Bauen & Wohnen

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Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat in der Vergangenheit mehrere Fälle in Düsseldorf aufgedeckt, bei denen Vermieter Eigenbedarfskündigungen aussprachen, um langjährige Mieter loszuwerden. Oft wurden die Wohnung anschließend für deutliche höhere Mieten weitervermietet oder ganze Objekte nach Sanierung verkauft. Im Falle eines Mieters in Unterbilk war aufgefallen, dass die Vermieterin parallel in zwei verschiedenen Häusern Wohnungen für sich wegen Eigenbedarf gekündigt hatte. Mit Hilfe des Bündnisses zog der Mieter vor Gericht und bekam nun Recht. Der Richter war nicht vom Eigenbedarf überzeugt.

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Erst seit 2019 gibt es die Firma „mellon“, die in Bochum von Philip Schur gegründet wurde und schon expandiert es in viele Städte. Das Start-up hat sich zum Ziel gesetzt, einen transparenten und preiswerten Service für die Menschen zu bieten, die einen Schlüsseldienst brauchen, weil ihnen die Tür zugefallen ist oder sie den Schlüssel verloren haben. Nach Bochum, Duisburg, Essen und Wuppertal ist die Buchung nun auch in Düsseldorf möglich.

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Der Wohnimmobilienmarkt für Einfamilien- und Reihenhäuser hat sich in den vergangenen zehn Jahren rasant entwickelt. Die Häuserpreise in Düsseldorf und dem Umland stiegen im Schnitt um 64 Prozent, in Düsseldorf um 67 Prozent.

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Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hatte am Dienstagmittag (14.7.) erneut zur Demonstration vor das Gebäude des Amtsgerichts an der Werdener Straße in Düsseldorf eingeladen, um auf das Vorgehen einer Immobilienfirma hinzuweisen. Durch Kündigungen, zum Teil wegen Eigenbedarf, wurden in der Vergangenheit mehrere Häuser entmietet, ohne dass bis jetzt ein Einzug der Eigentümer erfolgt ist, so das Bündnis. Der langjährige Mieter einer Wohnung in der Kronprinzenstraße entschied sich vor Gericht zu gehen. Er bestreitet den Eigenbedarf.

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Die Grundsteinlegung zum Mehrfamilienhaus Am Bonneshof in Düsseldorf Golzheim ist mit 33 neuen Wohnungen ein erster Schritt für die Bauaktivitäten der Städtischen Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD). Denn bis Ende 2023 sollen es über 500 neue Wohnungen werden. Außerdem saniert das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren über 500 Wohnungen im Bestand.

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Bezahlbarer Wohnraum in Düsseldorf ist Mangelware. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Das wissen viele Düsseldorfer*innen aus eigener Erfahrung. Dazu tragen Investoren bei, die Wohnungen in Miethäusern langfristig leerstehen lassen, um die Immobilie anschließend ohne Mieter lukrativ verkaufen zu können. Oft werden Modernisierungsankündigungen als „kalte Kündigung“ verwendet und den Bewohnern der Auszug nahegelegt, klagt das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum und machte dieses Vorgehen am Dienstag am Beispiel eines Hauses an der Talstraße deutlich.

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Neben den Auswirkungen auf die Gesundheit und das soziale Leben spüren immer mehr Düsseldorfer*innen auch die finanziellen Folgen der Corona-Pademie. So kann es bei den Mietzahlungen im Mai für viele Mieter eng werden. Der Mieterverein Düsseldorf gibt Tipps, wo es Hilfen gibt und wie diese in Anspruch genommen werden können.

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Die städtebauliche, architektonische und gesellschaftliche Entwicklung in Düsseldorf von 2015 bis 2025 wollte Oberbürgermeister Thomas Geisel mit dem Buch "Düsseldorf. Metropole am Rhein" ursprünglich auf der Immobilienmesse Mipim Anfang März vorstellen. Durch die Corona-Pandemie fiel die Messe aus und der OB nutzte die Gelegenheit, das Buch mit 60 Bauprojekten bei einem Pressegespräch vorzustellen. An seiner Seite: , Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke und Publizist Dr. Dieter Nellen.

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Die Corona-Pandemie führt neben den gesundheitlichen Gefahren bei vielen Mietern auch zu wirtschaftlichen Problemen. Das kann dazu führen, dass Mieten nicht gezahlt werden können oder Mieterhöhung eine unzumutbare Belastung darstellen. Der Mieterverein steht Mietern weiterhin bei diesen Themen zur Seite. Die Beratung wurde allerdings umgestellt und erfolgt jetzt ohne unmittelbar persönlichen Kontakt über Telefon, Internet, Mail, Fax oder per Post.

