Am Rand(e) notiert

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Der Mann nennt sich Boris und seinen gezähmten Papagei nennt er Pepe...

Düsseldorf – Noch einer

Ein inzwischen fast tägliches Phänomen in Düsseldorf ist bekannt. Nur noch Touristen wundern sich über die hunderte Papageien an der Düsseldorfer Königsallee. Erfreut sind jedenfalls nicht die Händler, die Anlieger. Die Bänke werden stark verschmutzt. Es wurde sogar daran gedacht, Falken zur Papageien-Jagd einzusetzen.

Troll

Und da erscheint da ein Troll, der das Stadtbild bereichert. Er geht spazieren, trinkt Kaffee, an der Bolker-, an der Ratinger Straße, ja, auch an der Kö. Und ist ein Augenfang. Touristen lächeln unwillkürlich, beginnen Gespräche, zücken die Kameras.

Vergnügen

Er trägt einen Papageien, wahlweise auf dem Arm oder an der Schulter. Er bettelt nicht, spricht die Menschen nicht an, hat einfach sein Vergnügen. Geben ihm die Menschen aus eigenen Stücken einen Obolus, den er, sagt er, spenden will.
Der Mann nennt sich Boris und seinen gezähmten Papagei nennt er Pepe.
Bei aller -auch kritischer - Betrachtung muss man ihm eins lassen: Er hat einen Vogel

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Ja, so ist bei den Rentnern und Pensionären. Sie haben zumeist ein gutes Langzeitgedächtnis und erinnern sich an Begebenheiten, die heutzutage nicht mal mehr ein Lächeln auslösen. Geschweige denn ein bisschen Erstaunen.

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Düsseldorf - Rheinbahn

Es gibt keine Zufälle. 17 Uhr und vier Minuten: Der Bus der Linie 760 legt am Roßpfad in Düsseldorf Wittlaer pünktlich ab. Der Fahrer ist nett, macht aber einen Fehler. Er fährt zwar in den folgenden Kreisverkehr, biegt aber sofort in die nächste Straße ab. Damit verpasst er sein Ziel, nämlich die Haltestelle Wittlaer. Die falsche Strecke fährt er ein ganzes Stück in Richtung Düsseldorf Kaiserswerth. Eine Partei der Fahrgäste mosert und fühlt sich wie einem Karussell. Die zweite widerspricht lautstark; sie will dringend zurück. Wenden tut Not.

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Rechts von der B 8, der Schnellstraße aus Richtung Duisburg, steht einsam ein Schild: „Historischer Ortskern Kaiserswerth“ prangt da und soll wohl auch Touristen locken. In eine Problemzone: Soll der Kaiserswerther Markt nun eine Fußgängerzone werden oder für Autos frei bleiben? Darüber gibt es heftige Zwistigkeiten seit Jahrzehnten zwischen Einwohnern und Geschäftsleuten.

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