Am Rand(e) notiert

D_Stadtwerke_20181031

Blaue Pilze in grüner Rheinwiese - haben die einen Sinn?

Düsseldorf - Trinkwasser

Stumm und steif. Leblos und fast schon lapidar. Das ist der Anblick am Rand(e) des Stroms. Es ist also Passanten partout nicht zu verübeln, dieses in der Natur fremde Pärchen am Rheinuferweg zwischen Düsseldorf Kaiserswerth und Düsseldorf Wittlaer einfach links liegen zu lassen. Doch wer sie überhaupt wahrnimmt, wird sich seine Gedanken machen und neugierig werden: was ist das denn, was machen die da, steckt ein Sinn dahinter – und wenn ja, welcher?

Auf dem Foto sind zwei Gegenstände zu erkennen, die auf Düsseldorfer Terrain den Stadtwerken Duisburg gehören. Die gebieten auch über die riesige Wiese rechts vom Weg. Es ist deren Trinkwasser-Schutzgebiet. Und diese beiden kleinen Metallkörper gehören zur großen Einrichtung.

Tiefe

Es sind die oberirdischen Ausbauten von zwei Grundwassermessstellen am Rhein. Das sind eigens für Messungen gebaute kleinkalibrige Brunnen. Sie wurden 1989 erbaut, sagt Firmensprecher Felix zur Nieden, im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt. Das zur Uferfiltration gehört. Die reicht, kaum zu glauben, bis zu 20 Meter in die Tiefe. Der oberirdische rundliche Topf der Verschlusskappe dient zur Unterbringung eines fest installierten Probeentnahmeschlauchs.
Das grün der Uferböschung, die metallene Technik zum Umweltschutz: Die Kunst der Stadtwerke besteht offenbar darin, die Natur mit der eigenen Arbeit in Einklang zu bringen.

Zurück zur Rubrik Am Rand(e) notiert

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Am Rand(e) notiert

D_Rad_20191222

Ja, so ist bei den Rentnern und Pensionären. Sie haben zumeist ein gutes Langzeitgedächtnis und erinnern sich an Begebenheiten, die heutzutage nicht mal mehr ein Lächeln auslösen. Geschweige denn ein bisschen Erstaunen.

D_Rheinbahn_20191208

Düsseldorf - Rheinbahn

Es gibt keine Zufälle. 17 Uhr und vier Minuten: Der Bus der Linie 760 legt am Roßpfad in Düsseldorf Wittlaer pünktlich ab. Der Fahrer ist nett, macht aber einen Fehler. Er fährt zwar in den folgenden Kreisverkehr, biegt aber sofort in die nächste Straße ab. Damit verpasst er sein Ziel, nämlich die Haltestelle Wittlaer. Die falsche Strecke fährt er ein ganzes Stück in Richtung Düsseldorf Kaiserswerth. Eine Partei der Fahrgäste mosert und fühlt sich wie einem Karussell. Die zweite widerspricht lautstark; sie will dringend zurück. Wenden tut Not.

D_Kaiserswerth_Kastanie_20191129

Rechts von der B 8, der Schnellstraße aus Richtung Duisburg, steht einsam ein Schild: „Historischer Ortskern Kaiserswerth“ prangt da und soll wohl auch Touristen locken. In eine Problemzone: Soll der Kaiserswerther Markt nun eine Fußgängerzone werden oder für Autos frei bleiben? Darüber gibt es heftige Zwistigkeiten seit Jahrzehnten zwischen Einwohnern und Geschäftsleuten.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D