Am Rand(e) notiert

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Die Schranke, die Schilder - am Rhein in Düsseldorf. Und wo bleibt der Mut?

Düsseldorf - Schranke

Wer war denn da zugange? Und warum? Das mutet ja erstmal brenzlig an.
Jedenfalls sticht dieses Verbot für Fußgänger schon von weitem ins Auge. Wer sich in der Nähe des ehemaligen Mannesmann-Hochhauses aufhält, wird sich fragen können: Wer hat sich so viel Mühe gemacht, das Zeichen 259 der Straßenverkehrsordnung zweimal täuschend echt auf den Boden zu malen – und welchen Sinn macht es da auf dem Pflaster und mit welchen Folgen für Ignoranten?

Denn diese beiden Verbotszeichen für Fußgänger befinden sich vor und hinter einer kleinen Schranke. Die darf offenbar nicht näher besichtigt werden. Sichtlich schlägt sie zwar weder zur einen noch zur anderen Seite aus. Doch bleibt die Bewegung nach oben, danach die nach unten. Und wer – trotz des Verbots- drunter steht, könnte sich dann den Kopf und andere Körperteile stoßen.

Abenteuer

Ein Knöllchen zieht ein Verstoß nicht nach sich, sagt ein Sprecher der Stadt: Das ist privater Grund. Also kaum ein Ort für Abenteurer. Oder?
Mal angenommen es findet sich ein Draufgänger, der Tabus brechen will. Oder Neuigkeiten ausprobieren.
Schmerztabletten und Anwälte gibt es ja genügend in der Stadt.

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Ja, so ist bei den Rentnern und Pensionären. Sie haben zumeist ein gutes Langzeitgedächtnis und erinnern sich an Begebenheiten, die heutzutage nicht mal mehr ein Lächeln auslösen. Geschweige denn ein bisschen Erstaunen.

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Düsseldorf - Rheinbahn

Es gibt keine Zufälle. 17 Uhr und vier Minuten: Der Bus der Linie 760 legt am Roßpfad in Düsseldorf Wittlaer pünktlich ab. Der Fahrer ist nett, macht aber einen Fehler. Er fährt zwar in den folgenden Kreisverkehr, biegt aber sofort in die nächste Straße ab. Damit verpasst er sein Ziel, nämlich die Haltestelle Wittlaer. Die falsche Strecke fährt er ein ganzes Stück in Richtung Düsseldorf Kaiserswerth. Eine Partei der Fahrgäste mosert und fühlt sich wie einem Karussell. Die zweite widerspricht lautstark; sie will dringend zurück. Wenden tut Not.

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Rechts von der B 8, der Schnellstraße aus Richtung Duisburg, steht einsam ein Schild: „Historischer Ortskern Kaiserswerth“ prangt da und soll wohl auch Touristen locken. In eine Problemzone: Soll der Kaiserswerther Markt nun eine Fußgängerzone werden oder für Autos frei bleiben? Darüber gibt es heftige Zwistigkeiten seit Jahrzehnten zwischen Einwohnern und Geschäftsleuten.

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