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Blick ins Düsseldorfer K21

Düsseldorf und mehr: wichtige Ausstellungen und Projekte

Der Charme von Düsseldorf und NRW - ist die Vielfalt des kulturellen Angebots. report-D zeigt - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - die wichtigsten Ausstellungen der nächsten Zeit. 

6 x Francis Bacon, Museum für Gegenwartskunst Siegen
Schreckensmaler – mürrisch und verschlossen, so wird der irische Maler Francis Bacon oft beschrieben. Seine Arbeiten sind melancholisch, aggressiv, bedrückend und von Schmerz geprägt. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt – als deformierte und surreale Erscheinung, inspiriert von Pablo Picasso, Van Gogh und Velázquez. Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen zeigt „6 x Francis Bacon und andere Höhepunkte der Sammlung Lambrecht-Schadeberg“ und beherbergt damit eine der wichtigsten Bacon-Sammlungen Europas.
Termin: 5. Mai bis 31. Dezember 2017
www.mgk-siegen.de
Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten, K20 Düsseldorf
 „Art et Liberté“, das surrealistische Kollektiv aus Ägypten, kämpfte kurz vor dem Zweiten Weltkrieg im Königreich Ägypten gegen Faschismus, Nationalismus und Kolonialismus. Die Schau zeigt 200 Leihgaben aus rund 50 Sammlungen in zwölf Ländern – von Gemälden, Grafiken, Fotografien und Filmen bis hin zu Büchern. Die Ausstellung ist Teil des Projekts „museum global“, mit dem sich die Kunstsammlung NRW langfristig weit über die Grenzen Europas hinaus bewegt.
Termin. 15. Juli bis 15. September 2017
www.kunstsammlung.de
Maler der frühen Moderne, Bundeskunsthalle Bonn
In den Augen seiner Zeitgenossen zählte er zu den wichtigsten Malern der Moderne: Ferdinand Hodler – einer der erfolgreichsten Schweizer Künstler des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In der Schau „Ferdinand Hodler – Maler der frühen Moderne“ zeigt die Bundeskunsthalle Bonn Werke Hodlers, die lange nicht oder noch nie in Deutschland zu sehen waren.
Termin: 8. September 2017 bis 28. Januar 2018
www.bundeskunsthalle.de
Axel Hütte. Night and Day, Museum Kunstpalast Düsseldorf
Als einer der wichtigsten Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule und einer der ersten Studenten des legendären Fotografie-Professors Bernd Becher stellt der Fotokünstler Axel Hütte vor allem Architektur und menschenleere Landschaften in den Fokus seiner Arbeiten. Urbane Großstädte, alpine Gletscher und der südamerikanische Dschungel sind ausgewählte Motive der etwa 70 großformatigen Werke, die in der Schau „Axel Hütte. Night and Day“ im Museum Kunstpalast in Düsseldorf gezeigt werden.
Etwa zeitglich widmet sich im Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop eine Ausstellung dem „Frühwerk“ von Axel Hütte. Gezeigt werden Arbeiten aus den Jahren 1978 bis 1995, für die er vorzugsweise architektonische Formationen wie Treppenhäuser, U-Bahnhöfe oder Gebäude und Plätze fotografierte.
Termin Düsseldorf: 23. September 2017 bis 14. Januar 2018
Termin Bottrop: 24. September 2017 bis 7. Januar 2018
www.smkp.de
www.bottrop.de
Tintoretto - A Star was Born, Wallraf-Richartz-Museum & Fundation Corboud Köln
Zum 500. Geburtstag des Malers Jacopo Tintoretto setzt das Wallraf-Richartz-Museum in Köln mit seiner Schau „Tintoretto – A Star was Born“ den Startschuss für hochkarätige Ausstellungen rund um den italienischen Meister. Zahlreiche Leihgaben aus London, Rom oder Washington werden dann am Rhein zu sehen sein. Der Fokus liegt auf dem Frühwerk des jungen, malwütigen und von Ehrgeiz getriebenen Tintoretto, der 1518/19 in Venedig zur Welt kam.
Termin: 6. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018
www.wallraf.museum
Die Impressionisten in der Normandie, Kunstmuseum Picasso Münster
Die Normandie galt im späten 19. Jahrhundert als eine Wiege des Impressionismus. Claude Monet, Auguste Renoir und Albert Marquet stellten zu dieser Zeit ihre Staffeleien an den Stränden, in den Dörfern und an den Küstenstädten auf und gaben der Atmosphäre der Normandie mit ihren Farben einen Ausdruck.
Termin: 14. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018
www.kunstmuseum-picasso-muenster.de
Revolution in Rotgelbblau – Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst, Marta Herford
Architekt und Designer Gerrit Rietveld war ein besonders einflussreiches Mitglied der Künstlergruppe und gleichnamigen Zeitschrift für Kunst und Kunsthandwerk „De Stijl“. Die Gruppe stand für Funktionalität, Klarheit und Reduktion sowie die Konzentration auf die Grundfarben (Schwarz, Weiß und Grau) und beeinflusste das zwei Jahre später gegründete Bauhaus. Hochrangige Exponate der Rietveld-Sammlung reisen im Herbst anlässlich des großen De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden vom Centraal-Museum Utrecht ins Marta Herford.
