Bauen & Wohnen

D_Kissinger_Häuser_27012021

Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH ist Eigentümer der 160 Wohnungen an der Kissinger Straße in Düsseldorf Eller. Die Bewohner leben teilweise bereits Jahrzehnte in den Häusern und klagen, dass der Eigentümer die Instandhaltung der Gebäude jahrelang schleifen lies. Nun sollen alle neun Gebäude um eine Etage aufgestockt und im gleichen Zug die Wohnungen modernisiert werden. Während Instandhaltungsarbeiten nicht auf die Mieter umgelegt werden dürfen, ist das bei Modernisierungen anders. Die Mieter haben vor Weihnachten eine langes Schreiben erhalten, in denen monatelange Bauarbeiten und heftige Erhöhungen der Wohnungskosten angekündigt werden.

D_Polizei_Hassels_Hochhaus_21112017

Kündigen Wohnungseigentümer Modernisierungen an, die mit einer Mieterhöhung verbunden sind, sollten Mieter prüfen, ob sie einen Härteeinwand geltend machen. Dazu rät der Mieterverein Düsseldorf. Denn Mieter müssen nicht alles dulden, sie müssen für den Einwand aber Fristen beachten.

D_Wohnraum_Seite_10122020

Im Kommunalwahlkampf stand es auf der Agenda vieler Parteien: Bezahlbarer Wohnraum. In der zweiten Sitzung des Rats der Stadt Düsseldorf nach der Kommunalwahl, am Donnerstag (10.12.), war das kein Thema. Zumindest nicht im ISS Dome, wohin die Ratssitzung diesmal umgezogen war. Doch vor dem Dome protestierte das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum. Denn die Zahl der Sozialwohnungen sinkt immer weiter und es fehlen rund 50.000 preiswerte Miet-Wohnungen, kritisierten die Aktivisten. Sie übergaben ein Forderungspapier an die Stadtratsmitglieder.

D_Kronprinzen_Banner_15072020

Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat in der Vergangenheit mehrere Fälle in Düsseldorf aufgedeckt, bei denen Vermieter Eigenbedarfskündigungen aussprachen, um langjährige Mieter loszuwerden. Oft wurden die Wohnung anschließend für deutliche höhere Mieten weitervermietet oder ganze Objekte nach Sanierung verkauft. Im Falle eines Mieters in Unterbilk war aufgefallen, dass die Vermieterin parallel in zwei verschiedenen Häusern Wohnungen für sich wegen Eigenbedarf gekündigt hatte. Mit Hilfe des Bündnisses zog der Mieter vor Gericht und bekam nun Recht. Der Richter war nicht vom Eigenbedarf überzeugt.

D_Tür_Schlüssel_24082020

Erst seit 2019 gibt es die Firma „mellon“, die in Bochum von Philip Schur gegründet wurde und schon expandiert es in viele Städte. Das Start-up hat sich zum Ziel gesetzt, einen transparenten und preiswerten Service für die Menschen zu bieten, die einen Schlüsseldienst brauchen, weil ihnen die Tür zugefallen ist oder sie den Schlüssel verloren haben. Nach Bochum, Duisburg, Essen und Wuppertal ist die Buchung nun auch in Düsseldorf möglich.

D_Hausbau_Makler_23072020

Der Wohnimmobilienmarkt für Einfamilien- und Reihenhäuser hat sich in den vergangenen zehn Jahren rasant entwickelt. Die Häuserpreise in Düsseldorf und dem Umland stiegen im Schnitt um 64 Prozent, in Düsseldorf um 67 Prozent.

D_Kronprinzen_Banner_15072020

Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hatte am Dienstagmittag (14.7.) erneut zur Demonstration vor das Gebäude des Amtsgerichts an der Werdener Straße in Düsseldorf eingeladen, um auf das Vorgehen einer Immobilienfirma hinzuweisen. Durch Kündigungen, zum Teil wegen Eigenbedarf, wurden in der Vergangenheit mehrere Häuser entmietet, ohne dass bis jetzt ein Einzug der Eigentümer erfolgt ist, so das Bündnis. Der langjährige Mieter einer Wohnung in der Kronprinzenstraße entschied sich vor Gericht zu gehen. Er bestreitet den Eigenbedarf.

D_SWD_Bonneshof_Grundstein_02072020

Die Grundsteinlegung zum Mehrfamilienhaus Am Bonneshof in Düsseldorf Golzheim ist mit 33 neuen Wohnungen ein erster Schritt für die Bauaktivitäten der Städtischen Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD). Denn bis Ende 2023 sollen es über 500 neue Wohnungen werden. Außerdem saniert das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren über 500 Wohnungen im Bestand.

D_Bündnis_Protest_16062020

Bezahlbarer Wohnraum in Düsseldorf ist Mangelware. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Das wissen viele Düsseldorfer*innen aus eigener Erfahrung. Dazu tragen Investoren bei, die Wohnungen in Miethäusern langfristig leerstehen lassen, um die Immobilie anschließend ohne Mieter lukrativ verkaufen zu können. Oft werden Modernisierungsankündigungen als „kalte Kündigung“ verwendet und den Bewohnern der Auszug nahegelegt, klagt das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum und machte dieses Vorgehen am Dienstag am Beispiel eines Hauses an der Talstraße deutlich.

D_Mieterverein_08112019_articleimage

Neben den Auswirkungen auf die Gesundheit und das soziale Leben spüren immer mehr Düsseldorfer*innen auch die finanziellen Folgen der Corona-Pademie. So kann es bei den Mietzahlungen im Mai für viele Mieter eng werden. Der Mieterverein Düsseldorf gibt Tipps, wo es Hilfen gibt und wie diese in Anspruch genommen werden können.

