Düsseldorf Aktuelles

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Am 1. Mai muss man auf die Straße und nicht ins Autokino - befand das "Bündnis 1. Mai" und hatte zur Demo eingeladen

Düsseldorf: 1.Mai-Demo mit 500 Teilnehmern zieht durch die Stadt

Sie nennen sich „Bündnis 1. Mai“ und setzten am Samstag (1.5.) einen Gegenpol zur DGB-Veranstaltung zum 1. Mai im Autokino. Unter dem Motto "Solidarisch kämpfen - die Reichen zur Kasse" organisierten Gewerkschafter*innen, linke Parteien und Initiativen einen Mai-Marsch durch die Innenstadt vom DGB Haus zum Johannes-Rau-Platz. Rund 500 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

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Verschiedene Gruppierungen gingen mit dem „Bündnis 1. Mai“ auf die Straße

Die Organisatoren kritisierten die Entscheidung der DGB-Führung, den Tad der Arbeit mit einer geschlossenen Veranstaltung im Autokino zu begehen. Statt den Arbeiternehmer*innen und ihren Sorgen ein Forum zu bieten, habe der DGB Armin Laschet eingeladen. Er wird von den Bündnismitgliedern als Vertreter der Konzerne und Unternehmen gesehen, der die Veranstaltung als Podium für den Wahlkampf nutze. Gerade in der aktuellen Pandemiezeit, die für Soloselbständige, Niedriglöhner und große Teile der arbeitenden Menschen Existenznot bedeute, müsse man zu Themen wie Kurzarbeit, Vernichtung von Arbeitsplätzen, Infektionsrisiko am Arbeitsplatz, fehlender Vereinbarkeit von Arbeit und Kinderbetreuung mobilisieren und auf die Straße gehen. Viele Gewerkschaften hätten bei ihren Aktionen bei den Tarifkämpfen gezeigt, dass coronakonformer Protest auf der Straße möglich sei.
Die rund 500 Demonstranten am Samstag hielten sich an das Maskengebot und die geforderten Abstände, so dass das Ordnungsamt den Demonstrationszug gewähren ließ - auch wenn die zugelassenen Teilnehmerzahl deutlich überschritten war.

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Thomas Eberhard Köster von attac hielt seine Rede zum Auftakt vor dem DGB-Haus

Die Organisatoren legten besonderer Wert darauf, Gewerkschafter*innen und Gruppierungen mit ihren Redebeiträgen zu Wort kommen zu lassen. Neben Belegschaftsvertretern der Sana-Kliniken, der Uniklink und von Daimler, sprachen Michaele Cincel-Rheinhard von den Linken NRW, Thomas Eberhardt-Köster von attac, sowie Aktivist*innen der BezirksSchüler*innen-Vertretung (BSV), der interventionistische linke (see red), der Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO), SDAJ, und ZeroCovid. Dabei wurden neben der Corona-Pandemie und den politischen Entscheidungen auch die Klimaziele und die notwendige Verkehrswende thematisiert.

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Auf der Wiese am Johannes-Rau-Platz fand die Abschlusskundgebung statt, Foto: Niclas Ehrenberg

Ziel des Demonstrationszuges war der Johannes-Rau-Platz. Dort fand in Zeiten vor Corona zum 1. Mai das große Familien-Fest statt, an dem sich sehr viele Gruppierungen beteiligten und in den vergangenen Jahren Tausende von Besucher anzog.

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