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Der Film möchte eine Hilfestellung bieten: "Diagnose Demenz - was nun?"

Demenznetz Düsseldorf: Neuer Aufklärungsfilm zum Krankheitsbild Demenz

Mit der Diagnose Demenz sind viele Menschen überfordert. Der oder die Betroffene und Angehörige wissen oft nicht, was auf sie zukommt, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wo sie Hilfe bekommen können. Deshalb hat das Demenznetz Düsseldorf einen Informationsfilm erstellt, der nun veröffentlich wurde. Er kann kostenlos über die Seite der LVR-Klinik abgerufen werden.

Dem Demenznetz Düsseldorf gehören das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz des Amtes für Soziales, die Institutsambulanz Gerontopsychiatrie des LVR-Klinikums, die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität und die Wohlfahrtsverbände Arbeiter-Samariter-Bund, Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz und Kaiserswerther Diakonie an. Das Netzwerk arbeitet trägerübergreifend und verfolgt das Ziel, die Situation der an Demenz erkrankten Düsseldorfer*innen und ihrer Angehörigen zu verbessern.

Stadtweit werden Angebote zur Unterstützung für Betroffene geschaffen. Dazu gehören beispielsweise die Betreuungsgruppen (BEAtE-Gruppen), die sich überwiegend an Demenzerkrankte in einem mittelschweren Stadium richten.

Betroffene mit einer beginnenden demenziellen Erkrankung und kognitiven Beeinträchtigung im frühen Stadium, erhalten eine umfangreiche Beratung, auch wenn sie vielleicht noch keine praktische Unterstützung benötigen. Wichtig ist dabei der Austausch mit anderen Betroffenen über die Diagnose.

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Der Film kann kostenlos über die Seite der LVR-Klinik abgerufen werden, Foto: Screenshot Seite LVR-Klinikum

Im Rahmen der Fachtagung "Diagnose Demenz - was nun?" veröffentlichte das Demenznetz Düsseldorf jetzt einen Film, in dem Fragen zum aktuellen Wissensstand der Diagnostik und der Behandlung einer Demenzerkrankung beantwortet werden. Dabei wird das Demenznetz vorgestellt und Themengebiet in verschiedene Referate erläutert. Themengebiete waren beispielsweise „Welche genetischen Einflussfaktoren gibt es bei Demenz?“, „Warum ist eine frühzeitige Diagnose wichtig?“ und „Welche Behandlungsansätze gibt es ohne Medikamente?“. Entstanden ist ein etwa 2,5-stündiger Film, der in den nächsten drei Monaten kostenlos auf der Internetseite des LVR Klinikums Düsseldorf abgerufen werden kann. Hier geht es zum Film.

Weitere Informationen zu den Angeboten des Demenznetzes Düsseldorf erhalten sie beim Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz (Amt für Soziales), unter Telefon 0211-8922228.

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