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Josef Klüh (li.) unterstützt seit 30 Jahren die medizische Forschung, Hans-Werner Müller (re.) forscht seit 33 Jahren an der Heilung von Nervenschädigungen

Düsseldorf: Klüh Stiftung fördert Forschung gegen Querschnittslähmung

Seit dreißig Jahren lobt die Klüh Stiftung Gelder aus, um damit die medizinische Forschung zu unterstützen. Am Donnerstag (4.5.) freute sich Prof. Dr. Hans-Werner Müller, Leiter der Molekularen Neurobiologie an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) über den mit 25.000 Euro dotierten Preis. Sein Ziel ist es die Heilung von Querschnittslähmungen zu ermöglichen.

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Die Preisvergabe im Jan-Wellem-Saal (v.l.) Coordt von Mannstein, Thomas Geisel, Josef Klüh, Hans-Werner Müller und Karl Hans Arnold

Eine Heilung ist heute bei der Diagnose irreparable Schädigung des Rückenmarks nicht möglich. Daran, dass dies sich ändert, arbeiten Prof. Dr. Hans-Werner Müller und sein Team an der HHU. Mit einer neuen Therapiestrategie versuchen die Forscher unter dem Einsatz von Stammzellen, Biomaterialien und Mikrosystemtechnik die Verknüpfung von durchtrenntem Rückenmarkgewebes zu erreichen. Ziel ist es, durch die Regeneration von Nervenfaserbündeln und der Neubildung von Blutgefäßen die Querschnittslähmung zu beseitigen. Der vielversprechende Ansatz wurde im Labor bereits bei Ratten getestet.

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Hans-Werner Müller erläuterte den Gästen seine Vorgehensweise

Die Förderung der Klüh Stiftung möchte der Forscher in den Ausbau einer Wissensdatenbank investieren, die weltweit Fachartikel automatisiert auf Informationen zu seinem Forschungsgebiet untersucht und so die Einbindung neuer Entwicklungen ermöglicht.

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