorf) am Rheinufer aufrufen.“

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Intolerante, rechtsradikale, islamfeindliche Spaziergänge haben in Düsseldorf keinen Platz. Das machten am Freitagmittag (9.1.) mehr als 20 Sprecher von Kulturinstitutionen und Sportvereinen gemeinsam mit dem Düsseldorfer Appell deutlich. Alle zusammen haben sich „Humanität – Respekt – Vielfalt“ auf die Transparente geschrieben. Der Aufruf geht an alle Bürger in Düsseldorf und den umliegenden Städten: „Kommt am Montag, 18 Uhr, zur Friedrich-Ebert-Straße 34 bis 38 – vor das DGB Haus!“

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Am kommenden Montag, 12. Januar, erwartet die Polizei mehrere Demonstrationen in der Landeshauptstadt. Dabei handelt es sich zum einen um einen Aufzug der sogenannten DÜGIDA durch die Innenstadt sowie zwei Gegenveranstaltungen an insgesamt drei Orten. Während die Veranstalter auf eine möglichst hohe Beteiligung hoffen, geht die Polizei von mehreren Hundert Teilnehmern aus.

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Bootfahrer lassen die Landschaft langsam an sich vorüber gleiten. Die meisten jedenfalls. Und entsprechend entschleunigt und langsam entwickelt sich auch die Wassersportausstellung boot Düsseldorf weiter. Zur diesjährigen, der 46. Ausgabe, des maritimen Saisonauftakts zieht Messechef Martin Dornscheidt – natürlich – neue Erfolgszahlen aus der Tasche. 1.700 Aussteller aus 57 Ländern belegten vom 17. bis 25. Januar 213.000 Quadratmeter Messefläche.

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Die Düsseldorfer strahlen. Seit drei Wochen verwandeln 2000 Menschen ein Fußballbundesliga-Stadion in einen Eishockey-Tempel. In der Düsseldorfer Esprit-Arena treffen am Samstagnachmittag die DEG auf die Haie aus Köln. Bei der Pressekonferenz reichten sich DEG-Trainer Christoph Kreuzer und der Kölner Coach Niklas Sundblad sportlich die Hand. Doch beide wissen: In der DEL-Tabelle liegt die DEG nur einen Punkt vor den Haien. Und es geht um Pre-Playoff und Playoff-Plätze. Das wird keine Spaßveranstaltung.

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Düsseldorf schaltet ab: Wenn am kommenden Montag, 12. Januar, zum zweiten Mal die islamfeindliche Dügida in der Innenstadt demonstriert, signalisieren zahlreiche Gebäude, wie wenig Strahlkraft der fremdenfeindliche Protest hat. Auf Anregung von Oberbürgermeister Thomas Geisel, SPD, bleiben Rathaus, Rheinturm, Schlossturm, Tonhalle, Lambertuskirche und der Ehrenhof dunkel. Ab 18.25 Uhr will auch das Riesenrad auf dem Burgplatz die Lichter ausschalten.

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Die islamfeindliche Demo von Dügida möchte nicht am Landtag demonstrieren, sondern im Düsseldorfer Bahnhofsviertel. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, soll der Protestmarsch am Montag, 12. Januar, um 18.30 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße starten. Der Düsseldorfer Appell ruft zur Gegendemonstration ab 18 Uhr vor dem DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, auf.

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Ahmad träumt davon, in 2015 endlich Kontakt zu seiner Familie in Afghanistan zu bekommen. Ayla aus Syrien verzweifelt an der deutschen Bürokratie. Richard hat seine Heimat Ghana erst im Herbst verlassen. EviN hat den Kampf gewonnen: Er darf in Deutschland bleiben und muss nicht zurück in den Iran. Vier Jugendliche von 150 alleinreisenden minderjährigen Flüchtlingen in Düsseldorf. Wer kennt schon die Schicksale, die hinter der Zahl von derzeit 1900 Asylbewerbern in Düsseldorf stehen? Allein im Oktober waren davon 700 Kinder.

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Düsseldorf will dem Kölner Beispiel folgen und den Rheinturm abschalten, falls am kommenden Montagabend die zweite islam-feindliche „Dügida“-Demonstration zustande kommen sollte. Das erfuhr report-d.de im Rathaus. Der nordrhein-westfälische Landtag prüft eine Verdunklung. Eine Sprecherin sagte report-d: „Dabei müssen wir unser Sicherheitskonzept in Auge behalten. Denn zur fraglichen Zeit werden noch Mitarbeiter und Gäste im Landtag sein.“ Bis Ende der Woche werde man eine Entscheidung treffen.

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