Bauen & Wohnen

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Der Baukran ist aufgebaut, die ersten Häuser haben ein Gerüst – die angekündigten Arbeiten an den 160 Wohnungen an der Kissinger Straße haben begonnen. Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (Aachener SWG) hatte den Mietern Ende 2020 die Baumaßnahmen angekündigt. Zusammen mit der Aussicht auf viel Dreck, Lärm und deutlich höheren Mieten. Der Versuch des Bündnis für bezahlbaren Wohnraum für die Bestandsmieter die Mieterhöhungen zu verhindern, eine umfassende Mietminderung und Ersatzwohnraum für körperlich eingeschränkte Personen während der Bauzeit zu erreichen, wurde bis jetzt von der Aachener SWG abgeblockt.

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Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum beteiligte sich am Samstag (27.3.) mit zahlreichen Unterstützern am europaweiten „Housing Action Day“ und zog mit einer Demonstration durch die Düsseldorfer Innenstadt. Das Motto „Bezahlbare Miete statt Investorenprofite!“ ist in der Landeshauptstadt schon lange ein Thema. In Redebeiträgen kritisierten die Bündnismitglieder den Oberbürgermeister und die schwarz-grüne Mehrheit, die Düsseldorf an die Spitze der deutschen Großstädte bringen wollen, beim Wohnungsbau aber lediglich ein „weiter so“ propagieren. Einen Spitzenplatz habe Düsseldorf jetzt schon, klagt das Bündnis an: In der Zahl der fehlenden Wohnungen und bei den Mietpreisen

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Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH ist Eigentümer der 160 Wohnungen an der Kissinger Straße in Düsseldorf Eller. Die Bewohner leben teilweise bereits Jahrzehnte in den Häusern und klagen, dass der Eigentümer die Instandhaltung der Gebäude jahrelang schleifen lies. Nun sollen alle neun Gebäude um eine Etage aufgestockt und im gleichen Zug die Wohnungen modernisiert werden. Während Instandhaltungsarbeiten nicht auf die Mieter umgelegt werden dürfen, ist das bei Modernisierungen anders. Die Mieter haben vor Weihnachten eine langes Schreiben erhalten, in denen monatelange Bauarbeiten und heftige Erhöhungen der Wohnungskosten angekündigt werden.

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Kündigen Wohnungseigentümer Modernisierungen an, die mit einer Mieterhöhung verbunden sind, sollten Mieter prüfen, ob sie einen Härteeinwand geltend machen. Dazu rät der Mieterverein Düsseldorf. Denn Mieter müssen nicht alles dulden, sie müssen für den Einwand aber Fristen beachten.

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Im Kommunalwahlkampf stand es auf der Agenda vieler Parteien: Bezahlbarer Wohnraum. In der zweiten Sitzung des Rats der Stadt Düsseldorf nach der Kommunalwahl, am Donnerstag (10.12.), war das kein Thema. Zumindest nicht im ISS Dome, wohin die Ratssitzung diesmal umgezogen war. Doch vor dem Dome protestierte das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum. Denn die Zahl der Sozialwohnungen sinkt immer weiter und es fehlen rund 50.000 preiswerte Miet-Wohnungen, kritisierten die Aktivisten. Sie übergaben ein Forderungspapier an die Stadtratsmitglieder.

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Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat in der Vergangenheit mehrere Fälle in Düsseldorf aufgedeckt, bei denen Vermieter Eigenbedarfskündigungen aussprachen, um langjährige Mieter loszuwerden. Oft wurden die Wohnung anschließend für deutliche höhere Mieten weitervermietet oder ganze Objekte nach Sanierung verkauft. Im Falle eines Mieters in Unterbilk war aufgefallen, dass die Vermieterin parallel in zwei verschiedenen Häusern Wohnungen für sich wegen Eigenbedarf gekündigt hatte. Mit Hilfe des Bündnisses zog der Mieter vor Gericht und bekam nun Recht. Der Richter war nicht vom Eigenbedarf überzeugt.

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Erst seit 2019 gibt es die Firma „mellon“, die in Bochum von Philip Schur gegründet wurde und schon expandiert es in viele Städte. Das Start-up hat sich zum Ziel gesetzt, einen transparenten und preiswerten Service für die Menschen zu bieten, die einen Schlüsseldienst brauchen, weil ihnen die Tür zugefallen ist oder sie den Schlüssel verloren haben. Nach Bochum, Duisburg, Essen und Wuppertal ist die Buchung nun auch in Düsseldorf möglich.

