Düsseldorf Service Gesundheit

alkoholismus

Orientierungslos, hilfslo, willenlos: Der Kriminalpräventive Rat Düsseldorf warnt vor K.O.-Tropfen.

Düsseldorf: Eindringliche Warnung vor K.O.-Tropfen

Vorsicht vor K.O- Tropfen: Vor allem jetzt am Beginn der Hochphase des Karnevals warnt der Kriminalpräventive Rat Düsseldorf davor, in Kneipen und Diskotheken sein Getränke unbeaufsichtigt zu lassen. In Düsseldorf wenden sich jährlich im Schnitt 20 Frauen und Männer an Beratungsstellen, die heimlich K.O.-Tropfen bekommen haben.

Die chemischen Substanzen machen orientierungs-, hilf- und willenlos. Den Tätern geht es in der Regel darum, die derart Betäubten zu berauben oder sexuell zu missbrauchen. Deshalb gibt es jetzt vor der Karnevalszeit diese sechs Tipps:
(1) In Kneipen und Discotheken das eigene Glas nicht unbeaufsichtigt stehen lassen. Vor dem Gang zur Tanzfläche oder zur Toilette das Glas möglichst austrinken
(2) Hat die Möglichkeit bestanden, dass jemand unbemerkt etwas in das Glas getan haben könnte, zur eigenen Sicherheit ein neues Getränk bestellen.
(3) Bei plötzlicher Übelkeit, Schwindel oder Unwohlsein: Freunde und/oder das Personal des Betriebes ansprechen.
(4) Nur mit Freunden oder Vertrauenspersonen den Ort verlassen. Nie mit Fremden mitgehen.
(5) Wenn jemand in einer Kneipe oder Disco plötzlich über Übelkeit, Schwindel oder Unwohlsein klagt, seine Aussagen ernst nehmen und Freunde und/oder Personal hinzuziehen. Wenn es dem Menschen erkennbar sehr schlecht geht, sollte ein Krankenwagen alarmiert werden.
(6) Wer den Verdacht hat, unter Einfluss von K.O.-Tropfen geraten zu sein, sollte den Polizeinotruf 110 wählen.

Generell sollten bei jedem Verdacht so rasch wie möglich Blut und Urinproben genommen werden. Die Nachweisdauer von K.O.-Tropfen im Blut beträgt etwa sechs Stunden, im Urin rund zwölf Stunden nach dem Konsum.

Zurück zur Rubrik Gesundheit

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Gesundheit

D_Doro_17072018

Die Blutspendezentrale der Uni Düsseldorf hatte am Mittwoch (17.7.) eine bekannte Besucherin. Metal-Queen Doro Pesch kam als Blutspenderin und Botschafterin der Kampagne „W.O.A.-Blood-Sponsor“, denn das UKD ist Partner des Wacken-Open-Airs.

D_verdi_Bsirske_04072018

Der unbefristete Streik am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ging am Mittwoch (4.7.) in den zweiten Tag. Die rund 400 Streikenden erhielten einen Solidaritätsbesuch des ver.di Vorsitzenden Frank Bsirske. Der Düsseldorfer Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer Falcke rief am Nachmittag die Leitungen der Kliniken an den runden Tisch, um die Versorgung der Patienten sicherzustellen. Eine Wertung der Streiksituation gab es seitens der Stadt nicht, da es sich beim UKD um ein Landesklinik handelt und daher keine Zuständigkeit bestehe.

D_AOK_Herz_30062018

Die Stärke der Sonnenstrahlen und die damit verbunden Gefahren werden von vielen Menschen immer noch unterschätzt. Nach der gelungenen Premiere in 2017 gehen daher auch in diesem Sommer wieder Mitarbeiter der AOK Rheinland/Hamburg in die Düsseldorfer Freibäder und in die Strandbäder des Unterbacher Sees, um die Besucher aufzuklären.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D