Bauen & Wohnen

D_Mieterverein_23032020

Die Corona-Pandemie führt neben den gesundheitlichen Gefahren bei vielen Mietern auch zu wirtschaftlichen Problemen. Das kann dazu führen, dass Mieten nicht gezahlt werden können oder Mieterhöhung eine unzumutbare Belastung darstellen. Der Mieterverein steht Mietern weiterhin bei diesen Themen zur Seite. Die Beratung wurde allerdings umgestellt und erfolgt jetzt ohne unmittelbar persönlichen Kontakt über Telefon, Internet, Mail, Fax oder per Post.

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Die Fratze des Düsseldorfer Immobiliengewerbes zeigt sich nach Schilderung der Mieter im Haus Kennedydamm 9 und 11: Staub überall, Kälte durch offenstehende Fenster, Wasserschäden, rausgerissene Türen, Baulärm am Sonntagmorgen, augenscheinlich betrunkene, russisch sprechende Handwerker mit Brecheisen vor der Wohnungstür, Geschrei im Treppenhaus: „Ihr müsst hier raus!“, von der Zimmerdecke fallender Putz, weil sogenannte Handwerker in der Etage darüber den Boden rausreißen, der elektrische Türöffner kaputt, so dass der Rettungsdienst in einem Notfall nicht reinkommt, Polizeieinsätze, Feuerwehreinsätze, Anfragen der Grünen in der Bezirksvertretung 1: Die sechs verbliebenen von einst 21 Bewohnern des Hauses Kennedydamm 9 und 11 riefen am Dienstag (10.3.) laut „Hilfe!“. Sie sind ziemlich wütend, mürbe und müde zugleich – aber weichen wollen sie vor den Machenschaften ihrer fragwürdigen Eigentümer nicht.

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Für den Anwalt der Klägerin endete dieser Verhandlungstag vor der 29. Zivilkammer am Düsseldorfer Amtsgericht anders als erhofft. Vergebens hatte er seine Mandantin, Tochter eines süddeutschen Immobilienunternehmers, im Düsseldorfer Gerichtsgebäude versteckt. Er wolle sie vor der Öffentlichkeit schützen, könne sie aber auf Anforderung des Amtsrichters holen, versprach der Jurist. Das war nicht nötig. Vergeblich versuchte er, die Öffentlichkeit und die Berichterstatter vom Verfahren ausschließen zu lassen. Dieser Antrag wurde gleich zu Beginn abgelehnt. Und überhaupt nicht hatte er aus Sicht des Amtsrichters belegt, wie sich die Eigenbedarfsklage gegen einen langjährigen Mieter in Düsseldorf Unterbilk begründet. Nun haben erst einmal die Anwälte beider Parteien in diesem Zivilverfahren aus dem Immobilienbereich Zeit, Belege beizubringen und zu Schriftstücken Stellung zu nehmen.

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Es gibt in Nordrhein-Westfalen eine Umwandlungsverodnung der Landesregierung, die den Kommunen die Möglichkeit gibt, die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen unter bestimmten Voraussetzungen genehmigungspflichtig zu machen. Diese Verordnung läuft Ende März aus und eine Verlängerung ist noch nicht geklärt. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat sich deshalb gemeinsam mit anderen Organisationen in einem offenen Brief an Bauministerin Ina Scharrenbach gewandt. Die Befürchtung ist groß, dass sich bei steigenden Immobilienpreisen und fehlendem bezahlbaren Wohnraum, die Lage der Mieter weiter verschlimmert.

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Ab sofort können Unterschriften des Bürgerbegehren „Wohnen bleiben im Viertel“ zur Einführung von Milieuschutzsatzungen in 13 Wohnvierteln in Düsseldorf geleistet werden. Ziel der Initiative ist es, für bestimmte Gebiete Schutzsatzungen zu erreichen und damit Umbauten, Abrisse und Modernisierungen sowie das Umwandeln von Miet- in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig machen. Außerdem würde die Satzung die Stadt in die Lage versetzen, ein Vorkaufsrecht beim Verkauf von Häusern geltend zu machen.

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Die Wohnungssituation in Düsseldorf ist schwierig und eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Menschen wie ein Lottogewinn. Der enge Wohnungsmarkt ruft immer wieder Investoren und Spekulanten auf den Plan, die Profit aus der Situation ziehen. Sie werten Wohnungen und Häuser durch Sanierung oder Umbau auf und erreichen durch die vermeintliche Verbesserung, dass Einkommensschwächere durch Wohlhabendere verdrängt werden. Ein breites Bündnis aus Düsseldorfer Institutionen und Gruppierungen plant deshalb ein Bürgerbegehren mit dem Titel „Wohnen bleiben im Viertel“. Ziel ist, damit einen Bürgerentscheid zu erreichen, der über eine Milieuschutzsatzung für zwölf Düsseldorfer Wohngebiete abstimmt.

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Zum Jahreswechsel konnte der Mieterverein Düsseldorf sein 33.000 Mitglied begrüßen und ist damit der größte Verein in Düsseldorf. Sicherlich trägt die angespannte Situation auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt dazu bei, denn immer mehr Menschen sehen sich mit zu hohen Nebenkosten, Mieterhöhungen oder Kündigungen konfrontiert.