D_PK_gomeeting_23042020

Die städtebauliche, architektonische und gesellschaftliche Entwicklung in Düsseldorf von 2015 bis 2025 wollte Oberbürgermeister Thomas Geisel mit dem Buch "Düsseldorf. Metropole am Rhein" ursprünglich auf der Immobilienmesse Mipim Anfang März vorstellen. Durch die Corona-Pandemie fiel die Messe aus und der OB nutzte die Gelegenheit, das Buch mit 60 Bauprojekten bei einem Pressegespräch vorzustellen. An seiner Seite: , Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke und Publizist Dr. Dieter Nellen.

D_Mieterverein_23032020

Die Corona-Pandemie führt neben den gesundheitlichen Gefahren bei vielen Mietern auch zu wirtschaftlichen Problemen. Das kann dazu führen, dass Mieten nicht gezahlt werden können oder Mieterhöhung eine unzumutbare Belastung darstellen. Der Mieterverein steht Mietern weiterhin bei diesen Themen zur Seite. Die Beratung wurde allerdings umgestellt und erfolgt jetzt ohne unmittelbar persönlichen Kontakt über Telefon, Internet, Mail, Fax oder per Post.

D_Ken0911_Banner_20200310

Die Fratze des Düsseldorfer Immobiliengewerbes zeigt sich nach Schilderung der Mieter im Haus Kennedydamm 9 und 11: Staub überall, Kälte durch offenstehende Fenster, Wasserschäden, rausgerissene Türen, Baulärm am Sonntagmorgen, augenscheinlich betrunkene, russisch sprechende Handwerker mit Brecheisen vor der Wohnungstür, Geschrei im Treppenhaus: „Ihr müsst hier raus!“, von der Zimmerdecke fallender Putz, weil sogenannte Handwerker in der Etage darüber den Boden rausreißen, der elektrische Türöffner kaputt, so dass der Rettungsdienst in einem Notfall nicht reinkommt, Polizeieinsätze, Feuerwehreinsätze, Anfragen der Grünen in der Bezirksvertretung 1: Die sechs verbliebenen von einst 21 Bewohnern des Hauses Kennedydamm 9 und 11 riefen am Dienstag (10.3.) laut „Hilfe!“. Sie sind ziemlich wütend, mürbe und müde zugleich – aber weichen wollen sie vor den Machenschaften ihrer fragwürdigen Eigentümer nicht.

D_Amtsgericht_20200303

Für den Anwalt der Klägerin endete dieser Verhandlungstag vor der 29. Zivilkammer am Düsseldorfer Amtsgericht anders als erhofft. Vergebens hatte er seine Mandantin, Tochter eines süddeutschen Immobilienunternehmers, im Düsseldorfer Gerichtsgebäude versteckt. Er wolle sie vor der Öffentlichkeit schützen, könne sie aber auf Anforderung des Amtsrichters holen, versprach der Jurist. Das war nicht nötig. Vergeblich versuchte er, die Öffentlichkeit und die Berichterstatter vom Verfahren ausschließen zu lassen. Dieser Antrag wurde gleich zu Beginn abgelehnt. Und überhaupt nicht hatte er aus Sicht des Amtsrichters belegt, wie sich die Eigenbedarfsklage gegen einen langjährigen Mieter in Düsseldorf Unterbilk begründet. Nun haben erst einmal die Anwälte beider Parteien in diesem Zivilverfahren aus dem Immobilienbereich Zeit, Belege beizubringen und zu Schriftstücken Stellung zu nehmen.

D_Bündnis_Wohnraum_19022020

Es gibt in Nordrhein-Westfalen eine Umwandlungsverodnung der Landesregierung, die den Kommunen die Möglichkeit gibt, die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen unter bestimmten Voraussetzungen genehmigungspflichtig zu machen. Diese Verordnung läuft Ende März aus und eine Verlängerung ist noch nicht geklärt. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat sich deshalb gemeinsam mit anderen Organisationen in einem offenen Brief an Bauministerin Ina Scharrenbach gewandt. Die Befürchtung ist groß, dass sich bei steigenden Immobilienpreisen und fehlendem bezahlbaren Wohnraum, die Lage der Mieter weiter verschlimmert.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

report-d.de

Seit 2015 publiziert report-D.de | Internetzeitung Düsseldorf |24 Stunden, 7 Tage die Woche Nachrichten aus Düsseldorf, Deutschland und der Welt.
Mit einem journalistischen Qualitätsanspruch greift report-D.de die aktuellen Düsseldorfer Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Karneval auf. Ergänzt wird das topaktuelle und in einer eigenen Redaktion produzierte lokale Angebot durch die wichtigsten Nachrichten aus NRW, Deutschland und der Welt. Das redaktionelle Angebot ist auf die Bedürfnisse moderner Online-Leser abgestimmt.
600.000 Einwohner in Düsseldorf haben Dank report-D.de den barrierefreien Zugang zu lokalen Informationen. Zusammen mit unserer Partnerseite report-K.de für Köln sind wir ein starkes Doppel am Rhein.
Unsere Anzeigenkunden profitieren von unserem starken regionalen Bezug und erreichen so hohe Durchklick- und Responseraten. Dazu bieten wir im Anzeigenbereich innovative Konzepte und miteinander vernetzte Methoden an, die den Erfolg unserer Kunden steigern.

Datenschutzerklärung  |  Impressum

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG