Aktuelles

D_News_17032020

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Person ist auf 207 Menschen gestiegen, das sind neun mehr als am Donnerstag (19.3.). Mit Stand Freitag (20.3.) wurden davon 16 in Krankenhäusern behandelt, sieben auf Intensivstationen. Rund 350 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne, ihre Zahl hat sich nicht erhöht. Im Diagnostikzentrum fanden sich 66 Verdachtsfälle zur Entnahme von Abstrichen ein.

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Über die Bitte zu Hause zu bleiben, können die Obdachlosen in Düsseldorf nur mit dem Kopf schütteln, denn wo soll das sein. Die Stadt hat zusätzliche Unterkünfte geöffnet, um ein weiteres Angebot zu schaffen, da die vorhandenen Übernachtungsstellen wegen der Corona-Krise weniger dicht belegt werden. Da viele Einrichtungen und Initiativen ihre Angebote für tagsüber bereits einschränken mussten, hat das Amt für Migration und Integration nun reagiert.

D_Krankenhausbett_19032020

Die Zahl der in Düsseldorf positiv auf den Coronavirus getesteten ist bis Donnerstag (19.3.) auf 198 Menschen gestiegen. Von ihnen werden 17 in Krankenhäusern behandelt, davon sechs auf Intensivstationen. Um zu verdeutlichen, wie es um die Kapazitäten der Düsseldorfer Krankenhäuser steht, hat die Stadt Düsseldorf Bettenzahlen veröffentlicht. In den zehn Krankenhäusern stehen derzeit auf Intensivstationen 169 Betten zur Verfügung, davon sind 129 belegt, 40 Betten sind derzeit verfügbar. Weitere 75 Betten gibt es auf Stationen, die von der Ausstattung her etwas unterhalb der Intensivstationen ausgestattet sind. Davon sind derzeit 64 belegt und elf Betten frei. Es gibt 2.023 normale Krankenhausbetten, von denen 1.485 belegt sind. 538 Erkrankten könnten hier untergebracht werden. Diese Zahlen sollten jedem klar machen: „Bleiben Sie zu Hause, nur so kann der rapide Anstieg der Erkrankten verhindert werden!“

D_Ausfall_19032020

Die meisten Karnevalisten hatten gerade noch Glück. Noch bevor das Coronavirus sich verbreitete, konnten die jecken Tage gefeiert werden. Allerdings sind nun die Veedelszüge betroffen, die wegen des Sturms am Karnevalssonntag im April nachgeholt werden sollten. Aber auch das Sommerbrauchtum startet mit Absagen. Schützenfeste, Familienfeste und Osterfeuer fallen aus und keiner kann sagen, ab wann das normale Leben zurückkehrt.

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Viele Eltern müssen bis auf Weiteres die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen oder neu organisieren, da Schulen, Kitas und Tagespflegestellen geschlossen sind. Elternbeiträge und Verpflegungsentgelte für diesen Zeitraum werden von der Stadt erstattet.

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Wie der Gesundheitsdezernent der Stadt Düsseldorf Prof. Dr. Andreas Meyer Falcke am Donnerstagmorgen (19.3.) auf seinem Facebookprofil mitteilte, zieht die Stadt nun auch Konsequenzen zum Schutz ihrer Mitarbeiter und schließt das Rathaus für den Publikumsverkehr. Der Zutritt ist nur noch Mitarbeiter*Innen und angemeldeten Gästen gestattet.

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Durch die Einstellung der Lebensmittelausgaben der Düsseldorfer Tafeln bis mindestens zum 19. April, geraten viele Menschen in Not, da sie nun auf die Unterstützung verzichten müssen. Die Bürgerstiftung Düsseldorf möchte deshalb schnell und unbürokratisch helfen. Sie stellt den Wohlfahrtsverbänden einen Sonderfond von 50.000 Euro zur Verfügung, die diese in Form von Einkaufsgutscheinen an die Kunden der Tafel weiterreichen sollen.

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Durch die Vorgaben von Bund und Land muss auch die Stadt Düsseldorf ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aktualisieren. Deshalb wurde eine weitere Allgemeinverfügung nach dem Infektionsschutzgesetz erlassen, die ab sofort gilt und zunächst bis zum 19. April befristet ist. Ziel ist es durch Reduzierung der sozialen Kontakte in der Bevölkerung die Risikogruppen vor der Erkrankung mit dem Coronavirus zu schützen.

