Am Rand(e) notiert

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Warum korrekt beschrieftete Briefe nicht in den angegebenen Postfächern laden.

Düsseldorf - Postfach

„Hat er ein Postfach, dann schreib‘ an sein Postfach“ – das ist ein altväterlicher Spruch der Deutschen Bundespost AG. Für die war es ja auch bequem. Kein Zusteller musst einen Brief auch nur anschauen, geschweige denn, ihn in die Hand nehmen und irgendwo einwerfen. Das tat sich der Postfachlager-Inhaber alles selber an. Bis es denn der Deutschen Post gefiel, allein für das blanke Postfachlagerfach auch noch abzukassieren. (report-D berichtete)

Hintergrundablage

Und inzwischen? Gehen sogar Briefe ans teure Postfach verloren. Das erlebte ein Kunde in Düsseldorf Kaiserswerth jetzt. Er vermisste seit zwei Wochen ein Schreiben und fragte nach. Die Dame am Schalter zuckte mit den Schultern und erst auf verschärfte Anfrage bequemte sie sich an eine Tüte im Hintergrund. Mit den Worten „Ach ja, hier“ zog sie den vermissten Brief.

Schultern hoch

Der Brief lag da seit zwei Wochen, war korrekt geschrieben. Wie das vorkommen kann und dürfte, daraufhin zog die Dame wieder ihre Schultern hoch. Aber irgendwer hatte die Sendung zu den unzustellbaren Briefen gesteckt. Da läge sie heute noch. Womöglich ist das schon eine neue Geschäftsidee der Bundespost, von der noch niemand etwas weiß. Postfachlager- Recherche. Eine kleine, feine Idee ist das, mit einer großen Zukunft. Absurd ist sie eigentlich, aber - wer unsere Post kennt, weiß: überhaupt nichts Besonderes.

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