Düsseldorf

D_Beerdigung_Start_26022020

Lautes Wehklagen schallte am Mittwoch (26.2.) aus dem Ibach-Saal des Stadtmuseums: Die Karnevalisten trugen den Hoppeditz zu Grabe. Mit seiner feierlichen Verbrennung ist die fünfte Jahreszeit, der Karneval, endgültig vorbei. Trauergäste und passend dazu, der Himmel, weinten.

D_Zapfenstreich_oben_25022020

Der Himmel weinte am Dienstagabend (25.2.) und auch den Tollitäten kamen die Tränen: Mit dem Närrischen Zapfenstreich wurde das Düsseldorf Prinzenpaar verabschiedet. Beim feierlichen Akt am Rathaus gaben die Tollitäten ihre Insignien ab und eigentlich wollte Oberbürgermeister Thomas Geisel auch seinen Stadtschlüssel zurück. Den hatte Venetia Jula an Altweiber dem OB entrissen, doch niemand hatte daran gedacht, ihn zum Zapfenstreich mitzunehmen.

D_Ehrengarde_Antreten_24022020

Während Sturmtief Yulia durch Düsseldorf brauste, hatte die Ehrengarde der Stadt Düsseldorf am Sonntag (23.2.) zu ihrer Blitzsitzung ins Maritim am Flughafen geladen. Dort erlebten 330 Gäste eine Sitzung mit grandiosem Programm. Einige Gäste blieben dann gleich bis Rosenmontag und zogen mit der Ehrengarde im Zug mit. Dazu gehörte Roberto Blanko, die Kölner Tanzgarde Zunft-Müüs und die Abordnung der Karnevalisten aus Teneriffa.

D_Brause_Botschaft_Bagger_20191130

Der plötzliche Abriss der „Brause“ am 22. November 2019 durch den Eigentümer hatte Protest Hervorgerufen. Es war noch versucht worden, das Tankstellengebäude an der Bilker Allee in Düsseldorf, das viele Jahre als Vereinsheim des Kunst- und Kulturvereins Metzgerei Schnitzel e.V. genutzt wurde, zu retten. Es sollte unter Denkmalschutz gestellt werden. Doch dann kamen die Bagger. Immerhin reagierte die Stadt dann schnell, stoppte den Abriss und legte die Baustelle still. Dagegen klagte die Eigentümerin und erhielt am Mittwoch (26.2.) vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht Recht.

D_Erkältung_26022020

Aktuell sind viele Menschen wegen der auch in NRW diagnostizierte Fälle des Coronavirus beunruhigt. Dazu besteht kein Grund, betont die Stadt Düsseldorf in einer Pressemitteilung. In der Universitätsklinik Düsseldorf (UKD) werden die ersten erkrankten Patienten behandelt, allerdings nicht auf der Hochinfektionsstation, sondern in normalen isolierten Patientenzimmern, wie es auch bei Grippekranken die Regel ist. Denn auch wenn das Virus jetzt bei einem Ehepaar aus Heinsberg nachgewiesen wurde, ist die Situation reine Routine und das Personal entsprechend geschult.

D_Corona_Einfahrt_Schueller_20200225

Das Corona-Virus hat Düsseldorf erreicht. Ein Sprecher der Feuerwehr Düsseldorf bestätigte auf Anfrage von report-D, dass am Dienstagabend ein Ehepaar unter Quarantänebedingungen in die Düsseldorfer Unikliniken verlegt worden ist. Mehr konnte der Sprecher nicht dazu sagen. Das Ehepaar soll aus Erkelenz stammen. Mindestens ein Ehepartner, vermutlich der Ehemann (47) sei positiv auf das Virus getestet worden. Sein Zustand wird durch einen Sprecher des Kreises Heinsberg als "ernst" beschrieben. Er sei mit dem Verdacht auf eine schwere Lungenentzündung am Montag im Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus aufgenommen worden. Die 46 Jahre alte Ehefrau gilt als Verdachtsfall. Ebenso ein Bekannter des Ehepaares.

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D_lott_Jonn_Scheck_24022020

Bevor es für die Karnevalisten von Lott Jonn zum Rosenmontagszug ging, hatten sie am Montagmorgen (24.2.) noch einen Termin organisiert. Denn der Verein hatte während des Session Pins verkauft und Spenden gesammelt, die nun an „KiD“, einer stationären diagnostisch-therapeutische Facheinrichtung für Kinder, übergeben werden sollten. In Sichtweite der Zugaufstellung freute sich Laura Fleischauer über den 555,55 Euro Scheck.

D_Romo_Titel_24022020

"Unser Rad schlägt um die Welt" heißt das Karnevalsmotto in Düsseldorf in diesem Jahr. Seinen Höhepunkt erreichte der Straßenkarneval an Rosenmontag (24.2.), bei dem rund 600.000 Jecke den Zug durch die Innenstadt besuchten. Das Wetter war mit Nieselregen nicht optimal, aber deutlich besser als am Sonntag, wo zahlreiche Veedelszüge wegen Sturmwarnung abgesagt werden mussten. Gespannt schauten alle auf die dreizehn politischen Mottowagen von Jacques Tilly, die den Düsseldorfer Rosenmontagszug zum weltweit beachteten Ereignis machen.

