Am Rand(e) notiert

D_Bank

Die Bank, die ihre Farben wechselt.

Düsseldorf – Bänke

Bänke sind meist grau, eintönig und hölzern. Sie sind alteingesessen, morsch und gerade noch nutzbar. Der Trend, der inzwischen kaum noch einer ist, geht in Richtung Edelstahl. Aber diese Dinger sind auch tückisch. Sie sind heiß im Sommer, unangenehm kühl im Winter. Was für ein Augenschmaus können da welche aus Kunststoff sein. Nein, nein, kein blanker Plastik. Welche die beheizbar sind und eben nicht schlicht weiß.

Zwei davon stehen an der Mittelstraße und bereichern das Stadtbild. Sie werden von innen beleuchtet, sie wechseln die Farbe. Wer nun meint, die Stadt habe investiert, der wird getäuscht. Die Prachtexemplare stehen auf privatem Grund. Und der Vorteil dabei ist; sie zeigen keine Reklame. Nur wechselnde Farben. Mal violett, mal malerisch grün, ein andermal blau-bleu. Diese Bilder, in richtigen Lichtverhältnissen betrachtet, sind farbig, man kann sogar sagen bunt und überhaupt nicht düster.
Ein Gedicht? Ja, farbige Bänke können ein Gedicht inmitten der Großstadt sein.

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Tja, das ist, so offen es da liegt, eine Frage, die sich Passanten und Radfahrer entweder selbst stellen, aber schnell ohne eine Antwort bleiben. Sie rätseln: Ist das nun eine Anlegestelle für die Flotte der Ausflugsschiffe? Ist das eine Stelle, an der Sportschiffe an- und ablegen (nach sie von einem Auto-Anhänger heruntergelassen werden? Etwa eine Einladung in Düsseldorf Wittlaer, möglichst dem Strom nahe zu kommen? Oder ist es, das wird auch gemunkelt, eine günstige Möglichkeit für schwere Fahrzeuge vom Ufer aus auf Schiffe zu gelangen?

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