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Im Zwist über die Sauberkeit auf den Straßen: Oberbürgermeister ThomasGeisel und die Geschäftsführerin der Gewerkschaft ver.di, Stephanie Peifer.

Düsseldorf, Awista und Sauberkeit: ver.di-Chefin Stephanie Peifer schreibt Protestbrief an OB Geisel

Die Düsseldorfer Verdi-Chefin Stephanie Peifer hat Oberbürgermeister Thomas Geisel einen Mahnbrief zustellen lassen. Geisel müsse endlich Schluss machen mit seiner Schelte gegen die Kollegen der Stadtreinigung von der Awista, teilte die Geschäftsführerin der Dienstleistungsgewerkschaft, Peifer, schriftlich mit. „Wie unsensibel muss man sein, um sich öffentlich gegen hart arbeitende Kollegen zu stellen? Statt Populismus zu verbreiten und die Kollegen zu demotivieren, sollte der Oberbürgermeister die Fakten propagieren.“ Zuvor hatte Geisel seine bereits Anfang Januar geäußerte Kritik gegen die Awista erneuert. Stichwort: „Dienst nach Vorschrift“

Müll

Die Derendorfer Jonges hatten Geisel zu einem Heimatabend eingeladen. Dort ließ sich der Verwaltungschef befragen. Dabei spielte das Thema der Sauberkeit auf Straßen und Plätzen eine große Rolle – wie in zahlreichen OB-Dialogen. Geisel nutzte die Gelegenheit, um an seine ursprüngliche Kritik zu erinnern. Am 6. Januar hatte er an der Theodor-Heuss-Brücke noch Silvestermüll ausgemacht und die Awista für derlei Versäumnisse bei der Stadtreinigung öfffentlich gerüffelt.

Straßenreinigung

In der Derendorfer Veranstaltung legte ein Zuhörer nach: Er zahle Straßenreinigungsgebühren für einen Kehraus zwei Mal pro Woche, sehe die Awista aber bestenfalls zwei Mal pro Monat. Geisel zeigte Verständnis und kündigte an, er werde die städtischen Mülldetektive vorbeischicken.

Erzürnte Gewerkschafts-Chefin

Das erzürnte Düsseldorfs ver.di-Cgefin Stephanie Peifer. In ihrem Brief teilt sie dem Oberbürgermeister ihr Unverständnis und die Verärgerung mit. Zwischen der Awista und der Landeshauptstadt sei ein Zehn-Punkte-Planzur Stadtsauberkeit vereinbart worden. „Die Ausführungen in der Presse sind falsch. Es wurden mitnichten Mülldetektive eingesetzt, um die Beschäftigten der Awista zu kontrollieren, sondern den Bürgerinnen und Bürgern sollte mehr Bewusstsein vermittelt werden, um eine bessere Sauberkeit zu bewirken.“

Vertrag

„Die Kolleginnen und Kollegen von AWISTA leisten eine hervorragende Arbeit. Die machen keinen Dienst nach Vorschrift, sondern nach Vertrag“, stellt Stephanie Peifer klar.

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