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Der Wohnimmobilienmarkt für Einfamilien- und Reihenhäuser hat sich in den vergangenen zehn Jahren rasant entwickelt. Die Häuserpreise in Düsseldorf und dem Umland stiegen im Schnitt um 64 Prozent, in Düsseldorf um 67 Prozent.

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Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hatte am Dienstagmittag (14.7.) erneut zur Demonstration vor das Gebäude des Amtsgerichts an der Werdener Straße in Düsseldorf eingeladen, um auf das Vorgehen einer Immobilienfirma hinzuweisen. Durch Kündigungen, zum Teil wegen Eigenbedarf, wurden in der Vergangenheit mehrere Häuser entmietet, ohne dass bis jetzt ein Einzug der Eigentümer erfolgt ist, so das Bündnis. Der langjährige Mieter einer Wohnung in der Kronprinzenstraße entschied sich vor Gericht zu gehen. Er bestreitet den Eigenbedarf.

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Die Grundsteinlegung zum Mehrfamilienhaus Am Bonneshof in Düsseldorf Golzheim ist mit 33 neuen Wohnungen ein erster Schritt für die Bauaktivitäten der Städtischen Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD). Denn bis Ende 2023 sollen es über 500 neue Wohnungen werden. Außerdem saniert das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren über 500 Wohnungen im Bestand.

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Bezahlbarer Wohnraum in Düsseldorf ist Mangelware. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Das wissen viele Düsseldorfer*innen aus eigener Erfahrung. Dazu tragen Investoren bei, die Wohnungen in Miethäusern langfristig leerstehen lassen, um die Immobilie anschließend ohne Mieter lukrativ verkaufen zu können. Oft werden Modernisierungsankündigungen als „kalte Kündigung“ verwendet und den Bewohnern der Auszug nahegelegt, klagt das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum und machte dieses Vorgehen am Dienstag am Beispiel eines Hauses an der Talstraße deutlich.

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Neben den Auswirkungen auf die Gesundheit und das soziale Leben spüren immer mehr Düsseldorfer*innen auch die finanziellen Folgen der Corona-Pademie. So kann es bei den Mietzahlungen im Mai für viele Mieter eng werden. Der Mieterverein Düsseldorf gibt Tipps, wo es Hilfen gibt und wie diese in Anspruch genommen werden können.

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Die städtebauliche, architektonische und gesellschaftliche Entwicklung in Düsseldorf von 2015 bis 2025 wollte Oberbürgermeister Thomas Geisel mit dem Buch "Düsseldorf. Metropole am Rhein" ursprünglich auf der Immobilienmesse Mipim Anfang März vorstellen. Durch die Corona-Pandemie fiel die Messe aus und der OB nutzte die Gelegenheit, das Buch mit 60 Bauprojekten bei einem Pressegespräch vorzustellen. An seiner Seite: , Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke und Publizist Dr. Dieter Nellen.

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Die Corona-Pandemie führt neben den gesundheitlichen Gefahren bei vielen Mietern auch zu wirtschaftlichen Problemen. Das kann dazu führen, dass Mieten nicht gezahlt werden können oder Mieterhöhung eine unzumutbare Belastung darstellen. Der Mieterverein steht Mietern weiterhin bei diesen Themen zur Seite. Die Beratung wurde allerdings umgestellt und erfolgt jetzt ohne unmittelbar persönlichen Kontakt über Telefon, Internet, Mail, Fax oder per Post.

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Die Fratze des Düsseldorfer Immobiliengewerbes zeigt sich nach Schilderung der Mieter im Haus Kennedydamm 9 und 11: Staub überall, Kälte durch offenstehende Fenster, Wasserschäden, rausgerissene Türen, Baulärm am Sonntagmorgen, augenscheinlich betrunkene, russisch sprechende Handwerker mit Brecheisen vor der Wohnungstür, Geschrei im Treppenhaus: „Ihr müsst hier raus!“, von der Zimmerdecke fallender Putz, weil sogenannte Handwerker in der Etage darüber den Boden rausreißen, der elektrische Türöffner kaputt, so dass der Rettungsdienst in einem Notfall nicht reinkommt, Polizeieinsätze, Feuerwehreinsätze, Anfragen der Grünen in der Bezirksvertretung 1: Die sechs verbliebenen von einst 21 Bewohnern des Hauses Kennedydamm 9 und 11 riefen am Dienstag (10.3.) laut „Hilfe!“. Sie sind ziemlich wütend, mürbe und müde zugleich – aber weichen wollen sie vor den Machenschaften ihrer fragwürdigen Eigentümer nicht.

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