Aktuelles

D_Coronavirus_Pulk_Geisel_20200310

In einer Pressekonferenz hat sich Oberbürgermeister Thomas Geisel am Dienstagnachmittag (10.3.) zum Erlass der Landesregierung zur Absage von Veranstaltungen wegen der Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus geäußert. Demnach werden alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besucher*Innen abgesagt. Die Spiele der Fortuna können stattfinden, allerdings ohne Zuschauer*Innen. D.LIVE wird die Events im ISS-Dome und der Mitsubishi-Electric-Halle nach Möglichkeit verschieben. 38 Veranstaltungen in Düsseldorf seien betroffen, etwa die Hälfte dvon habe man bereits verschieben können. Wie lange die Sperre für Groißveranstaltungen aller Art andauert, mochte am Dienstag niemand sagen. Vorerst wird gemäß des Bayrischen Erlass bis Ostern damit gerechnet.

D_Krokusse_Rhein_09032020

Im „Blaue Band“ in Düsseldorf leuchten über zehn Millionen Krokusse. Das Gartenamt und die Initiative Pro Düsseldorf haben in den vergangenen Jahren stetig Blumenzwiebeln gesetzt und nun leuchtet das Band auf noch mehr Flächen.

D_Coronavirus_Quarantaene_20200309

In Nordrhein-Westfalen sind zwei Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. Diese Nachricht hat das Landesgesundheitsministerium bestätigt. Es handele sich um eine 89 Jahre alte Frau aus Essen-Kettwig und einen78 Jahre alten Mann aus Heinsberg. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sprach den Angehörigen sein Beileid aus und sagte: „Die Todesfälle zeigen: Wir müssen die Situation sehr ernst nehmen.“ In Düsseldorf gibt es mittlerweile den fünften bestätigten Fall einer Corona-Infektion. Fortuna und DEG gehen unterschiedlich mit der Lage um. 100 Schüler kamen nach einer Skifahrt nach Tirol in Quarantäne, weil vier Mitschüler Symptome zeigen.

Zwei Menschen sind in Nordrhein-Westfalen am Montag (9.3.) an den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion gestorben. Das bestätigte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums report-D auf Nachfrage. Offenbar hat es zum einen eine 89 Jahre alte Frau aus Essen-Kettwig getroffen, die in den Unikliniken Essen behandelt wurde. Der zweite Tote wurde von einer Sprecherin des Kreises Heinsberg bestätigt. Zunächst ohne weitere Angaben, da der Kreis für 18.30 Uhr eine Pressekonferenz einberufen hat. Zwei Ehepaare aus Heinsberg wurden bislang in den Unikliniken Düsseldorf behandelt. Zu dieser Gruppe gehört ein 47 Jahre alter Unternehmer aus Heinsberg Gangelt, über den es in den vergangenen Tagen immer geheißen hatte, sein Zustand sei kritisch, aber stabil. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte: „Mit Bestürzung habe ich von den beiden Todesfällen erfahren. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen. Ich wünsche den Familien jetzt erst einmal viel Kraft in dieser schweren Zeit. Die Todesfälle zeigen: Wir müssen die Situation sehr ernst nehmen.“

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Mit interessanten Gäste, guten Gesprächen und grandiosen Herren feierten am Sonntag (8.3.) über 600 Gäste im Düsseldorfer Schauspielhaus den internationalen Frauentag. Die Besucherinnen waren begeistert und die Gastgeberinnen Klaudia Zepuntke und Elisabeth Wilfart freuten sich auch Herren im Publikum begrüßen zu können.

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Ein weiterer Düsseldorfer wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mann (Jahrgang 1963) zeigt leichte Grippesymptome. Seine Frau ist bisher symptomfrei. Der Mann war ein enger Kontakt eines bekannten Falls aus Heinsberg. Dort wohnt auch ein Düsseldorfer Feuerwehrmann, der das Coronavirus hat. Elf seiner Kollegen müssen nun zwei Wochen lang zu Hause bleiben.

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Sie wollen keine Rosen, erklärte das Team vom Bündnis Feministischer Kampftag. Sie wollen eine Ende der Ungleichheit und Gewalt. Deshalb waren am Samstag (7.3.) über 600 Teilnehmer auf den Düsseldorfer Marktplatz gekommen, um am Vorabend des internationalen Frauentags für Gleichberechtigung und gegen Gewalt und Diskriminierung zu demonstrieren.

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Düsseldorf will sofort helfen: 400 geflüchtete Menschen von den Grenzen Griechenlands könnten in die Stadt kommen – und dazu bis zu 150 unbegleitete Minderjährige. Diese Kapazitäten stehen in der NRW-Landeshauptstadt sofort zur Verfügung – hat Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel gemeinsam mit dem niedersächsischen Innenminister und den Amtskolleginnen und –kollegen aus sieben deutschen Städten geschrieben. Kölns Oberbürgermeiserin Henriette Reker macht ebenfalls mit - 120 Geflüchtete könnten dorthin kommen, sagt sie. Mehr als ein Dutzend NRW-Städte, die zur Initiative Seebrücke gehören, schließen sich ebenfalls an. Beide Initiativen zusammen machen Druck auf die Landes- und Bundesregierung. Die verweist darauf, dass für die Menschen ohne Heimat eine europäische Lösung gefunden werden müsse.

