Am Rand(e) notiert

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Ein Flecken mit Potential: entdeckt an der Neubrückstraße in Düsseldorf.

Düsseldorf - Gegensatz

Was haben wir denn da? Dumme Frage, wir haben hier den Anblick eines Düsseldorfer Spezifikums.

Auf der einen Seite der Neubrückstraße sind wichtige Teile des Andreas-Quartiers entstanden. Relikte des Denkmalschutzes zeugen vom alten Amts- und Landgericht. Das Quartier ist ja „ein Stadtteil mit einem ganz besonderen Charakter und Charme, im Spannungsfeld von Historie und Moderne, von Hochkultur und Subkultur“. Soweit die Eigenwerbung.

In gar nicht mal so verwegenem Kontra präsentiert sich die Stadt schräg gegenüber dem Café Mutter Ey. Das Gelände dort sieht seit Wochen wie eine Baustelle aus, wie ein noch zu entfernender Fleck. Tun wir der Stadt nicht Unrecht?

Sandkasten

Stadtplanerisch könnte das ja Absicht sein. Ein abenteuerlich-attraktives Hindernis für Männer und Frauen mit Kinderwagen ist die Fläche ja schon. Sie bietet auch einen Sandkasten, indem noch Kenger und Ditzkes toben können. Wahlweise ein Parcours für Mountainbiker könnte noch geschaffen werden. Fehlt etwa etwas?

Ein Zaun drumherum mit einer kleinen Tür drin – das wäre dann die Stelle, an der Eintritt erhoben werden kann.

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Ja, so ist bei den Rentnern und Pensionären. Sie haben zumeist ein gutes Langzeitgedächtnis und erinnern sich an Begebenheiten, die heutzutage nicht mal mehr ein Lächeln auslösen. Geschweige denn ein bisschen Erstaunen.

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Düsseldorf - Rheinbahn

Es gibt keine Zufälle. 17 Uhr und vier Minuten: Der Bus der Linie 760 legt am Roßpfad in Düsseldorf Wittlaer pünktlich ab. Der Fahrer ist nett, macht aber einen Fehler. Er fährt zwar in den folgenden Kreisverkehr, biegt aber sofort in die nächste Straße ab. Damit verpasst er sein Ziel, nämlich die Haltestelle Wittlaer. Die falsche Strecke fährt er ein ganzes Stück in Richtung Düsseldorf Kaiserswerth. Eine Partei der Fahrgäste mosert und fühlt sich wie einem Karussell. Die zweite widerspricht lautstark; sie will dringend zurück. Wenden tut Not.

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Rechts von der B 8, der Schnellstraße aus Richtung Duisburg, steht einsam ein Schild: „Historischer Ortskern Kaiserswerth“ prangt da und soll wohl auch Touristen locken. In eine Problemzone: Soll der Kaiserswerther Markt nun eine Fußgängerzone werden oder für Autos frei bleiben? Darüber gibt es heftige Zwistigkeiten seit Jahrzehnten zwischen Einwohnern und Geschäftsleuten.

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