Am Rand(e) notiert

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Wilder Apfel am Düsseldorfer Rheinufer.

Düsseldorf - Obst

Oh, Düsseldorf, diese wunderbare Stadt! Sie ist voller Überraschungen. Aber es ist mitunter mühsam, die zu entdecken. Sicher machte es ein großes Vergnügen, hier zum Schatzsucher – und fündig zu werden.

Und dann, mit ein bisschen Glück, blinzelt einen unerwartet ein prächtiger Apfelbaum am Rheinufer ab. Die Früchte sind halbwegs durch Sträucher und Büsche verdeckt. Horden von Passanten laufen den Rheinuferweg zwischen Kaiserswerth und Wittlaer entlang. Sie sind vielleicht versunken in Gedanken, engagiert in Gesprächen und die, die ihn im Vorbeigehen bemerken, haben wohl kein Interesse an der kleinen Mühe, die Hand auszustrecken.

Schmuckstück

Denn es sind schon noch mehr als ein paar Schritte durchs Gras zu machen, um an den Uferrand zu kommen. Und zu rätseln: wie kommt so ein Schmuckstück dahin? Dabei müssen es keine so seltenen Erlebnisse bleiben!
In diesen Tagen ist ja hier das rhine cleanup, eine Aufräumaktion längs des Stroms, ein Thema. Das nächste könnte heißen: Säumt den Fluss mit Fruchtbäumen. Projekt: Uferobst.

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Ja, so ist bei den Rentnern und Pensionären. Sie haben zumeist ein gutes Langzeitgedächtnis und erinnern sich an Begebenheiten, die heutzutage nicht mal mehr ein Lächeln auslösen. Geschweige denn ein bisschen Erstaunen.

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Düsseldorf - Rheinbahn

Es gibt keine Zufälle. 17 Uhr und vier Minuten: Der Bus der Linie 760 legt am Roßpfad in Düsseldorf Wittlaer pünktlich ab. Der Fahrer ist nett, macht aber einen Fehler. Er fährt zwar in den folgenden Kreisverkehr, biegt aber sofort in die nächste Straße ab. Damit verpasst er sein Ziel, nämlich die Haltestelle Wittlaer. Die falsche Strecke fährt er ein ganzes Stück in Richtung Düsseldorf Kaiserswerth. Eine Partei der Fahrgäste mosert und fühlt sich wie einem Karussell. Die zweite widerspricht lautstark; sie will dringend zurück. Wenden tut Not.

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Rechts von der B 8, der Schnellstraße aus Richtung Duisburg, steht einsam ein Schild: „Historischer Ortskern Kaiserswerth“ prangt da und soll wohl auch Touristen locken. In eine Problemzone: Soll der Kaiserswerther Markt nun eine Fußgängerzone werden oder für Autos frei bleiben? Darüber gibt es heftige Zwistigkeiten seit Jahrzehnten zwischen Einwohnern und Geschäftsleuten.

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