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Die Kühltürme des Kraftwerks in Flingern, Foto: Stadtwerke Düsseldorf

Düsseldorf: Erhöhte Legionellenwerte im Kraftwerk Flingern

In den Kühltürmen des Kraftwerks Flingern wurde bei Routineuntersuchungen ein erhöhter Legionellenwert festgestellt. Die Stadtwerke Düsseldorf sind Betreiber der Anlage. Sie schätzen die Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung als äußerst gering ein. Das Umweltamt NRW verlangt bei Auftreten von Legionellen die Information der Öffentlichkeit, damit infektanfällige Menschen und Ärzte aufmerksam sind.

Die Stadtwerke haben die Türme nach den Untersuchungsergebnissen am Wochenende vom 20. bis zum 22. Oktober desinfiziert. Einer der Türme wurde außer Betrieb genommen. Die Untersuchung auf Legionellen wurde am 24. Oktober wiederholt, die Ergebisse werden in der nächsten Woche erwartet. Am vergangenen Wochenende, 27. bis 29. Oktober, wurde eine zweite Sonderdesinfektion veranlasst, um auf Nummer sicher zu gehen. Nun werden nochmals Proben genommen. Bis zur Vorlage abschließender Ergebnisse sollen weitere Desinfektionen und Probenentnahmen folgen.

Das Umweltministerium NRW verlangt eine Information der Öffentlichkeit, wenn erhöhte Legionellenwerte festgestellt wurden. Die Zusammenhänge zwischen Legionellenbefunden im Kühlwasser von Verdunstungskühlanlagen und dem Erkrankungsrisiko für Menschen sind noch nicht geklärt. Daher sollen infektanfällige Menschen und Ärzte darauf aufmerksam gemacht werden, auf Legionellen als Erkrankungsursache zu achten. Bisher sind weltweit nur wenige Fälle beschrieben, bei denen ein Kühlturm als Ursache für einen Ausbruch von Legionellose angenommen wird.

Legionellen

Legionellen sind Umweltkeime, die natürlicherweise in geringen Konzentrationen in Gewässern und im Boden vorkommen. Da Legionellen bevorzugt in einem Temperaturbereich von 25 bis 45°C wachsen, können sie sich in technischen Anlagen zur Warmwasserbereitung, in Abwärme führenden Teilen von Kühlanlagen und in warmen Belebungsbecken von Kläranlagen anreichern. Werden Legionellen in kleinsten Wassertröpfchen (Aerosole) mit der Atemluft aufgenommen, können sie beim Menschen Erkrankungen mit grippeähnlichen Symptomen (Pontiac-Fieber) oder eine schwere Lungenentzündung verursachen.

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