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Die Fratze des Düsseldorfer Immobiliengewerbes zeigt sich nach Schilderung der Mieter im Haus Kennedydamm 9 und 11: Staub überall, Kälte durch offenstehende Fenster, Wasserschäden, rausgerissene Türen, Baulärm am Sonntagmorgen, augenscheinlich betrunkene, russisch sprechende Handwerker mit Brecheisen vor der Wohnungstür, Geschrei im Treppenhaus: „Ihr müsst hier raus!“, von der Zimmerdecke fallender Putz, weil sogenannte Handwerker in der Etage darüber den Boden rausreißen, der elektrische Türöffner kaputt, so dass der Rettungsdienst in einem Notfall nicht reinkommt, Polizeieinsätze, Feuerwehreinsätze, Anfragen der Grünen in der Bezirksvertretung 1: Die sechs verbliebenen von einst 21 Bewohnern des Hauses Kennedydamm 9 und 11 riefen am Dienstag (10.3.) laut „Hilfe!“. Sie sind ziemlich wütend, mürbe und müde zugleich – aber weichen wollen sie vor den Machenschaften ihrer fragwürdigen Eigentümer nicht.

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Für den Anwalt der Klägerin endete dieser Verhandlungstag vor der 29. Zivilkammer am Düsseldorfer Amtsgericht anders als erhofft. Vergebens hatte er seine Mandantin, Tochter eines süddeutschen Immobilienunternehmers, im Düsseldorfer Gerichtsgebäude versteckt. Er wolle sie vor der Öffentlichkeit schützen, könne sie aber auf Anforderung des Amtsrichters holen, versprach der Jurist. Das war nicht nötig. Vergeblich versuchte er, die Öffentlichkeit und die Berichterstatter vom Verfahren ausschließen zu lassen. Dieser Antrag wurde gleich zu Beginn abgelehnt. Und überhaupt nicht hatte er aus Sicht des Amtsrichters belegt, wie sich die Eigenbedarfsklage gegen einen langjährigen Mieter in Düsseldorf Unterbilk begründet. Nun haben erst einmal die Anwälte beider Parteien in diesem Zivilverfahren aus dem Immobilienbereich Zeit, Belege beizubringen und zu Schriftstücken Stellung zu nehmen.

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Es gibt in Nordrhein-Westfalen eine Umwandlungsverodnung der Landesregierung, die den Kommunen die Möglichkeit gibt, die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen unter bestimmten Voraussetzungen genehmigungspflichtig zu machen. Diese Verordnung läuft Ende März aus und eine Verlängerung ist noch nicht geklärt. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat sich deshalb gemeinsam mit anderen Organisationen in einem offenen Brief an Bauministerin Ina Scharrenbach gewandt. Die Befürchtung ist groß, dass sich bei steigenden Immobilienpreisen und fehlendem bezahlbaren Wohnraum, die Lage der Mieter weiter verschlimmert.

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Ab sofort können Unterschriften des Bürgerbegehren „Wohnen bleiben im Viertel“ zur Einführung von Milieuschutzsatzungen in 13 Wohnvierteln in Düsseldorf geleistet werden. Ziel der Initiative ist es, für bestimmte Gebiete Schutzsatzungen zu erreichen und damit Umbauten, Abrisse und Modernisierungen sowie das Umwandeln von Miet- in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig machen. Außerdem würde die Satzung die Stadt in die Lage versetzen, ein Vorkaufsrecht beim Verkauf von Häusern geltend zu machen.

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Die Wohnungssituation in Düsseldorf ist schwierig und eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Menschen wie ein Lottogewinn. Der enge Wohnungsmarkt ruft immer wieder Investoren und Spekulanten auf den Plan, die Profit aus der Situation ziehen. Sie werten Wohnungen und Häuser durch Sanierung oder Umbau auf und erreichen durch die vermeintliche Verbesserung, dass Einkommensschwächere durch Wohlhabendere verdrängt werden. Ein breites Bündnis aus Düsseldorfer Institutionen und Gruppierungen plant deshalb ein Bürgerbegehren mit dem Titel „Wohnen bleiben im Viertel“. Ziel ist, damit einen Bürgerentscheid zu erreichen, der über eine Milieuschutzsatzung für zwölf Düsseldorfer Wohngebiete abstimmt.

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Zum Jahreswechsel konnte der Mieterverein Düsseldorf sein 33.000 Mitglied begrüßen und ist damit der größte Verein in Düsseldorf. Sicherlich trägt die angespannte Situation auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt dazu bei, denn immer mehr Menschen sehen sich mit zu hohen Nebenkosten, Mieterhöhungen oder Kündigungen konfrontiert.

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