Die Fotos von Rosenmontag haben wir diesmal auf unserer Facebook-Seite als Alben veröffentlich. HIer geht es zu den Bildern.

D_Romo_Titel_24022020

"Unser Rad schlägt um die Welt" heißt das Karnevalsmotto in Düsseldorf in diesem Jahr. Seinen Höhepunkt erreichte der Straßenkarneval an Rosenmontag (24.2.), bei dem rund 600.000 Jecke den Zug durch die Innenstadt besuchten. Das Wetter war mit Nieselregen nicht optimal, aber deutlich besser als am Sonntag, wo zahlreiche Veedelszüge wegen Sturmwarnung abgesagt werden mussten. Gespannt schauten alle auf die dreizehn politischen Mottowagen von Jacques Tilly, die den Düsseldorfer Rosenmontagszug zum weltweit beachteten Ereignis machen.

Die Fotos von Rosenmontag haben wir diesmal auf unserer Facebook-Seite als Alben veröffentlich. HIer geht es zu den Bildern.

D_Tilly_Hanau_20200224

Wow, Tilly und Team: Das sagen wir an dieser Stelle, seit es report-D gibt. Seit fünf Jahren. Und auch 2020 sind seine Motto-Wagen wieder top. Hier die Übersicht – fotografiert bei der Ausfahrt aus der Wagenbauhalle Am Steinberg.

D_Zugspitze

Viele hunderttausend Menschen am Straßenrand, Temperaturen bis zu 14 Grad, Windpause und vielleicht ein bisschen Regen: Das sind die Vorhersagen für den Rosenmontag 2020 in Düsseldorf (24.2.). Punkt 12.14 Uhr starten 82 Wagen und zahlreiche Fußgruppen an der Herzogstraße. Drei Stunden später wird sich die jecke Kolonne in Düsseldorf Bilk auflösen.

D_Tunte_Supert_23022020

Über die Titel „Supertunte 2020“ entschieden die 1.300 Besucher des „Tunte Lauf“ der KG Regenbogen am Samstag (22.2.) in der Nachtresidenz. 18 Teilnehmer bewarben sich um den Titel und versuchten mit verrückten Aktion, Anmut und Grazie den Sieg zu erringen. Mit einem Applaus von 115 Dezibel entschied sich das Publikum am Ende des Wettbewerbs für Gina Gelato.

Fotos vom Tunte Lauf finden sie hier in der report-D-Bildergalerie

D_Kinder_TN3_23022020

Mit einer Rekordbeteiligung starteten am Samstagmittag (22.2.) Kinder, Jugendliche, ihre Begleiter und viel Musik zum Kinder- und Jugendumzug des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC). Der Schulhof des Görres-Gymnasium reicht schon lange nicht mehr aus, um allen Teilnehmern Platz zur Aufstellung zu bieten. 4.054 Anmeldungen gab es von Kindergärten, Schulen, Jugendgruppen, den Kindergarden der Karnevalsgesellschaften und natürlich Musikern.

444 jecke Fotos von Kinder- und Jugendumzug finden sie hier

D_Karnevalssonntag_KegelclubKoe_20200223

Die Königsallee – von Sturm Yulia leergefegt. Am Sonntagvormittag hat die Stadt sämtlichen Freiluft-Karneval abgesagt. Zu viel Wind – zu gefährlich! Aber einige Unentwegte wollten sich nicht von Böen mit einer Geschwindigkeit zwischen 90 und 100 Stundenkilometern vertreiben lassen. Die Mannen vom Kegelclub „Volle Eulen“ aus Düsseldorf sagen: „Wir feiern seit 2003 den Karnevalssonntag auf der Königsallee. Deshalb gehen wir hier nicht weg.“ Mit ihrem Partyfässchen hatte sich die Gruppe unter ein Vordach verzogen und genoss es, die Kö dieses Mal ganz für sich allein zu haben. Auch in den Stadtteilen herrschte Wetteranarchie: Ob Mörsenbroich, Gerresheim, Eller oder Reisholz – überall, wo der Karneval vom Winde verweht wurde, zimmerten die Organisatoren rasch ein Alternativprogramm. Und auch ein Nachholtermin für diesen Karnevalssonntag steht schon fest: Der 19. April – der Sonntag nach Ostern – verkleidet sich als Karnevalssonntag ZWEIpunktNULL.

D_Reisholz_Melanie_23022020

Für den Quatschkopp des Session, Melanie, war es ein harter Sonntag (23.2). So lange hatte sie sich auf „ihren“ Veedelszoch gefreut und dann kommt so eine Yulia daher und alles wird abgesagt. Aber Sicherheit geht vor, das sehen auch die Karnevalisten in Reisholz so. Der Sturm hat die Tränen schnell getrocknet und die geplante Party nach dem Veedelszoch wurde einfach vorgezogen. Ein Lichtblick am sonst dunklen Sonntag: Melanie bleibt auch nach dieser Session Quatschkopp und das neue Motto steht schon „Melanie rockt die Heimat 2.0.“.

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