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Wie lebte man in Düsseldorf im Jahr 1946 - mit den Fotografien von Hans Berben geht es auf eine Zeitreise, Fot: Mahn- und Gedenkstätte

Düsseldorf: Ferienreise in die Vergangenheit „Oma, wie war das nach dem Krieg?“

Beim Ferienprogramm der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf geht es nicht darum, in die Ferne zu reisen. Im Workshop für die ganze Familie werden Kinder ab acht Jahren mit ihren Eltern oder Großeltern auf eine Reise in die Vergangenheit geschickt. „Oma, wie war das nach dem Krieg“ ist der Titel des Programms am Montag, 16. Juli, von 10 bis 14 Uhr.

Zeitreise in den Ferien

Bei dem Workshop für Kinder sind die Eltern oder Großeltern willkommen. Denn gemeinsam geht es auf Erkundungstour durch die Stadt. Oma oder Opa haben oft noch Erinnerungen an die Stadt, wie sie früher aussah. Durch den zweiten Weltkrieg ist viel zerstört und danach an anderen Stelle wieder aufgebaut worden. Von 1946 bis 1951 hat der Journalist Hans Berben für eine Düsseldorfer Zeitung geschrieben und bei seiner Arbeit immer die Kamera dabei. So entstanden viele Aufnahmen. Zusammen mit diesem Fotografien begeben sich die Kinder und ihre Begleiter auf die Suche nach Veränderungen im Stadtbild und schießen gleichzeitig neue Fotos.

So stand beispielsweise die Tonhalle ursprünglich an einer ganz anderen Stelle – warum sie ersetzt wurde und nun ihren Platz am Rhein hat, erforschen die Teilnehmer ebenso, wie die Frage, warum es die Berliner Allee bis 1954 nicht gab.

Ferienworkshop: „Oma, wie war das nach dem Krieg“, Montag, 16. Juli, von 10 bis 14 Uhr. Pro Kind fällt eine Teilnahmegebühr von fünf Euro an. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Der Start- und der Endpunkt ist die Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung für Erwachsene

Für Erwachsene gibt es am Mittwoch, 25. Juli, von 18 bis 19:30 Uhr, einen Stadtrundgang mit Fotografien von Hans Berben. Unter dem Titel „Neues Land. Düsseldorf 1946–1951“ gehen die Teilnehmer des Rundgangs auf Zeitreise. Die Nachkriegszeit war geprägt von Verletzung, Traumata und Unordnung, aber auch von „Ärmel hochkrempeln“ und Neuanfang. Der Journalist Hans Berben dokumentierte auf seine ganz eigene Art die Geschehnisse. Wo andere das klassische Gruppenbild von Politikern machten, suchte er beispielsweise den Mann im Backstagebereich: Ministerpräsident Karl Arnold in Gedanken versunken bei einer Zigarette. Berben kletterte in zerstörte Hinterhöfe und begleitete Jungs beim „Fringsen“ auf dem Güterbahnhof Derendorf. Aber auch die baulichen Veränderung der Stadt fing er mit seiner Kamera ein.

Während der rund 90-minütigen Führung geht es in die Altstadt der späten 1940-er Jahre: „Savoir Vivre“ auf der Heinrich-Heine-Allee und neue Brücken über den Rhein, sowie Mittagspausen im Hofgarten, Künstlerleben bei Mutter Ey und die Neuanfänge jüdischen Lebens in der Stadt.

„Neues Land. Düsseldorf 1946–1951“ Ein Stadtrundgang Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf am Mittwoch, 25. Juli, von 18 bis 19:30. Startpunkt ist die Mühlenstraße 29, die Teilnahme ist kostenlos.

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