Düsseldorf Aktuelles

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Mehr als Tausend Menschen drückten ihren Protest am Samstag vor dem Congress-Center aus

Bunte Kultur contra brauner Gesinnung an der Düsseldorfer Kongresshalle

Die Demonstration gegen die Veranstaltung der Rechtspopulisten im Düsseldorfer Kongresszentrum brachte am Samstag (13.2.) mehr als Tausend Menschen auf die Straße. Ein Großaufgebot der Polizei erschwerte die Anreise, da sowohl die Rotterdamer Straße entlang des Rheins als auch die Stockumer Kirchstraße frühzeitig für den Fahrzeugverkehr gesperrt worden war.

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Die Besucher der AfD/FPÖ-Veranstaltungen mussten auf der Stockumer Kirchstraße an einer Gruppe von Gegendemonstranten vorbei

So mussten die Menschen, die an der Veranstaltung der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und „Freiheitliche Partei Österreichs“ (FPÖ) teilnahmen - ebenso wie die Gegendemonstranten - weite Fußwege in Kauf nehmen.

Mottowagen von Tilly

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Jaques Tilly freute sich, den Protest unterstützen zu können

Ein Highlight vor den Messehallen waren die beiden Karnevals-Mottowagen über die AfD und die brennenden Flüchtlingsheime, die Jaques Tilly persönlich zur Gegendemonstration geleitet hatte. Für ihn war es ein klares Bekenntnis gegen die menschenverachtenden Sprüche der Rechtspopulisten Stellung zu beziehen.

Breites Bündnis gegen Rechts

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Diakoniepfarrer Thorsten Nolting, Bürgermeister Günter Karen-Jungen und Flüchtlingsbeauftrage Miriam Koch waren auch unter den Demonstranten

Dies taten auch zahlreiche politische Vertreter der Parteien SPD, Grüne, FDP, Linke und Piraten. Der Flüchtlingsrat, die Initiative Flüchtlinge Willkommen in Düsseldorf, Mosaik, das Türkeizentrum STAY und viele Gewerkschaften waren ebenso vertreten wie das Bündnis Düsseldorfer Appell. Nicht zu sehen waren Vertreter der katholischen Kirche und der CDU.

Buntes Programm

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Die Verdi-Jugend war in großer Zahl und mit aussagekräftigen Plakten gekommen

Von Andreas Vollmert moderiert wurde den Demonstranten von der Bühne auf eine LKW-Ladefläche ein buntes und fröhliches Programm geboten. Musikalische Beiträge wechselten mit Redebeiträgen. Der Pantomime Nemo trat gemeinsam mit dem albanischen Geiger Ando Kembaci auf, Enriko Palazzo und das Duo „Grobe Liederwurst“ sangen antirassistische Lieder. Außerdem gab es Trommeleinheiten und Rap-Gesang.

Klare Statements

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Viele Jugendliche nahmen an der Demonstration teil und Yousra El Makrini spräch für den Jugendrat

Jugendratssprecherin Yousra El Makrini sprach mit ihren Worten vielen aus dem Herzen, als sie forderte mit der Integration fortzufahren und allen Menschen ein friedliches Leben zu ermöglichen.

Plakat vor dem Kongresszentrum

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400 Polizisten waren im Einsatz um die AfD/FPÖ-Veranstaltung zu schützen

Nach zwei Stunden endete das Programm, zu Zwischenfällen war es nicht gekommen. Auf den Werbeflächen am Kongresszentrum hatte die Messe ein Transparent mit den Text „Humanität, Respekt und Vielfalt“ aufgehangen. Die Einnahmen von der Vermietung an die AfD und FPÖ plant sie an eine Flüchtlingsorganisation zu spenden. Viele der Demonstranten hätten sich gewünscht, dass diese Sensibilität vor Vertragsabschluss an den Tag gelegt worden wäre.

Den Bericht über die AfD/FPÖ-Veranstaltung finden sie hier

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