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Düsseldorf meldet am Donnerstagabend (5.3.) den achten Corona-Fall: Ein 27 Jahre alter Erzieher einer Kindertagesstätte wurde positiv auf das Virus getestet. 15 enge Kontaktpersonen seien unter Quarantäne gestellt, teilte die Stadt mit. Dabei handelt es sich zumeist um seine Kolleginnen und Kollegen. Deshalb muss die Kita schließen, auch wenn die 60 Kita-Kinder bislang nicht erkrankt sind. Noch am Donnerstag habe eine Kinderärztin des Gesundheitsamtes der Kita-Leitung und den Eltern als Ansprechpartnerin zur Verfügung gestanden. Neues auch aus der Dieter-Forte-Gesamtschule an der Heidelberger Straße: Dort hat eine Lehrerin das Coronavirus. Im Netz gab es heftige Diskussionen über die Entscheidung, die Schule dennoch offen zu halten. Für den Freitag (6.3.) hat sich das nun erledigt: Es haben sich so viele Lehrer krank gemeldet, dass alle Schüler einen Heimarbeitstag einlegen müssen – heißt es auf der Webseite der Schule in Düsseldorf Eller.

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Nachdem die Stadt bereits seit Freitag (28.2.) eine zentrale Hotline für Coronavirus-Verdachtsfälle eingerichtet hat, ist am Mittwoch (4.3.) das neue Diagnostikzentrum in Betrieb gegangen. BürgerInnen, die den Verdacht haben, sie könnten sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, werden zuerst über die Hotline beraten und erhalten im Bedarfsfall danach einen Termin zum Test. Die Stadt, das Gesundheitsamt und die kassenärztliche Vereinigung appellieren an alle Betroffenen, nicht zu Hausärzten oder Notaufnahmen zu gehen, sondern die Hotline 0211-8996090 anzurufen. Dort wird – wenn notwendig – ein Testtermin veranlasst. Sollte der Gesundheitszustand es erfordern, kann auch zu Hause getestet werden. Eine positive Testung gab es am Mittwoch bei einer Lehrerin der Dieter-Forte-Gesamtschule. Der Unterricht an der Schule läuft weiter, lediglich Kontaktpersonen wurden ermittelt und stehen in Kontakt mit dem Gesundheitsamt.

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Banner, orange Farbe als Symbol für die Rettungswesten und rund 400 Menschen, die die aktuelle Situation an der türkisch-griechischen Grenze für unerträglich halten, füllten am Mittwochabend (4.3.) den Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Unter ihnen Oberbürgermeister Thomas Geisel der am Mikrofon deutlich wurde. Er bot an, geflüchtete Menschen aus Griechenland in Düsseldorf aufzunehmen. „Dies ist ein Gebot der Humanität“, sagte Geisel. Die Teilnehmer der Mahnwache zur aktuellen Flüchtlingskrise forderten die Bundesregierung auf, die Grenzen für die Flüchtlinge zu öffnen. Neben Reden wurde gesungen und Texte von Geflüchteten vorgelesen. Zudem gab es eine Schweigeminute. Der Flüchtlingsrat, Initiativen und Parteien waren bei der Mahnwache vertreten.

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Die Stadt Düsseldorf hat einer Info-Hotline und eines Diagnostikzentrum eingerichtet. So sollen BürgerInnen über das Coronavirus informiert und -falls nötig - getestet werden. Das nahmen auch zwei Männer in Anspruch, bei denen am Montag (2.3.) Abstriche gemacht wurden. Sie erweiesen sich als positiv,beide waren mit dem Coronavirus infiziert. Da beide aber mit Auftreten der ersten Symptome freiwillig in häusliche Quarantäne gegangen waren, steckten sie keine weiteren Menschen an, teilte die Stadt mit. Ihr Krankheitsverlauf ist leicht. Aus dem Kreis Heinsberg wurden zwei weitere Problem-Patienten in das Universitätsklinikum Düsseldorf eingeliefert. Oberbürgermeister Thomas Geisel mahnt zur Besonnenheit. Wer zu den Risikogruppen gehört, solle vorsichtig sein. Für große Teile der Bevölkerung seien Hygienemaßnahmen wie Händewaschen ausreichend.

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Die Organisationen „Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf“, „STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative“ und der „Flüchtlingsrat Düsseldorf“ rufen am Mittwoch, 4. März, um 18 Uhr, zur Mahnwache auf den Bertha-von-Suttner-Platz auf. Damit soll Solidarität mit den Flüchtlingen an der türkisch-deutschen Grenze ausgedrückt werden. Es werden die klaren Forderungen formuliert, diese menschenrechtsverletzende Situation sofort zu beenden.

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Im Jahr 2019 war Düsseldorf das Zentrum für rechtsextreme Gewalt in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus einer Antwort der NRW-Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen im Landtag hervor. Demnach gab es mit 234 (2018: 194) polizeibekannten Vorfällen in Düsseldorf die höchste Zahl der vergangenen fünf Jahre. Der Anstieg betrug knapp 21 Prozent. Besonders alarmierend: Bei antisemitischen Straftaten führt Düsseldorf landesweit mit 35 polizeibekannten Taten mit deutlichem Abstand vor Köln (15), Essen (14), Dortmund (13) und Bochum (11).

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Der Bedarf an Informationen zum Coronavirus ist riesengroß. 720 Anrufer zählte das städtische Infotelefon (0211-8996090) allein am Montag (2.3.) bis 16 Uhr. Teilweise waren das zu viele für die acht Menschen an den Telefonapparaten. Fälschlicherweise schaltete sich deshalb eine Bandansage ein mit dem Hinweis „Sie rufen außerhalb unserer Dienstzeiten an.“ Dieser Fehler sei rasch abgestellt worden, versichert die Stadt. Und hat weitere Kräfte für die rund um die Uhr erreichbare Telefonhotline geordert. Ein Brite mit Corona-Verdacht landete mit einer Maschine aus Abu Dhabi am Düsseldorfer Flughafen. Die Firmen Electronic Partners und Zurheide sagten große Firmenevents ab.

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