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In Zeiten von Corona sind auch die Stadtbüchereien in Düsseldorf geschlossen. Doch bereits in der Vergangenheit haben viele Leser*Innen schätzen gelernt, was das digitale Angebot der Bibliotheken bietet. Mit dem online Zugriff kann auf ein umfangreiches Medienangebot zugegriffen werden. Die Stadtbüchereien bieten für Düsseldorfer*Innen, die noch keine Kundenkarte haben, ein befristetes kostenfreies digitales Abo an, bis die Büchereien wieder öffnen dürfen.

D_News_17032020

Was der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Klaus Göbel, bei der Pressekonferenz am Montag (16.3.) andeutete, hat sich bereits am Dienstag bestätigt. Die Zahl der Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist von 80 auf 130 bestätigte Infektionen (Stand: Dienstag, 17. März 2020, 16 Uhr) gestiegen. Die Dunkelziffer schätzte der Mediziner gestern auf rund 800 Personen.

D_Hause_17032020

Da Teile der Bevölkerung den Ernst der Lage noch nicht verstanden haben, schärft die NRW-Landesregierung die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung nach. Ministerpräsident Armin Lachet appelliert: “Bleiben Sie zu Hause”. Obwohl viele Einrichtungen bereits geschlossen wurden, drängte es die Menschen bei dem Frühlingswetter vor die Tür.  Deshalb wurden weitergehende Maßnahmen beschlossen und auch in Düsseldorf bleiben die Spielplätze nun zu. Daneben wurde eine Soforthilfe in Höhe von 150 Millionen Euro für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen angekündgt. Am Donnerstag 19.3.) soll es einen Wirtschaftsgipfel der Landesregierung mit Vertretern der Wirtschaft, den Sozialpartnern und Banken geben.

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Die Stadt Düsseldorf war Vorreiter bei der Einrichtung des Diagnostikzentrums, um die Hausarztpraxen vor der Flut von möglicherweise mit dem Coronavirus Infizierten zu bewahren. Am Montag (16.3.) gab die Stadt bekannt, nun die Vorgehensweise zu ändern. Denn auf das Coronavirus sollen im Diagnostikzentrum nur noch die Personen mit Symptomen getestet werden, die in den definierten Schlüsselfunktionen (Liste der Bereiche finden sie hier) arbeiten. Dies sei eine wichtige Maßnahme, um das System Stadt aufrecht zu halten, betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Es wird mit einer zunehmenden Zahl an Testungen gerechnet, weshalb nach dem Vorbild anderer Städte zusätzlich eine Art “Drive-Inn” in Vorbereitung ist.

D_geschlossen_16032020

Der Erlass des Landes NRW und die Vorgaben der Stadt haben Auswikrungen auf zahlreche soziale Einrichtungen in der Stadt. Da alle Bürger*Innen dringenst aufgefordert sind, die soziale Kontakte weitgehend einzustellen und nur noch für notwendigste Erledigungen oder zur Arbeit die Häuser und Wohnungen zu verlassen, stellen verschiedene Angebote den Betrieb vorläufig ein. Dazu gehören die Ausgabestellen der Tafel in ganz Düsseldorf, die Arche, das HISPI, der Verein KRASS, die Anlaufstelle von Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf, das PULS, STAY, die Aidshilfe, das Akki, die Frauenberatungsstelle und die Kulturliste.

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Die NRW-Landesregierung hat am Sonntag den Personenkreis näher beschrieben, der in einer Kritischen Infrastruktur tätig ist. Dies ist wichtig für Eltern, die einen Anspruch auf einen Platz in der Notfallbetreuung geltend machen wollen. Wichtig ist dabei, dass dieser nur besteht, wenn man Alleinerziehend ist oder beide Elternteile diesem Personenkreis angehören. Die Arbeitgeber werden in den Unternehmen und Organisationen definieren, wer unentbehrlich ist und entsprechende Bescheinigungen ausstellen. Dies soll bis zum 23. März geschehen sein. Es geht außerdem eine neue zentrale Corona-Internetseite online, auf der Informationen und Maßnahmen gebündelt dargestellt werden  https://www.land.nrw/corona. Unter der Telefonnummer 0211-9119 1001 ist eine Bürgertelefon geschaltet.

D_Geisel_20200315

Der Krisenstab im Düsseldorfer Rathaus hat am späten Sonntagabend (15.3.) beschlossen, das bereits am Montag (16.3.) alle städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Die Stadt erarbeite derzeit einen Notfallplan. Darin soll unter anderem geklärt werden, wie bei „dringend notwendigen Angelegenheiten“ verfahren werden soll. Die Düsseldorfer Rheinbahn wechselt am Dienstag zum ausgedünnten Samstagsfahrplan für Busse und Bahnen.

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