Düsseldorf Aktuelles

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Am Montag erneut Demonstrationen im Viertel rund um den Hauptbahnhof

Die Vorbereitungen für den dritten Demonstrationsmontag hintereinander sind abgeschlossen. „Düsseldorf stellt sich quer“ hat zwei Veranstaltungen angemeldet: Vor dem DGB-Haus auf der Friedrich-Ebert-Straße und auf Stresemannstraße/Stresemannplatz. Die islamfeindliche sogenannte „Dügida“ will wie am vergangenen Montag von der Bismarckstraße bis zur Oststraße und zurück marschieren. Die Polizei geht derzeit bei den Rechtsextremen von rund 100 Teilnehmern aus, bei den Gegendemonstrationen von mehr als 1500 Personen.

Da der „Düsseldorfer Appell“ nicht mehr präsent sein wird, bekommt „Düsseldorf stellt sich quer“ weitere Unterstützung aus der Mitte. So werden sich der verdi-Bezirk Düsseldorf, das Türkeizentrum, der Sozialverband Deutschland und der CSD dem Protest gegen die Rechtsextreme anschließen.

Erstmals "Rollen gegen rechts" ab Graf-Adolf-Platz

„Düsseldorf stellt sich quer“ hat für Montag, 26. Januar, das Motto „Rollen gegen rechts“ ausgegeben. Um 17.15 Uhr sollen sich Gegendemonstranten auf Fahrrädern, Inline-Skates, Rollbrettern auf dem Graf-Adolf-Platz treffen und die rechte Marschroute abfahren. Um 18 Uhr starte die Protestkundgebung vor dem Gewerkschaftshaus auf der Friedrich-Ebert-Straße, um 19.30 der Protest auf der Stresemannstraße/Ecke Stresemannplatz.
„Wir werden auch am nächsten Montag lautstark, bunt und kreativ gegen Dügida auf der Straße sein. Einfach wegschauen und so tun als gäbe es keine Rassisten in Düsseldorf, ist für uns keine Alternative. Wer vor Ort zu einer rassistischen Bewegung schweigt, die bundesweit Tausende auf die Straße treibt, stimmt immer auch zu“, so Thomas Bose, Pressesprecher des Bündnisses.
Die Polizei und die Rheinbahn rechnen für den Bereich zwischen Hauptbahnhof, Friedrich-Ebert-Straße, Adersstraße, Oststraße und Graf-Adolf-Platz ab 16.30 Uhr mit Störungen für den Autoverkehr und für Busse und Bahnen.

Das ändert sich bei Bussen und Bahnen

Die Rheinbahn teilt mit: Die Buslinien 721, 722, 725, 736, 737, 738, 752,754, 834 und SB55 halten statt am Hauptbahnhof am Worringer Platz und werden entsprechend umgeleitet. Die Linie 704 wird durch Busse ersetzt, die zwischen den Haltestellen „Worringer Platz“ und „Merziger Straße“ pendeln. Die Linie 707 wird zwischen „Dreieck“ und „Karolingerplatz“ über die Strecke der Linie 701 umgeleitet, ebenso die Linie 708 zwischen „Bilk S/ Elisabethstraße“ und „Brehmplatz“.
Von Neuss kommend, fährt die Linie 709 ab der Haltestelle Graf-Adolf-Platz eine Umleitung über die Strecke der Linie 703 über Heinrich-Heine-Allee bis Engerstraße. In Gegenrichtung ab der Haltestelle „Flingern S“ über die Strecke der Linie 706 bis „Auf’m Hennekamp“ und dann über „Bilk S“ bis „Bilker Kirche“. Die Linie 719 enfällt komplett.
Wegen der Verlängerung des Demonstrationswegs kann es sein, dass die Berliner Allee und der Graf-Adolf-Platz ebenfalls betroffen sein werden. Welche Einschränkungen dann für die Bahnen gelten, entscheidet sich kurzfristig vor Ort. Die Buslinien 780, 782, 785 und SB50 enden dann bereits an der Haltestelle „Werstener Dorfstraße“. Bitte bis dahin die U-Bahnen U74, U77 und U79 nutzen.
Die Demonstrationen dauern voraussichtlich bis gegen 23 Uhr.

Bürgertelefon der Polizei: 870-5555

Ab Montag, 15 Uhr schaltete die Polizei unter Telefon 870-5555 ein Bürgertelefon. Dort stehen Beamte für Anwohner und Geschäftsleute als Ansprechpartner zur Verfügung.

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