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Um 17 Uhr protestieren die Menschen im Medienhafen gegen das Sterben im Mitteleer, Foto: Veranstalter

Protestaktion am Freitag: #seebrücke - Düsseldorf soll ein sicherer Hafen werden!

Mit Schlauchbooten und Rettungswesten werden am Freitag (3.8.) ab 17 Uhr Menschen im Medienhafen gegen das Sterben im Mittelmeer demonstrieren. Denn seitdem die Regierungen der EU die Mittelmeerhäfen für Boote geschlossen haben, die Geflüchtete aus dem Meer retteten und sie jetzt nicht mehr an Land bringen dürfen, geht das Sterben weiter.

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Auch Sigrid Wolf und Burkhard Hintzsche sind am Freitag bei der Aktion dabei

Mehr als 2000 Menschen sind in der ersten Hälfte 2018 bereits im Mittelmeer ums Leben gekommen, die genaue Zahl liegt wohl um ein vielfaches Höher. Die Schiffe verschiedener Hilfsorganisationen und auch privater Retter wurden festgesetzt und gegen die Besatzung Strafverfahren eingeleitet. Damit wollen die europäischen Regierungen ein deutliches Signal setzen und abschreckend wirken, sich erst gar nicht auf den gefährlichen Fluchtweg über das Mittelmeer zu machen. Auf dem Meer aufgegriffene Geflüchtete sollen nach nach Libyen zurückkehren, doch dort droht ihnen Folter, Vergewaltigung und Mord.

Die Organisatoren der Aktion #seebrücke rufen international dazu auf, humanitäre Lösungen zu finden und das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Den vor Krieg, Hunger oder Perspektivlosigkeit fliehen Menschen soll in Europa ein sicherer Hafen gegeben werden.

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Bürgermeister Wolfgang Scheffler spricht sich für die Aktion #seebrücke aus

Dafür, dass auch Düsseldorf sicherer Hafen werden kann, hat sich bereits Oberbürgermeister Thomas Geisel eingesetzt. Gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Köln und Bonn sprach er sich in einem offenen Brief an Kanzlerin Merkel für eine humanitäre Lösung aus und bot an, Aufnahmekapazitäten in Düsseldorf zu stellen. Bei diesem Angebot weiß er um den Rückhalt, den er in der Stadtgesellschaft hat. Die Willkommenskultur in Düsseldorf ist ausgeprägt und viele Ehrenamtliche engagierten sich in der Flüchtlingshilfe. Rassistischer Hetze wurde in der Vergangenheit stets konsequent begegnet und auf Toleranz, Vielfalt und Humanität gesetzt.

Mit der Aktion am Freitag im Medienhafen wollen die Düsseldorfer ein Zeichen setzte und sich gegen den Rechtsruck innerhalb der EU positionieren. Sie wollen nicht tatenlos zuschauen, wie Menschen im Mittelmeer sterben. Ein breites Bündis aus verschiedenen Initiativen, Parteien, Gewerkschaften und Religionen lädt am Freitag, den 03. August, ab 17 Uhr, zu einer Protestkundgebung in den Düsseldorfer Hafen ein (Am Handelshafen 15 auf der Brücke im Medienhafen). Als Symbol der Initiative #seebrücke sollen Schlauchboote und Rettungswesten mitgebracht werden. Die Farbe Orange steht für die Bewegung mit dem Ziel, die Häfen zu öffnen, sichere Fluchtwege zu schaffen, die Seenotrettung zu entkriminalisieren und eine menschenwürdige Aufnahme Geflüchteter auch in Düsseldorf zu erreichen. Als Redner wird auch Stadtdirektor Burkhard Hintzsche auf der Kundgebung über die Initiative sprechen.

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Die Organisatoren von Rock gegen Rechts (4.8. auf der Ballonwiese im Volksgarten) zeigen das Zeichen #seebrücke

Die Aktion wird veranstaltet durch:

#seebrücke, Attac Düsseldorf, Barrikada, DGB NRW, DGB Jugend, Düsseldorf ist bunt, Düsseldorf stellt sich quer, FIDEF, fiftyfifty, Flüchtlinge Willkommen in Düsseldorf-Bergisch, Flüchtlingsrat NRW, Grüne Düsseldorf, I Furiosi, KDDM, Piraten Düsseldorf und NRW, seered! Interventionistische Linke Düsseldorf, Türkei Zentrum, Turn Left!

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