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Dieses Armband verstößt laut Mitteilung des Düsseldorfer Hauptzollamtes gegen das Bundesartenschutzgesetz. Denn: Es sind Elefantenhaare eingearbeitet.

Düsseldorf Flughafen: Zoll beschlagnahmt ein Metall-Armband mit Elefantenhaaren

Beim Zoll am Düsseldorfer Flughafen lassen sich aktuell zwei Dinge lernen: Es gibt Menschen, denen Armbänder mit eingeflochtenen Elefantenhaaren gefallen. Und: Die Einfuhr genau dieser Armbänder ist verboten, weil der Elefant an sich geschützt ist.

Ein 32 Jahre alter Mann aus Meerbusch eilte, aus Spanien kommend, durch die grüne Gase gen Ausgang, als Zollbeamte ihn stoppten. Gepäckkontrolle. Über den Inhalt der Koffer ist weiter nichts bekannt, da den Zöllnern beim Hantieren das Armband des Mannes auffiel. Es besteht aus Metall „mit einer Einarbeitung, die zunächst wie Leder aussah“, so der Zoll in einer Mitteilung.

"Im Senegal gekauft"

Da die Zöllner Form und Struktur von Elefantenhaaren kennen, fragten sie gezielt nach. Der Reisende erklärte, dass es sich um Elefantenhaar handele und er das Armband bereits vor einigen Jahren im Senegal gekauft habe. Sein Pech: Die afrikanischen Elefanten sind vom Aussterben bedroht. Ihr Schutzstatus ist hoch. Die Einfuhr auch nur einiger verzwirbelter Haare ist eine Straftat.

Geschützte Tier- und Pflanzenarten

„Sobald ein Tier oder eine Pflanze geschützt sind, umschließt das immer auch alle Teile der entsprechenden Tiere und Pflanzen. Daher ist in diesem Fall auch die Einfuhr von Haaren eines Elefanten verboten", erklärte Michael Walk, Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf.
Die Zöllner leiteten ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz ein und stellten das Armband sicher.

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Auf der Oberseite des Metallarbandes liegen fünf Elefantenhaare

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