Am Rand(e) notiert

D_Fortuna_18062018

Düsseldorf und seine Fortuna

Es wird gerätselt, spekuliert, ja schon diskutiert. Der Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e.V., kurz: Fortuna bekommt in Düsseldorf einen eigenen Platz, so melden es Medien. Oberbürgermeister Thomas Geisel soll das bestätigt haben. Seitdem überschlagen sich die Fantasien.

D_Giebel_20180612

Wie wohl kann es auf ein Dilemma hinauslaufen? In unserer Stadt ein Kleinod zu entdecken – und nicht darüber plaudern zu dürfen. Denn dann wollen es alle zu Gesicht bekommen. Die Menschen sind neugierig. Sie wollen es anschauen.
Und kämen sie vereinzelt zu Fuß und nur bei Gelegenheit, nun gut. Aber sie kommen mit ihren Autos, mit vielen Autos, mit Motorrädern, mit Mopeds. Und wenn einer weiß, wo es steht, bilden sich erfahrungsgemäß ganze Wandergruppen, Besucherschwärme.

D_Traktor_20180610

Düsseldorf - Heuernte

Was für einen Lärm, was für einen Gestank diese Maschinen machen – sie besorgen die erste Heuernte des Jahres in der Großstadt Düsseldorf.

D_Haeuschen_20180529

Wohin mag der Gedanke beim Anblick eines alten britischen Telefonhäuschens gehen? An den ersten Urlaub auf der Insel? An das Staunen beim Anblick dieser roten, verzierten Symbole der weltweit bekannten splendid isolation, dieses wunderbar isoliert gelegenen Vereinten Königsreiches. In dem selbst so ein Kasten eine Krone trägt?

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Düsseldorf - Bereicherung

Nur nicht erschrecken! Nicht verblüffen lassen. Das ist nur eine Figur im Gebüsch. Gegenüber dem Café Oma-Erika an der Hermannstraße steht sie inmitten von Grün. Sie isst oder trinkt niemandem etwa weg, nimmt weder eine Gebühr noch erzählt sie ihr Leben.

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Das kommt schon einem Wunder gleich. Das nordrhein-westfälische Finanzministerium an der Jägerhofstraße gefällt es, eine landesweite Innovation zu schaffen. „Die Einführung der Beihilfe-App ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung der Landesverwaltung“, betont Lutz Lienenkämper.

D_Kinder_20180430

Schmierereien? Schmutz? Gekrakel? Passt all das in den allgemeinen Ruf eines sauberen Düsseldorfs? Ja, es passt in das Verlangen einer sauberen Stadt. Denn es ist ja auch gar nichts von dem vorab Erwähnten.

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Dieser Spruch hängt tatsächlich inmitten einer Düsseldorfer Gaststätte. Was tun die da, was tun sie nicht? Was ist damit gemeint? „Wir haben kein drahtloses, lokales Netzwerk“, so heißt es da, „wir sprechen noch miteinander.“

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Düsseldorf - Mini-Etiketten

Sie sind ja sooo winzig. Und deswegen dringen sie, wenn überhaupt, nur in unser Unterbewusstsein ein. Eine Massenbewegung kann es gegen sie auch deshalb kaum geben. Wir nehmen sie einfach hin und tragen sie nachhause. Erst dort geraten sie mitunter in den Blick. In die Hände.

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Werden jetzt in Düsseldorf – verwunderlich wär‘ es ja nicht -  die Bäume gezählt? Einzeln beschildert? Sind das etwas Preisetiketten? Oder Auszeichnungen? Nein.

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Düsseldorf - Glückspiele

Das hätte sich der ehemalige Strafrichter Dr. Wolfram Schnoor nicht einmal erträumt. Er ahnte nicht, was in dem dicken Umschlag war, den er aus dem Briefkasten zog. Die Vergangenheit hatte ihn eingeholt.

D_Carlsplatz_20180316

Ach, wie wunderbar. Ja, der Carlsplatz ist eine Fußgängerzone. Wer da so durch die Buden-Gässchen schlendert, käme auf keine andere Idee. Kennt das nicht anders. Doch warum ist der Carlsplatz eine Fußgängerzone? Weil ein Schild am Anfang der Einbahnstraße Richtung Mittelstraße das so sagt, auch hier gilt ja die Straßenverkehrsordnung. Da steht ein Zeichen 242.1 (Beginn einer Fußgängerzone) – aber wo steht es?

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Düsseldorf - Straßencomputer

Eine Innovation der Technik entdecken Passanten scheinbar an der Ecke Grafenberger Allee-, Ecke Uhlandstraße. Ein Apparat offenbar. Oh, wie der blitzt. Und lockt. Bei diesem Gegenstand soll es sich wohl um einen Computer handeln.
Um einen, der Passanten die Stadt erkunden lassen könnte. Ein offenbar städtischer Computer mitten in der Stadt, an einem öffentlichen Platz. Wenn das keine Neuheit ist. Es gibt einen Bildschirm Es gibt Farben, auch eine Tastatur. Sogar eine zu rollenden Maus.

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Düsseldorf: Möglichkeiten

Ja, gewiss: Es gibt da einige Möglichkeiten. Der Händler, der da jetzt an der Heinrich-Heine-Allee in seinem Fenster Karnevalsartikel zu je einem Euro anpreist – er hat sich verkalkuliert. Und zu viele verschiedene Hüte greller Farben eingekauft.

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Düsseldorf - Rätsel

Was ist das? Was soll das sein? Eine Tischlerarbeit? Ein Marterbrett? Kunst? Es steht an der Grabenstraße, inmitten der Altstadt und lässt rätseln.

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