Am Rand(e) notiert

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Innerhalb von zwei Jahren vom Gleis zur - Kunst?

Düsseldorf - Gleise

Das war am 20. Februar 2016 ein denkwürdiger Tag. Schon vergessen? Die Wehrhahn-Linie wurde eröffnet, einen Tag später der Zugbetrieb aufgenommen. Die oberirdischen Gleise wurden stillgelegt.

Das wäre nicht der Rede wert, hätte sich in der Zeit nicht etwas getan, was in Düsseldorf alltäglich zu sein scheint. Bahnhöfe wurden zu Kunstwerken, von Architekten gepriesen. Aber wer hat an die Kleinigkeiten gedacht? An die Kunst am Bau etwa? Passanten. Flaschenbiertrinker. Sie haben die zugegossenen Gleise ornamentiert.

Zeit

Kommt das weg? Die Stadtverwaltung lässt sich Zeit. Sie sagt, nach der Bürgerbeteiligung im April des Jahres werden diese Anregungen zurzeit ausgewertet. Danach sind die politischen Gremien mit der Planung und Finanzierung beschäftigt. Danach ist auch noch eine weitere Bürgerinformation vorgesehen. Jahre werden ins Land gehen.

Es ist also noch in bisschen Weile, an Susanna Anna zu denken und ihr Stadtmuseum. Dort kann sie Platz schaffen für ein großes Gleis mit einer makellos-edlen Kronkorken-Kollektion.

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Düsseldorf – Paradox?

Das scheint widersinnig zu sein. Und doch ist es wahr.
Diese Erkenntnis vermittelt eine deutsche Behörde. Es genügt eine kleine Nachfrage – und schon hat sich die Neugier quasi verdoppelt. Der Ursprung liegt am Rhein bei Düsseldorf Wittlaer. Ziemlich versteckt hält da sowas wie ein Balken die Wacht.

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Düsseldorf - Schranke

Wer war denn da zugange? Und warum? Das mutet ja erstmal brenzlig an.
Jedenfalls sticht dieses Verbot für Fußgänger schon von weitem ins Auge. Wer sich in der Nähe des ehemaligen Mannesmann-Hochhauses aufhält, wird sich fragen können: Wer hat sich so viel Mühe gemacht, das Zeichen 259 der Straßenverkehrsordnung zweimal täuschend echt auf den Boden zu malen – und welchen Sinn macht es da auf dem Pflaster und mit welchen Folgen für Ignoranten?

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Düsseldorf - Architektur

Die Suitbertusstraße im Düsseldorfer Stadtteil Bilk ist ja eher eine Gegend mit durchschnittlicher Bebauung. Ja, es gibt dort erwähnenswerte Wohn- und Siedlungsbauten der 20er Jahre. Eine Adresse jedoch ragt sichtlich heraus: Das Haus Nr. 83, das hat es noch: Putz, Stuck und Rabitz, die Mörtel-Feinarbeiten also. Und noch mehr.

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