Düsseldorf Service Essen & Trinken

D_Hufschlag_3_09072019

Philipp Ferber (Capella Breidenbacher Hof), Timo Bosch (InterContinental Düsseldorf) und Soeren Wetzig (Steigenberger Parkhotel) laden zum Schlemmer-Sommer ein, Foto: Textschwestern, Andreas Endermann

Düsseldorfs Luxus-Hotellerie serviert "Petit Paris": Schlemmer-Sommer auf der Kö

Das Frankreichfest ist gefeiert, das feine Futtern geht jedoch weiter in "Klein Paris": Die drei Top-Hotels von der Kö, der Breidenbacher Hof, das Interconti und das Parkhotel, laden zum Schlemmersommer ein, bereits zum achten Mal. Ursprünglich wollte man damit das Sommerloch füllen, erzählt Philipp Ferber, Chefkoch des Breidenbacher Hofes, nicht nur in der Küche, sondern auch bei den Buchungen. Doch das Problem gibt es längst nicht mehr. Cyrus Heydarian: "Unsere Kö-Allianz ist längst international unterwegs." Und auch in Ferienzeiten gut gebucht.

Doch das Schlemmen im Sommer ist inzwischen Tradition im kulinarischen Kalender. Die will man beibehalten für Stamm- und Hausgäste, auch mit Blick auf 6000 bis 9000 neue Hotelbetten, die in Düsseldorf in den nächsten Jahren neu hinzukommen. "Aber kaum eines der neuen Häuser wird gehobene Gastronomie anbieten", betont Cyrus Heydarian, Direktor des Breidenbacher Hofes die Spitzenstellung der Nobel-Herbergen. Carsten Fritz vom Parkhotel und Britta Kutz vom Interconti stimmen ihm gerne zu.

D_Hufschlag_Quiche_09072019

Runde Sache: Lockerleichte Gemüse- Quiche

Zusätzlich werden die Hotel-Perlen an Düsseldorfs Champs Elysee in regelmäßigen Abständen aufwändig aufpoliert. Sowohl der Breidenbacher Hof als auch das Interconti schließen ihre Haupt-Restaurants in diesem Sommer für einige Wochen, um sie zeitgemäß umzugestalten und anschließend in neuem Glanz strahlen zu lassen. Geschlemmt wird derweil im Parkhotel gegenüber vom Hofgarten auf der Terrasse und im Breidenbacher ganz entspannt in der Lobby-Lounge.

D_Hufschlag_Fisch_09072019

Hauptgang Seesaibling mit Holunderschaumund Pfifferlingen

Die Chefköche von der Kö, Timo Bosch, Philipp Ferber und Soeren Wetzig haben individuelle, sommerlich-leichte Menüs zusammengestellt unter dem Motto "Petit Paris". Einen Vorgeschmack gab es jetzt auf der Terrasse des Parkhotels: Überraschend, wie man eine deftig rheinische Kartoffelsuppe in eine kleine kühle Köstlichkeit übersetzen kann. Im Parkhotel wird als Hauptgang Seesaibling mit Holunderschaum serviert. Im Interconti beginnt das Menü mit A wie Atlantikgarnele mit Artischocke, dort wie auch im Breidenbacher setzt man auf glückliches Geflügel aus dem Nachbarland,  Bio- und Bresse-Hähnchen. Ferber schlägt zum Schluss Eierschnee und krönt ihn mit Karamell, als Augenschmaus leuchten beerig-pinke Macarons.

D_Hufschlag_think_Pink_09072019

"Think Pink" als Nachtisch

Serviert werden die Schlemmer-Menüs vom 15. Juli bis zum 25. August zum Preis von jeweils 45 Euro. Wer mag, bestellt sich für 14 Euro einen speziellen Sommer-Cocktail dazu.

Zurück zur Rubrik Essen & Trinken

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Essen & Trinken

D_Aussengastronomie_23052020

Die Gastronomie gehört zu den großen Leidtragenden der Corona-Pademie. Die wochenlange Schließung durch die Cornaauflagen haben viel Gastwirte schwer getroffen. Die Stadt Düsseldorf hat bereits versucht die Wirte zu unterstützen, indem sie auf die Terrassengebühren in diesem Jahr verzichtet. Nun geht die Stadt noch einen Schritt weiter und bietet die unbürokratische Möglichkeit an, die Terrassenflächen befristet zu vergrößern.

D_phoenix_01052020

Das Phoenix gehört mit seiner Eventfläche zu den „höchsten“ Restaurants der Stadt, denn neben dem Gastraum im Erdgeschoss können Gäste hoch oben im Dreischeibenhaus empfangen werden. Einen Tanz in den Mai kann es dort wegen Corona nicht geben. Doch das Ehepaar Wolter hat sich einen besonderen Gruß für die Düsseldorfer*innen einfallen lassen. Am Mittwochabend starteten 250 Luftballons in den Mai. Sie überbrachten neben Grüßen für 100 Finder auch einen Gewinngutschein.

D_Stühle_4_24042020

Die Stühle und Barhocker der Düsseldorfer Gastronomen bleiben derzeit leer. Die Corona-Schutzverordnung mit dem Öffnungsverbot für Gaststätten, Restaurants, Bars und Diskotheken bedroht die Existenz vieler Betreiber und auch die der Mitarbeiter. Nach dem Vorbild aus Dresden standen am Freitag (24.4.) 500 leere Stühle vor dem Düsseldorfer Rathaus. Als Hilfeschrei. Denn der Rettungsschirm der Regierung greift nicht und vielen Gastronomen geht bald das Geld aus.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D