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Gisela Schwesig mit Emily, der Figur, die vielen Erkrankten aus der Seele spricht

Düsseldorf: „Du bist nicht allein – wir sind viele" - Frauenselbsthilfe nach Krebs

Rund 500.000 Menschen erhalten in Deutschland pro Jahr die Diagnose Krebs. Ärzte beraten und therapieren, aber oft bleiben Fragen offen. Für Betroffene und Angehörige bietet die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ ein offenes Ohr. Die Botschaft des Verbandes ist: „Du bist nicht allein, wir sind viele“. Auf dem Burgplatz informierte das Netzwerk am Samstag (13.10.) im Rahmen der NRW Selbsthilfe-Tour 2018 über seine Arbeit.

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Am Stand des Verbandes auf dem Burgplatz gab es viele Informationen

Die Selbsthilfegruppe (Frauenselbsthilfe nach Krebs“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Patientinnen aufzufangen, zu informieren und zu begleiten. Denn nach der Diagnose ist die Verzweiflung und Hilflosigkeit bei den Betroffenen und ihren Angehörigen groß. Die Ärzte kümmern sich um die medizinische Behandlung, aber oft bleiben Fragen offen.

Im Verband „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ sind deutschlandweit 35.000 Menschen organisiert. In NRW gibt es 35 Gruppen, allerdings noch keine in Düsseldorf. Vielleicht ändert sich dies nach der Veranstaltung auf dem Burgplatz.

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Katharina Spielvogel moderierte die Veranstaltung und erhielt musikalische Unterstützung von ihrer Tochter

Der Truck der Selbsthilfetour NRW machte Station in Düsseldorf und Moderatorin Kathrin Spielvogel moderierte das Programm auf der Bühne. Die Begrüßungsworte sprach Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und mit Stefan Nussbaum und seiner Aktion „MitSingDing“ wurde es musikalisch. Alle Besucher waren eingeladen mitzusingen. Die positive Wirkung von Gesang kennt die Bürgermeisterin bereits von der Arbeit mit Senioren.

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(v.l.) Katharina Spielvogel, Klaudia Zepuntke und die NRW-Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs Petra Kunz

Auch die Selbsthilfegruppe kennt die Glücksgefühle, die sich durch Gesang ausbreiten. Singen gehört neben vielen anderen Aktivitäten zu den Angeboten der Gruppen in ganz Deutschland. Hier geht es nicht um Mitleid, gemeinsam wird getanzt, gespielt, Sport getrieben, Fotoshootings veranstaltet und Workshops gestaltet. Die Gruppenleiter treffen sich jährlich beim großen Bundeskongress im Magdeburg, wo alle sich austauschen können und Kampagnen geplant werden. Dazu gehören die Videoclips mit „Emily“. Die grüne Figur steht für das schreckliche Spiegelbild, dass viele Frauen während der Chemotherapie im Spiegel wahrnehmen. Die Figur ist zum Aufklärungsmaskottchen geworden und klärt in verschiedenen Spots über die Arbeit des Verbands auf.

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Stefan Nussbaum lud zum Mitsingen ein

Einen Beispielspot finden sie hier, denn auch Männer sind bei der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ willkommen.

Weitere Informationen über die Arbeit der Selbsthilfegruppe erhalten sie hier.

Die Tour „Selbsthilfe bewegt in NRW“ ist ein Projekt von FAS – Fachausschuss Sucht, Gesundheitsselbsthilfe NRW, LAG Selbsthilfe NRW, KOSKON - Koordination für Selbsthilfe in NRW.

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