Aktuelles

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In Düsseldorf gibt es einen ersten Toten infolge einer Coronavirus-Infektion: Am Sonntag starb nach Angaben der Stadt Düsseldorf ein 81 Jahre alter Mann, der vor einer Woche positiv auf das Virus getestet worden war. Zudem muss davon ausgegangen werden, dass die Deutsche Bahn den Regionalzugverkehr spätestens ab Mittwoch (18.3.) stark einschränkt. Nach mehreren Medienberichten arbeite die Bahn an einer Umstellung auf einen stark ausgedünnten Ferien-Fahrplan. Zudem solle auf Fahrkartenkontrollen verzichtet werden.

D_Wichtig_15032020

Am Sonntag (15.3.) teilte die Landesregierung NRW weitere Einschränkungen mit. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, werden Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Amüsierbetriebe geschlossen und strenge Auflagen für Einkaufszentren gemacht. Die Bundesregierung kündigte die Schließung der deutschen Grenzen nach Frankreich, der Schweiz, Österreich und Dänemarkt an. Ab Montagfrüh (16.3.) dürfen nur noch Pendler und Warenlieferungen passieren.

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Das Land NRW hat am Freitag (13.3.) in einem Erlass das Betretungsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten, beschlossen, um die Ansteckungskette mit dem Coronavirus zu reduzieren. Wie die Stadt Düsseldorf dies konkret umsetzt, hat die Stadt nun veröffentlicht.

D_corona_neu_14032020

Nach dem Erlass der NRW-Landesregierung schließen ab Montag (16.3.) die Schulen, Universitäten, Kulturhäuser, Sportstätten, viele Organisationen und teilweise die Ämter. Am Samstag (14.3.) erweiterten sich Schließungen von Institutionen und Absagen von Veranstaltungen nochmals. So wird die Bädergesellschaft ab Montag alle Düsseldorfer Bäder schließen. Das Bistum Köln stellt die Gottesdienste in den katholischen Kirchengemeinden ein. Und die Schausteller haben nach der Krisensitzung mit der Stadtspitze die Osterkirmes auf dem Staufenplatz abgesagt.

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Freitag, der 13., kurz nach 14 Uhr sickert durch, was Ministerpräsident Ministerpräsident Armin Laschet dann um 14.30 Uhr offiziell verkündet. Die Ausbreitung des Coronavirus muss verlangsamt werden, deshalb werden Kindergärten, Schulen, Kultur- und Sporteinrichtungen geschlossen. Ziel ist es, die sozialen Kontakte zu reduzieren, um die besonders gefährdeten Personengruppen zu schützen. Um 15.30 Uhr äußerte sich die Stadtspitze zu den Maßnahmen, die in Düsseldorf nun starten. Eine Notbetreuung soll für Kinder bestehen, deren Eltern im Gesundheitssektor, bei Feuerwehr, Polizei und im Justizvollzug tätig sind und daher unverzichtbar für die Versorgung der Bevölkerung sind. Eine Telefonnummer ist für die Menschen geschaltet, die zum gefährdeten Personenkreis gehören und darüber Unterstützung bei Einkäufen oder Arztbesuchen erhalten können. Das sind älötere und kranke Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Für viele Düsseldorfer wird sich das Leben ab sofort stark ändern, denn es gibt keine Sportveranstaltungen, die meisten Kulturhäuser, Stadtbüchereien, Sportstätten sind geschlossen, Ämter fahren nur einen Notdienst. Das öffentliche Leben geht auf Sparflamme.

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Die Deutsche Fußballliga, DFL, hat den kompletten 26. Spieltag der 1. und 2. Fußballbundesliga an diesem Wochenende (13.-15. März) abgesagt. Damit entfällt auch das für Freitagabend geplante Spiel der Fortuna Düsseldorf gegen den SC Paderborn. Bereits den gesamten Tag über hatte es Aufregung um die Partie gegeben. Denn der Trainer von Paderborn, Steffen Baumgart, zeigte Symptome einer Corona-Erkrankung. Er wurde am Freitag getestet. Der Test zeigte keinen Virenhinweis. Zudem sind zwei Spiel von Paderborn Corona-ähnlich erkrankt. Über ihre Tests ist derzeit (16.30 Uhr) noch nichts bekannt. Aktualisiert 21.30 Uhr: Der Paderborner Spieler Luca Kilian ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Spiel im Abstiegskampf war als Geisterspiel ohne Zuschauer geplant. Derzeit ist offen, wann die Fußballbundesliga den Spielbetrieb wieder aufnimmt.     

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Sonderpresse-Konferenz von Ministerpräsident Armin Laschet am Freitag (13.3.) um 14.30 Uhr. Die NRW-Landesregierung hat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die weitreichendste: Ab Montag, 16. März, bleiben die Schulen und Kitas in Nordrhein-Westfalen geschlossen.

