Am Rand(e) notiert

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Versteckt - und sehr analog: der Pegel-Balken von Düpsseldorf-Wittlaer.

Düsseldorf – Paradox?

Das scheint widersinnig zu sein. Und doch ist es wahr.
Diese Erkenntnis vermittelt eine deutsche Behörde. Es genügt eine kleine Nachfrage – und schon hat sich die Neugier quasi verdoppelt. Der Ursprung liegt am Rhein bei Düsseldorf Wittlaer. Ziemlich versteckt hält da sowas wie ein Balken die Wacht.

Über den Pegelstand des Stroms. Das erklärt einem auf Nachfrage Christian Hellbach vom zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtamt in Köln. Um zu ergänzen, dass der Wasserstand in Duisburg eigentlich elektronisch gemessen wird.

Werte

Und dann fügt Herr Hellbach hinzu: „Wir sind froh, dass wir diese alten Pegelmesser noch haben.“ Von denen werde noch immer abgelesen. Denn, so sagt er, beide Werte kommen in Köln zusammen, da werden sie verglichen, um genaue Angaben machen zu können. „Plausibilisieren“ nennt er das. Also die Ergebnisse glaubhaft machen.
Für Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar. Aber ein Labsal für die Bejahrten unter uns. Da kommen sie harmonisch zusammen: Die alte und die neue Welt.

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Ja, so ist bei den Rentnern und Pensionären. Sie haben zumeist ein gutes Langzeitgedächtnis und erinnern sich an Begebenheiten, die heutzutage nicht mal mehr ein Lächeln auslösen. Geschweige denn ein bisschen Erstaunen.

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Düsseldorf - Rheinbahn

Es gibt keine Zufälle. 17 Uhr und vier Minuten: Der Bus der Linie 760 legt am Roßpfad in Düsseldorf Wittlaer pünktlich ab. Der Fahrer ist nett, macht aber einen Fehler. Er fährt zwar in den folgenden Kreisverkehr, biegt aber sofort in die nächste Straße ab. Damit verpasst er sein Ziel, nämlich die Haltestelle Wittlaer. Die falsche Strecke fährt er ein ganzes Stück in Richtung Düsseldorf Kaiserswerth. Eine Partei der Fahrgäste mosert und fühlt sich wie einem Karussell. Die zweite widerspricht lautstark; sie will dringend zurück. Wenden tut Not.

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Rechts von der B 8, der Schnellstraße aus Richtung Duisburg, steht einsam ein Schild: „Historischer Ortskern Kaiserswerth“ prangt da und soll wohl auch Touristen locken. In eine Problemzone: Soll der Kaiserswerther Markt nun eine Fußgängerzone werden oder für Autos frei bleiben? Darüber gibt es heftige Zwistigkeiten seit Jahrzehnten zwischen Einwohnern und Geschäftsleuten.

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