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Ob Mieterhöhungen, Schönheitsreparaturen oder Betriebskostenabrechnunge gerechtfertigt sind, kann mit einem neuen Online-Service des Mieterbunds NRW kostenlose geprüft werden. Neun verschiedene Möglichkeiten stehen auch Nichtmitgliedern offen.

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Emmi Rahns kommt am Rollator zu den zwei Dutzend Demonstranten vor ihrer Haustür am Zeisigweg. Um ihnen für die Unterstützung zu danken. Viele von denen, die am diesem Samstag (30.11.) stehen, demonstrieren selten bis nie. Doch was sie über das Schicksal von Emmi (88) und Willi Rahns (93) gehört haben, macht sie richtig wütend. Der Hauseigentürmer will das Rentner-Ehepaar aus seinem Haus haben. Sein Anwalt soll mit einer Räumungsklage gedroht haben.

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Dass der Wohnungsmarkt durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird und deshalb die Mietpreise in Düsseldorf explodieren, scheint vielen offensichtlich. Doch die am Montag (25.11.) vom Verein Haus und Grund und dem Mieter-Verein herausgegebene neue Mietrichtwert-Tabelle bestätigt diesen Trend nicht. Rund 10.000 Werte wurde für den neuen Mietspiegel erhoben. Das Ergebnis: Die rund 350.000 in Düsseldorf vermieteten Wohnungen wurden in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt um 6,93 Prozent teurer. Eine Vielzahl von Wohnungen erlebte keinerlei Mieterhöhung. Neubauten seit dem Jahr 2011 kosten hingegen wegen der energetischen Anforderungen, Stellplatzverordnung und Brandschutzvorgaben deutlich mehr als ältere Wohnungen.

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Wenn einen Mieter die Kündigung wegen Eigenbedarf erreicht, denken die meisten, es ist nicht viel zu machen und es geht nur noch darum, wann der Auszug erfolgen muss. Doch in Düsseldorf kommt es immer wieder zu Eigenbedarfskündigungen, bei denen sich das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum fragt, ob die Wohnungen nicht nur entmietet werden sollen, um sie anschließend luxuriös zu sanieren und im angespannten Düsseldorfer Wohnungsmarkt teuer wieder anzubieten. Das Bündnis steht in Kontakt zu mehreren Mietern, die ihre Kündigungen alle wegen Eigenbedarf bekamen. Stutzig macht dabei, dass die Eigentümer, beziehungsweise die Vertreter der Eigentumsgesellschaften, alle den gleichen Nachnamen haben.

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Der angespannte Wohnungsmarkt in Düsseldorf führt für viele Mieter zu Problemen. Mehr als 33.000 Mitglieder erhalten dabei vom Mieterverein Düsseldorf Beratung und Unterstützung. „Viel zu viele lassen sich viel zu viel gefallen!“ betont, der erste Vorsitzende Hans-Jochem Witzke.

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Auf ihrer Internet-Seite vermittelt die Project Immobilien mit Sitz in Nürnberg das Bild des hippen Sanierers. Es entsteht der Eindruck, dass der Charme alter Bausubstanz verbunden werden kann mit der Wertigkeit moderner Immobilien. An der Kronenstraße in Düsseldorf Unterbilk bekommen die Luxussanierer aus Franken nun einen Dämpfer. Die untere Denkmalbehörde in Düsseldorf und der Landschaftsverband Rheinland als nächsthöhere Instanz prüfen derzeit, ob das Gebäude des seit 14 Jahre leer stehenden Altenheims im Evangelischen Krankenhaus, EVK, nicht doch unter Denkmalschutz gestellt werden muss. Eine Bauvoranfrage des neuen Eigentümers, Projekt Immobilien, wurde, dem Vernehmen nach, von der Tagesordnung der zuständigen Bezirksvertretung 3 abgesetzt.

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Düsseldorf freut sich auf den Sommer und Temperaturen von bis zu 30 Grad – doch mit der Hitzewelle geht meist eine Flut an lästigen Insekten einher. Beim abendlichen Lüften kommen Mücken ins Haus und sorgen für schlaflose Nächte. Auch andere Krabbeltiere wie Spinnen, Weberknechte, Fliegen oder Wespen finden über offene Fenster und Türen den Weg ins Innere. Um den Sommer entspannt genießen zu können, ist ein zuverlässiger Insektenschutz also Grundvoraussetzung.

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Das Wohnungsunternehmen LEG Immobilien hat 2017 durch ihren Umgang mit den Mietern in Hassels für Schlagzeilen gesorgt. Doch dass es nicht nur die großen Immobilienfirmen sind, die in Düsseldorf bei Mietern für Angst und Schrecken sorgen, zeigt das jüngste Beispiel eines Wohnhauses in Friedrichstadt. Das Haus in der Bunsenstraße 12 wurde im vergangenen Jahr von einem Immobilienentwickler gekauft. Erst flatterte den Bewohnern eine Mieterhöhung ins Haus, jetzt scheint das Objekt zum Weiterverkauf vorbereitet zu werden. Die langjährigen Mieter, zum Teil Senioren die seit mehr als 70 Jahre dort leben, bangen um ihre Wohnungen.

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