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Während der Fußballverband Niederrhein (FVN) am Freitag (13.3.) bereits entschieden hat, den gesamten Spielbetrieb im Jugend- und Seniorenbereich mit sofortiger Wirkung bis zum 19. April 2020 einzustellen, fällt die endgültige Entscheidung im Profi-Fußball erst am Montag (16.3.). Doch die Empfehlung der DFL steht bereits. Der Spieltag dieses Wochenendes soll noch ohne Zuschauer stattfinden und ab Dienstag (17.3.) soll es eine Zwangspause bis mindestens 2. April geben. Die Gespräche auf europäischer und weltweiter Ebene laufen ebenfalls. Eine möglichen Aussetzung oder Verschiebung von Europa League, Champions League und der EM 2020 scheint wahrscheinlich. In vielen Sportarten ruht der Betrieb wegen des Coronavirus bereits. Basketball- und Handballspiele sowie die Formel 1 pausieren.

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Politik und Verwaltung in Düsseldorf sind bestürzt über das Vorgehen der niedergelassenen Ärzte. Unangekündigt und ohne weitere Erklärungen haben die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, KVNO, und der „Notdienst Düsseldorfer Ärzte e.V.“ beschlossen, dass es in der Notfallpraxis neben dem Evangelischen Krankenhaus, EVK, in der Florastraße 38 ab dem 1. Juli keinen Nachtdienst mehr geben wird. Erstmals seit Jahren und trotz des aktuellen Kommunalwahlkampfs appellierten CDU, SPD, FDP und Grüne in einer gemeinsamen Erklärung: der Nachtdienst soll bleiben! Die Betreiber der Notfallpraxis reagieren seit zwei Tagen nicht auf Anfragen zu den Hintergründen.

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Die Rasenfläche leuchtet bereits in sattem Grün und an der Fassade des neue entstandenen Gebäudes am Gustaf-Gründgens-Platz sind die Hecken eingepflanzt, die bald frisches Laub tragen sollen. Rundherum ist noch viel zu tun, doch die Platzgestaltung ist langsam erkennbar und geht nun in die letzte Phase.

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Die Coronavirus-Situation in Düsseldorf am Donnerstag, 12. März: Die Zahl der infizierten Menschen ist von sieben auf fünfzehn angestiegen. Hinzu kommt ein Patient, dessen Lage als „unklar“ beschrieben wird – möglicherweise Corona-Träger Nummer 16. 122 Menschen stehen zuhause unter Quarantäne. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche arbeiten an einem System der Nachbarschaftshilfe für alte und geschwächte Düsseldorf*Innen. Denn sie gelten als besonders gefährdet. Ab Samstag (14.3.) soll für sie eine Telefonhotline geschaltet werden, unter der sie beispielsweise Einkäufe in Auftrag geben können, damit sie nicht mehr selbst vor die Tür müssen.

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*** KDDM sagt Freitagsgebet in verschienen Moscheen ab ***

Schauspielhaus, Oper, Tonhalle, die Düsseldorf Jonges, Nacht der Museen, Sportvereine und Organisationen reagieren auf die drohende Infektionswelle des Coronavirus. Nach der Allgemeinverfügung der Stadt, Veranstaltung mit über 1.000 Besucher*Innen bis 22. April 2020 zu untersagen, ziehen nun immer mehr Menschen an einem Strang und sagen zum Teil auch kleinere Veranstaltungen ab. Damit wollen sie – zum Teil freiwillig - ein Signal setzen, die Infektionsketten zu unterbrechen und so das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen und besonders gefährdete Personengruppen vor einer Infektion mit dem „Coronavirus“ zu bewahren.

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Michael N. Szentei-Heise war über 33 Jahre Direktor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und tritt nun zum 1. April seinen Ruhestand an. Doch wer so lange in der Gemeinde aktiv war, der geht nicht so ganz. Einige Aufgaben übernimmt er weiterhin, aber er freut sich auf viel freie Zeit, die er auch in Süd-Spanien verbringen möchte. Seine Nachfolge tritt Michael Rubinstein an.

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Als Reaktion auf den Erlass des Landes NRW veröffentlichte die Stadt Düsseldorf am Mittwochabend (11.3.) eine Allgemeinverfügung „Zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Übertragung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus)“. Darin werden alle Veranstaltungen auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf mit zeitgleich mehr als 1.000 Besucher*Innen oder Teilnehmer*Innen untersagt. Wer sich nicht daran hält, kann mit einem Zwangsgeld von 50.000 Euro belegt werden. Die Verfügung gilt ab sofort und zunächst bis zum 22. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich und wird je nach Lage entschieden. Die Allgemeinverfügung im Original-Wortlaut finden sie hier.

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Rund 100 Menschen trommelten und demonstrierten vor der Tür, 14 grüne Landtagsabgeordnete versuchten im NRW Landtag am Mittwoch (11.3.) ihr Bestes: Doch die Seebrücke-Demonstration und die Öko-Partei waren die einzigen, die das Leiden der Flüchtlinge an der griechischen Grenze sofort beenden wollen. SPD, CDU, FDP, AFD machten gemeinsam Front gegen die Menschlichkeit. Und duckten sich hinter dem Satz – es brauche eine einheitliche europäische Lösung. Dabei hatten neben Düsseldorf und Köln mehr als zwei Dutzend Städte angeboten, Flüchtlinge von der griechischen Grenze aufzunehmen.

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