Termin: 14. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018
http://marta-herford.de
Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen, Köln
Mittelalterliche Stoffe und Gewänder, kostbare Goldschmiedekunst und Skulpturen aus Ton, Stein und Holz – im Museum Schnütgen in Köln können Besucher auf eine Expedition ins Mittelalter gehen und den Facettenreichtum mittelalterlicher Kunst erleben. Schätze, die aufgrund ihrer Empfindlichkeit sonst im Depot bleiben müssen, werden für diese Ausstellung ans Licht geholt und den Besuchern gezeigt, etwa die berühmte „Anno-Kasel“.
Termin: 20. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018
www.museum-schnuetgen.de
Der böse Expressionismus: Trauma und Tabu, Kunsthalle Bielefeld
In den Anfängen des 20. Jahrhunderts brachten heillose Überforderung und existenzielle Verunsicherung den Kollaps mit sich. Junge Künstler probten den Aufstand und wehrten sich gegen verlogene Konventionen. Sie nahmen Drogen, brachen Tabus und beendeten die Prüderie, um daraus Kraft und Inspiration für ihre Kunst zu ziehen. Während der Expressionismus heute durchaus gesellschaftsfähig ist, soll die Ausstellung „Der böse Expressionismus: Trauma und Tabu“ in der Kunsthalle Bielefeld an die Intentionen dieser Zeiterscheinung erinnern und die Fragen nach gesellschaftlichem Miteinander und Toleranz gerade in der heutigen Zeit wieder aufleben lassen.
Termin: 11. November 2017 bis 11. März 2018
www.kunsthalle-bielefeld.de
„Wunder der Natur“, Gasometer Oberhausen
Eine gewaltige, 20 Meter große Erdkugel schwebt im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers. Der blaue Planet mit Projektionen hochauflösender Satellitenbilder bildet den Mittel- und Höhepunkt der aktuellen Ausstellung "Wunder der Natur", die sich bildgewaltig den Wundern der Natur nähert. Internationale Fotografen präsentieren 150 großformatige Fotografien aus der Tier- und Pflanzenwelt. Filmausschnitte aus bekannten naturwissenschaftlichen Serien wie „Planet Erde“ runden das Seh-Erlebnis ab. Ein absolutes Muss: eine Fahrt mit dem gläsernen Aufzug hoch hinauf auf das Dach des Gasometers, um die Welt einmal von oben betrachten zu können.
Termin: bis 30. November 2017
www.gasometer.de
Skulptur Projekte 2017 Münster
Alle zehn Jahre wird Münster zu einem der wichtigsten Orte für Gegenwartskunst in Europa. Für die Skulptur Projekte wird die ganze Stadt zum Ausstellungsraum: 36 neue künstlerische Positionen zwischen klassischer Bildhauerei und performativer Kunst verteilen sich über den Stadtraum. Wer sie alle erleben möchte, darf sich einer der vielen Führungen anschließen oder kann sich vor Ort ein Skulptur-Projekte-Fahrrad mieten.
Termin: 10. Juni bis 1. Oktober 2017
Miró – Welt der Monster, Max Ernst Museum Brühl
Der weltberühmte katalanische Maler, Grafiker und Bildhauer Joan Miró gilt als der wichtigste Vertreter der abstrakten Richtung des Surrealismus. Das Max Ernst Museum Brühl widmet sich insbesondere dem plastischen Werk des Künstlers, der gefundene Alltagsgegenstände zu fantastischen Wesen kombinierte, die dann in Bronze gegossen wurden. Einige von ihnen sind farbig bemalt. Zusammen mit einer Auswahl an Gemälden und Arbeiten auf Papier beleuchtet die Schau "Miró -Welt der Monster" seine gattungsübergreifende Kunst.
Termin: 3. September 2017 bis 28. Januar 2018
www.maxernstmuseum.lvr.de
Edouard Manet, Von der Heydt-Museum Wuppertal
Das ganze Oeuvre Edouard Manets, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen als Schüler und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern aus Rueil von 1882, ist Gegenstand dieser großen Ausstellung. Im Fokus steht dabei Manets Verhältnis zur Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Der Überblick über sein Werk umfasst auch Bilder seiner spanischen Phase sowie die bekannten Seestücke.
Termin: 24. Oktober 2017 bis 25. Februar 2018
vdh.netgate1.net
James Rosenquist. Painting as Immersion oder das Eintauchen ins Bild, Museum Ludwig Köln
Der in diesem Jahr gestorbene James Rosenquist zählte in den sechziger Jahren gemeinsam mit Warhol, Rauschenberg und Lichtenstein zu den Begründern der Pop Art. Erstmals stellt das Museum Ludwig Werke des Meisters des Überdimensionalen in kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen vor. Seine Riesenformate mit grellen Farben und speziellen Motiven resultieren vorzugsweise aus seinem Interesse an politischen Ereignissen seiner Zeit.
Termin: 18. November 2017 bis 4. März 2018
www.museum-ludwig.de

