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Düsseldorf will Vorreiter der "Legalize it"-Bewegung zu sein

Düsseldorf voller Love und Peace: 6. Globaler Marihuana-March

Ob da der eine oder andere Polizist die Nase voll hatte? Bei strahlendem Sonnenschein, 20 Grad und  Reggae-Rhythmen groovten rund 500 bekennende Kiffer über die Kö. Anlass war der sechste Global Marijuana March quer durch Düsseldorf. Dass die Gruppe in ein würziges Wölkchen gehüllt war, wird von manchem Beobachter berichtet, von den meisten bestritten. Fest steht: Zug und Zug will Düsseldorf Vorreiter der Legalize it-Bewegung werden.

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Bisher am Rande der Legalität: die Pflanzen-Raucher

Den Joint mit einem mutigen Ruck in die Legalität zu holen, das wird bereits seit Jahren diskutiert. Die Befürworter versprechen sich davon, mit einem Schlag eine große Teilmenge des Drogenmarktes den Dealern zu entreißen. Der Schwarzmarkt verschwände – mit positiven Folgen für die Gesellschaft: Weil Cannabis-Konsumenten derzeit zu zweifelhaften Anbietern getrieben werden, ist der Joint für viele der Einstieg in härtere Drogen. Das fiele bei einer Legalisierung weg – statt bedüddelte Menschen zu jagen, könnte sich die Polizei auf echte Straftaten konzentrieren. Außerdem wäre der Stoff von gleichbleibender Qualität.

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Demnächst ab Apotheke? Der Rausch per Rauch

Düsseldorf will seinen Legalize-it-Vorstoß an eine Abgabe von Marihuana zum persönlichen Gebrauch über Apotheken binden. Starten soll es im Sommer mit einem medizinischen Großversuch, an dem 500 Personen teilnehmen können. Die Hoffnung ist, dass aufgrund der Studienergebnisse der Cannabis-Verlauf für den eigenen Bedarf ganz freigegeben werden kann.

Das wird allein von der Düsseldorfer CDU rigoros abgelehnt. Selbst die FDP-Bundesvize und Düsseldorferin Marie Agnes Strack-Zimmermann, will sich für die Pflanzenfreigabe für den persönliche Konsum einsetzen.

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