500 Jahre Reformation

Luther in der jüngeren deutschen Geschichte, Lichtenau
Was macht den Reformator bis heute zu einer Schicksalsfigur der Deutschen? Antworten liefert die Ausstellung „Luther – 1917 bis heute“ im Landesmuseum Kloster Dalheim in Lichtenau bei Paderborn. Die Sonderausstellung führt beginnend mit der 400-Jahrfeier der Reformation im Kriegsjahr 1917 über die Zeit des Nationalsozialismus und das geteilte Deutschland bis in die Gegenwart. Das großzügige Kloster-Gelände mit seiner empfehlenswerten Dauerausstellung zur Klosterkultur bietet dazu auch den passenden Rahmen.
Termin: bis 12. November 2017
Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr, Ruhr Museum Essen
Das Verhältnis und das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Konfessionen im Ruhrgebiet vom Spätmittelalter bis heute wird in der Ausstellung „Der geteilte Himmel“ auf dem Gelände des Welterbes Zollverein in Essen beleuchtet. Rund 1000 zum Teil erstmals gezeigte Exponate aus über 150 Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die politischen, sozialen und kulturellen Aspekte dieser Geschichte.
Termin: 3. April bis 31. Oktober 2017
Bergbau- & Industriekultur
Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) wird in den kommenden Jahren umgebaut. Nach und nach wird das Haus saniert und modernisiert. Die Sammlung, wie der Besucher sie bisher kannte, wird deshalb verpackt und nach dem Umbau ausgepackt in neuer Form präsentiert.
Natürlich verschwindet das DBM in dieser Zeit des Umbaus nicht: Neben einem Besuch des Anschauungsbergwerks und dem Besteigen des Fördergerüsts lockt ab November 2016 bis zum Frühling 2018 auch der Erweiterungsbau DBM+ mit einem besonderen Ausstellungsprojekt. In "Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch" beschäftigt sich das Haus mit sich selbst.
Termin:  bis Frühling 2018
www.bergbaumuseum.de

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